Aufstiegs-BAföG

Förderung beruflicher Aufstiege

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Wichtige Hinweise

  • Wichtige Information zu den aktuellen Bearbeitungszeiten!

    Aufgrund des Schuljahreswechsels und des Beginns vieler Fortbildungen im August und September verzeichnen wir weiterhin ein extrem hohes Antragsaufkommen.

    Bitte beachten Sie dazu auch unsere Antworten auf Häufige Fragen.  

    Wir bemühen uns, Ihre Unterlagen schnellstmöglich zu prüfen
  • Heizkostenzuschuss für Aufstiegs-BAföG-Empfänger

    Wer zwischen Oktober 2021 und März 2022 für mindestens einen Monat einen Unterhaltsbeitrag nach dem AFBG erhalten hat, bekommt den Heizkostenzuschuss in Höhe von 230 Euro automatisch durch die SAB ausgezahlt. Es muss kein Antrag gestellt werden. Die Auszahlung des einmaligen Zuschusses erfolgt voraussichtlich ab Anfang Oktober.

    Nähere Informationen zum Heizkostenzuschuss erhalten Sie hier.

    Hier finden Sie FAQs zum Heizkostenzuschuss.  

Was bietet mir das Förderprogramm?

  • Beitrag zu den Kosten der Lehrveranstaltung bei Teil- und Vollzeitmaßnahmen 
  • Beitrag zum Lebensunterhalt bei Vollzeitmaßnahmen
  • Kinderbetreuungszuschlag für Alleinerziehende, die nicht mit einer anderen volljährigen Person in einer Hausgemeinschaft leben
  • Förderung der Prüfungsvorbereitungsphase
  • Ergänzend kann ein zinsloses Darlehen bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Anspruch genommen werden

  • Gefördert werden Maßnahmen in Vollzeit- oder Teilzeitform
  • Förderung auf allen drei der im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO) verankerten Fortbildungsstufen sowie gleichwertiger Fortbildungsabschlüsse: z. B. von der Gesellin oder dem Gesellen zur Servicetechnikerin oder zum Servicetechniker (Fortbildungsstufe 1), von der Servicetechikerin oder dem Servicetechniker zur Meisterin oder zum Meister (Fortbildungsstufe 2) und von der Meisterin oder dem Meister zur Betriebswirtin oder zum Betriebswirt im Handwerk (Fortbildungsstufe 3)
  • Erwerb von akademischen Hochschulabschlüssen ist nach dem Aufstiegsfortbildungsgesetz nicht förderfähig
  • Fernlehrgänge sind als Teilzeitmaßnahme förderfähig, wenn sie die Fördervoraussetzungen des Aufstiegsfortbildungsgesetz erfüllen und zusätzlich den Anforderungen des Fernunterrichtsgesetzes entsprechen
  • Mediengestützte Lehrgänge sind förderfähig, wenn sie durch Präsenzunterricht ergänzt und regelmäßige Erfolgskontrollen durchgeführt werden

  • Alle, die sich auf eine berufliche Fortbildungsprüfung vorbereiten und
    die Voraussetzungen der jeweiligen Fortbildungsordnung für die Prüfungzulassung oder die Zulassung für die angestrebte fachschulische Fortbildung erfüllen
  • Antragsberechtigt sind auch Teilnehmende, die als höchsten Hochschulabschluss bereits über einen Bachelorabschluss oder einen diesem vergleichbaren Hochschulabschluss verfügen
  • Nicht gefördert werden Leistungsbeziehende von z. B. BAföG oder Arbeitslosengeld (§ 3 AFBG)

