Energie und Klimaschutz (EuK)

Was wird gefördert?

Verschiedenste Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz und zur Nutzung erneuerbarer Energien einschl. Forschungsprojekte in diesen Bereichen.

Wer ist antragsberechtigt?

Eigentümer o. Betreiber der Anlagen sowie Eigentümer, Pächter o. Mieter der Flächen, auf denen das Vorhaben realisiert werden soll.

Förderprogramm: „Innovative dezentrale Stromerzeugung und -speicherung“

Die SAB fördert im Rahmen der Förderrichtlinie EuK auch Vorhaben zur innovativen dezentralen Stromerzeugung und –speicherung. Hierfür stehen Haushaltsmittel in begrenzter Höhe zur Verfügung.

Die für die Förderung der „Netzgekoppelten dezentralen Stromspeicher ( Merkblatt InES1 )“ derzeit zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel werden mit den bereits vorliegenden Förderanträgen voraussichtlich ausgeschöpft. Es wird daher darauf hingewiesen, dass ab dem 20. Juni 2014 eingehende Anträge auf diese Förderung dezentraler Stromspeicher keine Aussicht auf eine positive Bescheidung haben.

Der Freistaat Sachsen hat für die Förderung dezentraler Stromspeicher im Jahr 2014 weitere Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt (InES3). Die Voraussetzungen für den Erhalt einer Zuwendung gegenüber der Vorförderung (InES1) haben sich jedoch geändert. Diese betreffen u. a. die Zuwendungshöhe sowie die Datenbereitstellung. Nähere Informationen zu den neuen Voraussetzungen können Sie dem Merkblatt „Dezentrale Stromspeicher (Merkblatt InES3) “ entnehmen. Förderanträge können ab 1. September 2014 bei der SAB gestellt werden.

Förderanträge für Vorhaben zur dezentralen Stromerzeugung (InES2) bzw. dezentralen Stromspeicherung (InES3) sind auf dem EuK-Antragsvordruck ( VD61328 ) einzureichen.

Weitere Informationen zu den einzureichenden Antragsunterlagen für "Dezentrale Stromspeicher (InES3)" finden Sie hier .

Weitere Informationen zu den einzureichenden Antragsunterlagen für "Dezentrale Stromer-zeugung: Brennstoffzellenheizgeräte (InES2)" finden Sie Energie und Klimaschutz - Innovative dezentrale Stromerzeugung und –speicherung; hier dezentrale Stromerzeugung - Brennstoffzellenheizgeräte .

Weitere Informationen zu den einzureichenden für den Mittelabruf und die Verwendungs-nachweisprüfung von geförderten „Netzgekoppelten dezentralen Stromspeichern (InES1)“ finden Sie Energie und Klimaschutz - Innovative dezentrale Stromerzeugung und –speicherung; hier dezentrale Stromspeicher .

Die Förderperiode 2007 bis 2013 neigt sich dem Ende und Haushaltsmittel stehen nur noch in begrenzter Höhe zur Verfügung. Die aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) erhaltenen Mittel müssen durch den Freistaat Sachsen zeitnah gegenüber der EU abgerechnet werden. Aus diesem Grund kann die SAB nach der Richtlinie Energie und Klimaschutz (RL EuK/2007) Vorhaben nur noch in einzelnen Bereichen fördern. In den aufgeführten Vorhabensbereichen bzw. für die aufgeführten Fallgruppen können Förderanträge nicht mehr bewilligt werden

Für alle Antragsteller gilt:
Nach dem 8. Juli 2013 eingehende Anträge für die Fördergegenstände

  • R.8 Nahwärmenetze, Wärme- und Kältespeicher
  • V.3 Verbundvorhaben energetische Sanierung von Einzelbaudenkmälern
  • V.4 Verbundvorhaben Energieeffizienzsteigerung im Sportstättenbereich
  • V.7 Errichtung von Anlagen zur energetischen Nutzung von Biogas bzw. Klärgas
  • N.1 Lokale und regionale Energie- und Klimaschutzkonzepte

und nach dem 31. August 2013 eingehende Anträge für den Fördergegenstand

  • R.15 Passivhausneubau; Sanierung mit Passivhauskomponenten; Energetische Sanierung von Betriebsgebäuden

können in der aktuellen Förderperiode 2007 - 2013 bis auf Weiteres nicht mehr bewilligt und müssen abgelehnt werden.

