Hinweise zur Identifikation bei der Antragstellung

Hinweise zur Identifikation bei Ihrer Antragstellung

Wenn man jemandem Geld gibt, möchte man auch genau wissen, wer derjenige ist. Uns geht es da nicht anders. Wenn Sie eine Förderung bei der SAB beantragen, müssen Sie sich deshalb in den meisten Fällen identifizieren. Ob das für Ihre gewünschte Förderung zutrifft, steht im Antragsformular des jeweiligen Programms.

Im einfachsten Fall identifizieren Sie sich direkt und kostenlos gegenüber einem Mitarbeiter der SAB bei Ihrer Antragstellung in einem Kundencenter oder Regionalbüro in Sachsen. Bitte bringen Sie dazu Ihren Personalausweis oder Reisepass mit. Einen Vordruck müssen Sie nicht ausfüllen.

Sie können sich auch in den Filialen der Deutschen Post identifizieren. Dies ist ebenfalls kostenlos für Sie. Bitte fordern Sie hierzu einen entsprechenden Coupon bei uns an.

Darüber hinaus regelt das Geldwäschegesetz, welche zuverlässigen anderen Personen oder Institutionen diese Identifikation vornehmen dürfen:

  • Kreditinstitute (Banken und Sparkassen)
  • Finanzdienstleistungsinstitute i. S. v. § 1 Abs. 1 a Satz 2 Nr. 1, 2 bis 5 und 8 KWG
  • Versicherungsunternehmen, die Lebens- und Unfallversicherungen mit Prämienrückgewähr anbieten
  • Versicherungsvermittler i. S. v. § 59 Versicherungsvertragsgesetz soweit sie Lebensversicherungen oder Dienstleistungen mit Anlagezweck vermitteln, mit Ausnahme der gem. § 34 d Abs. 3 oder 4 Gewerbeordnung tätigen Versicherungsvermittler
  • Rechtsanwälte, Patentanwälte und Notare
  • Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer, Steuerberater und Steuerbevollmächtigte

Sofern Sie sich bei einer dieser Stellen identifizieren, beachten Sie bitte, dass

  • für diese Dienstleistung unter Umständen Gebühren erhoben werden und
  • die Identifizierungsunterlagen unverzüglich und unmittelbar durch den Dritten an die SAB übermittelt werden.