  • Bei Förderung der ersten beruflichen Fortbildungsstufe (nur Teilzeit) muss die Maßnahme:
    • Mindestens 200 Unterrichstunden beinhalten und
    • Innerhalb von 36 Kalendermonaten abgeschlossen werden
  • Bei Förderung der zweiten und dritten Fortbildungsstufe muss die Maßnahme mindestens 400 Unterrichtsstunden beinhalten und:
    • In Vollzeitform 
      • Innerhalb von 36 Kalendermonaten abgeschlossen werden
      • In der Regel in jeder Woche an vier Werktagen mindestens 25 Unterrichtsstunden umfassen
    • In Teilzeitform
      • Innerhalb von 48 Kalendermonaten abgeschlossen werden 
      • Durchschnittlich 18 Unterichtsstunden je Monat umfassen
  • Fortbildungsträger muss für die Durchführung der Fortbildungsmaßnahme geeignet sein (öffentlicher Träger oder zertifiziert)
  • Förderfähig sind Fortbildungsabschlüsse zu öffentlich-rechtlich geregelten Prüfungen oder gleichwertige Fortbildungsabschlüsse 

Förderung des Maßnahmebeitrages

Lehrgangs- und Prüfungsgebühr 
(Förderbetrag max. 15.000 EUR) 
Meisterstück
(Förderung der Hälfte der Materialkosten max. 2.000 EUR)
Kinderbetreuungszuschlag**
50 % als Zuschuss von der SAB 50 % als Zuschuss von der SAB 150 EUR Zuschuss pro Monat
50 % als zinsloses Darlehen* von der KfW (optional)  50 % als zinsloses Darlehen von der KfW (optional)
*50% der Darlehenssumme wird bei Bestehen der Prüfung erlassen. 100% der Darlehenssumme wird bei Prüfungserfolg und Unternehmensgründung erlassen. 
**  für Alleinerziehende mit Kindern unter 14 Jahren oder einer Behinderung, die nicht mit einer anderen volljährigen Person in einer Hausgemeinschaft leben
Hinweis: Wenden Sie sich bei Fragen zum Darlehen direkt an die KfW unter 069/74310.


Förderung des Lebensunterhalts (nur bei Vollzeitmaßnahmen)

Gewährt wird ein einkommens- und vermögensabhängiger Beitrag zum Lebensunterhalt als 100%iger Zuschuss.
Prüfen Sie hier Ihren maximal möglichen Beitrag zum Lebensunterhalt:
 
Status max. Unterhaltsbeitrag
ledig 841,00 EUR
ledig mit 1 Kind 1.076,00 EUR
ledig mit 2 Kindern 1.311,00 EUR
verheiratet* 1.076,00 EUR
verheiratet* mit 1 Kind 1.311,00 EUR
verheiratet* mit 2 Kindern 1.546,00 EUR
verheiratet* mit 3 Kindern 1.781,00 EUR
verheiratet* mit 4 Kindern 2.016,00 EUR
* oder eingetragene Lebenspartnerschaft
** abzüglich Sozialpauschalen und Werbungskosten


Hinweis: Die Angaben dienen der groben Orientierung. Die Höhe der Unterhaltsbeiträge ist abhängig von dem Vermögen der Antragstellerin oder des Antragstellers zum Zeitpunkt der Antragstellung und dem Einkommen, das die Person im Bewilligungszeitraum erhält. Bei Verheirateten* wird außerdem das Einkommen der Ehegatten angerechnet. Je nach Tarif und Krankenversicherung kann eine zusätzliche Pauschale für die Kranken- und Pflegeversicherung gewährt werden. 
Vom Einkommen werden Freibeträge nach §§ 23ff BAföG, Sozialpauschalen und Werbungskosten abgezogen. 
Vom Vermögen der Antragstellerin oder des Antragstellers bleiben 45.000 EUR anrechnungsfrei. Pro Kind und für Verheiratete wird zusätzlich ein Freibetrag von 2.300 EUR berücksichtigt. 

Nur mit vollständig eingereichten Antragsunterlagen können die Freibeträge als auch der tatsächliche Beitrag zum Lebensunterhalt berechnet werden. 

Förderung der Prüfungsvorbereitungsphase:
Unterhaltsbeitrag und Kinderbetreuungszuschlag enden mit Ablauf des Monats, in dem planmäßig der letzte Unterricht abgehalten wird. Diese Leistungen können auf gesonderten Antrag (Formblatt G) jedoch für die Zeit zwischen Lehrgangsende und Prüfung (maximal für drei Monate) als Darlehen fortgesetzt werden. Die Prüfung muss zum erstmöglichen Zeitpunkt abgelegt werden.