Für folgende Antragsteller

  • natürliche Personen,
  • juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts, Unternehmen jedoch nur dann, wenn deren Anteile mehrheitlich von der öffentlichen Hand gehalten werden

gilt: Ab 7. Februar 2014 eingehende Anträge für die Fördergegenstände:

  • R.7 Innenraum- und Straßenbeleuchtung
  • R.9 Energieeffiziente Fertigungsverfahren
  • R.11 Weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz
  • R.12 Innovative Regelungstechnik/Gebäudeleittechnik
  • R.14 Wohnraum-Lüftungsanlagen mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung
  • N.3 Contracting-Beratung
  • M.1 Modell- und Demonstrationsvorhaben

können in der aktuellen Förderperiode 2007 - 2013 nicht mehr bewilligt und müssen abgelehnt werden.“

Aufgrund der großen Anzahl bereits vorliegender Anträge in der RL EuK/2007, Vorhabensteil SMUL „Energieeffizienz, Kraft-Wärme-Kopplung, Energiekontrolle“ wird darauf hingewiesen, dass neu eingehende Anträge von Privatpersonen (natürliche Personen des Privatrechts) keine Aussicht auf eine positive Bescheidung haben.

Weiterhin gilt für

  • Angehörige freier Berufe
  • Kleinstunternehmen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Sinne der Empfehlung der Europäischen Kommission vom 6. Mai 2003 betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie der kleinen und mittleren Unternehmen:

Anträge für den Fördergegenstand R.7 Innenraum- und Straßenbeleuchtung können in der aktuellen Förderperiode 2007 - 2013 nicht mehr bewilligt und müssen abgelehnt werden.

Nach dem 10. Oktober 2013 eingehende Anträge für alle Fördergegenstände in den ehemaligen Regierungsbezirken Dresden und Chemnitz (Konvergenz-Gebiet) können in der aktuellen EFRE-Förderperiode 2007 bis 2013 bis auf weiteres nicht mehr bewilligt und müssen abgelehnt werden.

Auch in der Strukturfondsperiode 2014 – 2020 ist die Förderung von Maßnahmen der Energieeffizienz und des Klimaschutzes vorgesehen. Die konkrete Ausgestaltung der Förderrichtlinie ist noch offen und bedarf u. a. noch Abstimmungen mit der Europäischen Kommission. Nähere Informationen werden zu gegebener Zeit auf dieser Seite zur Verfügung gestellt.

Allgemeine Informationen

Die nachhaltige Minderung der CO2-Emissionen ist Schwerpunkt der sächsischen Energie- und Klimaschutzpolitik. Im Rahmen dieses Förderprogramms werden Maßnahmen zur Umsetzung dieser Ziele gebündelt.

Ausgaben sind zuwendungsfähig, soweit sie in unmittelbarem Zusammenhang mit der Maßnahme stehen sowie notwendig und angemessen sind, insbesondere für Investitionsgüter, Planungsleistungen und Bau- und Installationsarbeiten.

Höhe der Zuwendung

Die maximale Höhe der Zuwendung ist abhängig von der konkreten Fallgestaltung im Einzelfall und ergibt sich aus den einzelnen Merkblättern.

