Schulische Infrastruktur

Allgemeine Informationen

Zuwendungszweck:

Zweck der Förderung ist die Schaffung und Erhaltung der schulischen Infrastruktur sowie die Reduzierung der CO2-Emissionen von Schulgebäuden einschließlich Schulsporthallen, die durch die Steigerung der Energieeffizienz erzielt wird.

Zuwendungsempfänger:

  • Gemeinden, Landkreise und kommunale Zusammenschlüsse als Träger ihrer Schulen,
  • freie Träger entsprechender genehmigter Ersatzschulen (§13 SächsFrTrSchulG), die durch den Freistaat Sachsen bezuschusst werden und deren Wartefrist abgelaufen ist,
  • freie Träger staatlich anerkannter Internationaler Schulen (§11 Abs. 3 SächsFrTrSchulG).

Gegenstand der Förderung sind:

in Teil A:

  • der Neubau, die Erweiterung und die (Teil-)Sanierung von Schulgebäuden (ggf. mit Schulhort), Schulaußenanlagen, Schulsporthallen und Schulsportaußenanlagen sowie die mit dem Gebäude bestimmungsgemäß fest verbundene Ausstattung;
  • in Teil B aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE):
  • energetische Maßnahmen in Schulgebäuden (ggf. mit Schulhort) und Schulsporthallen bei Bestandssanierungen;
  • Maßnahmen zum Einsatz regenerativer Energien in Schulgebäuden (ggf. mit Schulhort) und Schulsporthallen bei Bestandssanierungen sowie
  • energetisch innovativer Neubau als Modell-/Pilotvorhaben für Schulgebäude (ggf. mit Schul-hort) und Schulsporthallen in Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen oder Hochschulen, beispielsweise
    • als Null-Energiehaus,
    • als Plus-Energiehaus oder
    • nach dem Gold-Standard des „Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen“ (BNB) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutzschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), Systemvariante Unterrichtsgebäude, Modul Neubau (BNB_UN)

Zuwendungsart und -höhe

Die Zuwendungen werden in Form eines Zuschusses als Projektförderung im Wege der Anteilfinanzierung gewährt.

Die Höhe der Zuwendung bei energetischen Bestandssanierungen (Teil B) ist abhängig vom Grad der erzielten Überschreitung der gesetzlichen Standards gemäß der EnEV:

  • Überschreitung EnEV um 30% - Fördersatz 100% der förderfähigen Ausgaben,
  • Überschreitung EnEV um 20% - Fördersatz 90% der förderfähigen Ausgaben,
  • Überschreitung EnEV um 10% - Fördersatz 80% der förderfähigen Ausgaben.

Die Höhe der Zuwendung für einen energetisch innovativen Neubau (Teil B) beträgt bis zu 75% der förderfähigen Ausgaben.

Sonstige Maßnahmen (Teil A) werden mit bis zu 40% der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert.

Die beantragte Zuwendung muss bei Baumaßnahmen mindestens 50.000 € betragen. Eine Kumulierung von Fördermitteln der Teile A und B ist nicht möglich.

Letzte Änderung: 13.07.2017