  • Antrags- und Bewilligungsstelle ist für Antragstellende mit ständigem Wohnsitz in Sachsen die Sächische Aufbaubank - Förderbank - (SAB) 
  • Die Antragstellung ist direkt auf www.afbg-sachsen.de möglich.

Antragsformulare sind unter www.afbg-sachsen.de abrufbar und können direkt online ausgefüllt und eingereicht werden. 

1. Einzureichende Unterlagen für einen Erstantrag

Formblatt A 

Formblatt B (von der Fortbildungsstätte auszufüllen)

Formblatt Z (von der Prüfstelle auszufüllen)
 
  • Fortbildungsvereinbarung oder Schulvertrag in Kopie
  • beidseitige Personalausweiskopie
  • Lebenslauf
  • Zeugnisse Berufs- und Fortbildungsabschlüsse in Kopie

zusätzlich einzureichen, wenn Sie allein im Haushalt leben mit Kindern unter 14 Jahren oder einer Behinderung:
 
  • aktuelle erweiterte Meldebescheinigung für das Kind (nicht älter als 3 Monate)
  • Nachweis über die Kindergeldberechtigung (Kindergeldbescheid in Kopie oder Nachweis über den Kinderfreibetrag vom Finanzamt)

zusätztlich einzureichen von Ausländern:

Anlage 3 zum Formblatt A 
 
  • Kopie Ausweisdokument
  • ggf. Nachweis über den Aufenthaltstitel
Hinweis: Im Rahmen der Bearbeitung kann es zu weiteren Unterlagennachforderung kommen
 

2. Einzureichende Unterlagen für einen Folgeantrag

Formblatt A 

Formblatt W (Hinweis: Formblatt W kann zu nachträglichen Fragen führen. Um Nachforderungen von Vornherein zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen die Antragstellung mit dem Formblatt A)

Formblatt B (von der Fortbildungsstätte auszufüllen)
 
  • Fortbildungsvereinbarung oder Schulvertrag in Kopie

zusätzlich einzureichen, wenn Sie allein im Haushalt leben mit Kindern unter 14 Jahren oder einer Behinderung:
 
  • aktuelle erweiterte Meldebescheinigung für das Kind (nicht älter als 3 Monate)
  • Nachweis über die Kindergeldberechtigung (Kindergeldbescheid in Kopie oder Nachweis über den Kinderfreibetrag vom Finanzamt)
 Hinweis: Im Rahmen der Bearbeitung kann es zu weiteren Unterlagennachforderung kommen

1. Einzureichende Unterlagen für einen Erstantrag

(Möchten Sie Ihre Weiterbildung in Vollzeit durchführen, benötigen aber keinen Lebensunterhalt, nutzen Sie bitte die Antragsformulare der Teilzeitmaßnahmen)

Formblatt A 

Anlage 1 zu Formblatt A

Formblatt B (von der Fortbildungsstätte auszufüllen)

Formblatt Z (von der Prüfstelle auszufüllen)

Bescheinigung KV (von der Krankenkasse auszufüllen)
 
  • Fortbildungsvereinbarung oder Schulvertrag in Kopie
  • beidseitige Personalausweiskopie
  • Lebenslauf
  • Zeugnisse Berufs- und Fortbildungsabschlüsse in Kopie
  • Kontoauszüge der letzten 3 Monate
 
  • Nachweise über die Beendigung oder Ruhendstellung Ihres Arbeitsverhältnisses (sofern vorliegend)
  • Nachweise über die Beendigung des Bezuges von Arbeitslosengeld I (sofern vorliegend)
  • Einkommensnachweise vor Beginn der Fortbildung
  • Nachweise über alle Vermögenswerte des Antragstellers (z. B. Konten, Versicherungen, KFZ, Immobilien)

zusätzlich einzureichen, wenn Sie allein im Haushalt leben mit Kindern unter 14 Jahren oder einer Behinderung:
 