Konditionen

Konditionen Details
Zuwendungsart Projektförderung
Finanzierungsart Anteils- oder Festbetragsfinanzierung
Maximaler Fördersatz 75 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten; zuwendungsfähig sind Investitionsgüter, Planungsleistungen, Bau- und Installationsarbeiten
Form und Höhe der Zuwendung
  • zweckgebundener, nicht rückzahlbarer Zuschuss

Voraussetzungen

  • Die geförderten Maßnahmen müssen im Freistaat Sachsen realisiert werden.
  • Eine Zuwendung wird nur gewährt, wenn das Vorhaben noch nicht begonnen worden ist. Als Vorhabensbeginn ist grundsätzlich der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- und Leistungsvertrages zu werten. Bei Baumaßnahmen gelten Planung, Baugrunduntersuchung, Grunderwerb und Herrichten des Grundstücks noch nicht als Beginn des Vorhabens.
  • Die Gesamtfinanzierung des Projektes ist sicherzustellen.
  • Die Inanspruchnahme von öffentlichen Mitteln aus anderen Förderprogrammen der Bundesländer und des Bundes schließt in der Regel die Förderung nach dieser Richtlinie aus.
  • Fachliche Details, unter anderem zu CO2-Reduktion, Verringerung des Ressourceneinsatzes, Innovationsgrad und Wirtschaftlichkeit, werden in gesonderten Merkblättern zum jeweiligen Fördergegenstand geregelt.

Im Falle der Förderung von Unternehmen sind folgende Förderausschlüsse zu beachten:

  • Die Förderung von Unternehmen in Schwierigkeiten ist ausgeschlossen.
  • Es gelten die Branchenausschlüsse gemäß der allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung bzw. der De-minimis-Verordnung.
  • Die Förderung von Unternehmen, die einer Rückforderungsanordnung der Europäischen Kommission wegen rechtswidriger Beihilfe nicht Folge geleistet haben, ist ausgeschlossen.

Verfahrensablauf

Nutzen Sie im ersten Schritt die Beratungsangebote der SAB.

Die Antragstellung erfolgt mit dem vorgeschriebenen Antragsformular, welches einschließlich Anlagen bei der SAB einzureichen ist. Eine Beantragung per Telefax oder E-Mail ist nicht zulässig. Formulare und Merkblätter stehen im Downloadcenter der SAB online zur Verfügung.

Nachdem Sie den Antrag bei der SAB eingereicht haben, wird dieser geprüft und über eine Bewilligung entschieden.

Im Falle der Bewilligung beantragen Sie die Auszahlung auf dem hierfür vorgesehenen Formular bei der SAB.

Nach Abschluss des Vorhabens ist ein Verwendungsnachweis einzureichen. Nähere Details zu dessen formalen Voraussetzungen und der Einreichungsfrist entnehmen Sie dem Zuwendungsbescheid.

Frist/Dauer

Eine Zuwendung wird nur gewährt, wenn das Vorhaben noch nicht begonnen worden ist. Als Vorhabensbeginn ist grundsätzlich der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- und Leistungsvertrages zu werten. Bei Baumaßnahmen gelten Planung, Baugrunduntersuchung, Grunderwerb und Herrichten des Grundstücks noch nicht als Beginn des Vorhabens.

Genehmigung des vorzeitigen förderunschädlichen Vorhabensbeginns im Ausnahmefall:

  • Voraussetzung: Abschluss der sachlichen Prüfung der Zuwendungsvoraussetzungen mit positivem Ergebnis
  • Ausstellung einer Bescheinigung, dass die Ausführung des Projektes einer eventuellen späteren Förderung nicht entgegensteht
  • Zuwendungsempfänger trägt Finanzierungsrisiko
  • Aus der Genehmigung des vorzeitigen förderunschädlichen Beginns kann kein Rechtsanspruch auf eine Förderung abgeleitet werden.

Kosten

Höhe der Zuwendung

Die maximale Höhe der Zuwendung ist abhängig von der konkreten Fallgestaltung im Einzelfall und ergibt sich aus den einzelnen Merkblättern.

Es fallen keine Kosten bzw. Gebühren bei der SAB an.

Zuständige Stelle

Antrags- und Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB). Der Antrag ist unter Verwendung der entsprechenden Antragsformulare schriftlich bei der Sächsischen Aufbaubank - Förderbank - einzureichen.