Integrierte Brachflächenentwicklung (IBE)

Allgemeine Informationen

Zuwendungszweck

Das Vorhaben „Integrierte Brachflächenentwicklung“ ist Bestandteil des EFRE-Programms „Nachhaltige Stadtentwicklung 2014-2020“. Es zielt darauf, städtische, brachgefallene Flächen städtebaulich zu entwickeln und somit einen Beitrag zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung zu leisten.

Gegenstand der Förderung

  • Maßnahmen zur Nutzbarmachung brachgefallener oder brachliegender Flächen (Handlungsumfeld Umwelt) insbesondere Abbruch, Entsiegelung und Beräumung der Flächen. Diese sind zu verbinden mit:
  • Maßnahmen zur Inwertsetzung und Wiederzuführung der sanierten Brachflächen in den Flächenkreislauf insbesondere
    • Maßnahmen zur Reduzierung des CO2-Ausstosses, um damit den städtischen Über-wärmungstendenzen entgegenzuwirken (Handlungsfeld Energieeffizienz), insbesondere die Herstellung von Grünflächen, Grünzügen und Gründächern, begrünten Hinterhöfen und Verkehrsflächen sowie Fassadenbegrünungen oder
    • Maßnahmen zur gewerblichen und baulichen Nutzung der sanierten Brachflächen (Handlungsfeld Armutsbekämpfung).
  • Maßnahmen, die eine möglichst auf elektronische Medien gestützte Öffentlichkeitsarbeit gewährleisten.

Zuwendungsart und -höhe:

Es wird im Rahmen der Projektförderung ein nicht rückzahlbarer Zuschuss von max. 80 % der zuwendungsfähigen Ausgaben der Einzelmaßnahme als Anteilfinanzierung gewährt.

Die Zuwendung muss mindestens 10.000 EUR betragen.

Bei Gewährung einer De-minimis-Beihilfe darf die Gesamtsumme der De-minimis-Beihilfen in einem Zeitraum von drei Steuerjahren die Gesamtsumme von 200.000 EUR nicht überschreiten.

Bei Zuwendungen, die durch die Gemeinde an juristische Personen des privaten Rechts weitergeleitet werden, ist die Zuwendung auf die Ausgaben für die Sanierungsarbeiten abzüglich der Wertsteigerung des Grundstücks beschränkt.

Geplante Einnahmen sind bei Gewährung der Förderung in Abzug zu bringen.

Ein Rechtsanspruch auf Gewährung der Zuwendung besteht nicht. Die Förderung erfolgt nachrangig zu gleichartiger nationaler Förderung.

Letzte Änderung: 19.10.2017