  • aktuelle erweiterte Meldebescheinigung für das Kind (nicht älter als 3 Monate)
  • Nachweis über die Kindergeldberechtigung (Kindergeldbescheid in Kopie oder Nachweis über den Kinderfreibetrag vom Finanzamt)

zusätzlich einzureichen bei Verheirateten/Verpartnerten

Anlage 2 zum Formblatt A
 
  • Einkommensteuerbescheid vom Ehepartner in Kopie (vom vorletzten Jahr)

zusätzlich einzureichen, wenn Sie mehr als 3 Kinder haben

Extrablatt für weitere Kinder

zusätztlich einzureichen von Ausländern:

Anlage 3 zum Formblatt A 
 
  • Kopie Ausweisdokument
  • ggf. Nachweis über den Aufenthaltstitel
Hinweis: Im Rahmen der Bearbeitung kann es zu weiteren Unterlagennachforderung kommen


2. Einzureichende Unterlagen für einen Folgeantrag


Formblatt A oder 

Formblatt W (Hinweis: Formblatt W kann zu nachträglichen Fragen führen. Um Nachforderungen von Vornherein zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen die Antragstellung mit dem Formblatt A)

Anlage 1 zu Formblatt A

Formblatt B (von der Fortbildungsstätte auszufüllen)
 
  • Fortbildungsvereinbarung in Kopie (nur bei Meisterausbildungen)
  • Kontoauszüge des Monats  der Folgeantragstellung
 
  • Nachweise über alle Vermögenswerte des Antragstellers (z. B. Konten, Versicherungen, KFZ, Immobilien)

zusätzlich einzureichen, wenn Sie allein im Haushalt leben mit Kindern unter 14 Jahren oder einer Behinderung:
 
  • aktuelle erweiterte Meldebescheinigung für das Kind (nicht älter als 3 Monate)
  • Nachweis über die Kindergeldberechtigung (Kindergeldbescheid in Kopie oder Nachweis über den Kinderfreibetrag vom Finanzamt)

zusätzlich einzureichen bei Verheirateten/Verpartnerten

Anlage 2 zum Formblatt A
 
  • Einkommensteuerbescheid vom Ehepartner in Kopie (vom vorletzten Jahr)

zusätzlich einzureichen, wenn Sie mehr als 3 Kinder haben

Extrablatt für weitere Kinder

 Hinweis: Im Rahmen der Bearbeitung kann es zu weiteren Unterlagennachforderung kommen

Nachweis des Bildungsträgers über die regelmäßige Lehrgangsteilnahme (§9 AFBG)
Formblatt F

Förderung des Meisterstücks
Formblatt M (Bitte Nachweise (Rechnungskopien) beifügen!)

Förderung der Prüfungsvorbereitungsphase
Formblatt G (Bitte Nachweis über die unverzügliche Prüfungsanmeldung (Anmeldung zur Prüfung einschließlich Bestätigung des Prüfungstermins) beifügen!

Anzeige von Änderungen

Änderungsanzeige für Anschrift, Bankverbindung und Familienstand

Änderungsanzeige in Bezug auf Ihre Fortbildung (Bei Änderung des Fortbildungsträgers oder der Durchführungszeit bitte zusätzlich das aktualisierte Formblatt B einreichen)

Änderung von Einkommen – Formblatt D
 

Erstantrag: Aktuell bearbeiten wir Erstanträge aus KW 30

Sie haben von uns eine Unterlagennachforderung erhalten und diese Unterlagen bei uns nachgereicht: Aktuell bearbeiten wir nachgereichte Unterlagen aus KW 40

Die Bearbeitung der Anträge erfolgt in der Reihenfolge des Posteingangsdatums. Wir bitten Sie von Nachfragen zu einer bevorzugten Bearbeitung abzusehen.

Für alle Anträge (Erst- und Folgeanträge) kann grundsätzlich ein Vorschuss gewährt werden. Voraussetzung ist, dass Sie die für die Antragstellung erforderlichen Vordrucke und Nachweise vollständig einreichen.

Die Auszahlung des Vorschusses muss nicht beantragt werden und erfolgt automatisch.

Die Bearbeitung der Anträge erfolgt in der Reihenfolge des Posteingangsdatums. Wir bitten Sie von Nachfragen zu einer bevorzugten Bearbeitung abzusehen.

Bitte beachten Sie, dass bei Unterlagennachforderungen unsererseits eine Bearbeitung erst erfolgt, wenn alle angeforderten Unterlagen nachgereicht wurden.

Die Förderung wird immer pro Schuljahr (bspw. Erzieher) bzw. „abschnittsweise“ (i. d. R. bei Meisterfortbildungen) gewährt. Den für Sie jeweils gültigen Förderzeitraum entnehmen Sie unserem Zuwendungsbescheid (Tabelle auf Seite 1).

Bei Förderung einer Fortbildung an Fachschulen (z. B. zum/zur staatl. anerk. Erzieher/in oder staatl. gepr. Techniker/in) erfolgt die Bewilligung immer für ein Schuljahr. Für das darauf folgende Schuljahr muss ein Folgeantrag gestellt werden. Mit diesem wird das Vorliegen der Fördervoraussetzungen erneut überprüft. Bitte beachten Sie, dass Anspruch auf Förderung mit Unterhaltsbeitrag erst ab dem Monat besteht, in dem der Antrag eingereicht wurde. Für Ihren Folgeantrag verwenden Sie bitte das  Formblatt W.

Es gibt zwei festgelegte Auszahlungstermine: jeweils Mitte und Ende des Monats. Den Auszahlungstermin entnehmen Sie bitte aus den Angaben im Bescheid.

  • Anträge können schriftlich per Post oder elektronisch über das Antragsportal oder als Scan per E-Mail eingereicht werden.
  • Wenn Sie die Anträge und Formblätter elektronisch eingereicht haben, müssen diese nicht mehr im Original und Papierform nachgereicht werden.
  • Ausweiskopien entfallen komplett.
  • Die Startseite des Antragsportals www.afbg-sachsen.de wird derzeit überarbeitet. 

Ziel des nach dem AFBG förderfähigen Unterrichts ist die planmäßige Vermittlung von beruflichen Fertigkeiten, Kenntnissen und Fähigkeiten durch qualifizierte Lehrkräfte. Der Unterrichtsbegriff ist in § 2 Abs. 4 AFBG definiert. Angebote und Formate, die der Unterrichtsdefinition nicht entsprechen, da sie z.B. außerhalb des Klassenverbandes oder ohne Anwesenheit einer Lehrkraft durchgeführt werden, sind demnach nicht förderfähig. Darunter fallen neben reinen Selbstlernphasen auch Praktika.

Eine Förderung nach dem AFBG setzt eine regelmäßige Teilnahme nach § 9a AFBG voraus.

Eine regelmäßige Teilnahme liegt vor, wenn an

70 % des Präsenzunterrichts und
bei Fernunterricht oder mediengestütztem Unterricht zusätzlich an 70 % der Leistungskontrollen teilgenommen wurde.
Diese wird grundsätzlich nach sechs Monaten, zum Ende der Fortbildung und bei Abbruch der Maßnahme überprüft.

Dazu ist der Teilnahmenachweis (Formblatt F) von der Fortbildungseinrichtung auszufüllen, mit Stempel und Unterschrift zu versehen und anschließend bei der SAB einzureichen.
Maßgeblich sind die im Bescheid niedergelegten Termine zur Vorlage der Teilnahmenachweise.

Hinweis:

Ein erfolgreicher Maßnahmeabschluss oder das Bestehen der Abschlussprüfung sind bei der Ermittlung der Teilnahmequote unbeachtlich.
Die Förderung wird hinsichtlich der regelmäßigen Teilnahme unter dem Vorbehalt der Einstellung und Rückforderung geleistet.

Sofern Sie nicht die regelmäßige Teilnahme nachweisen und diese bis zum Ende der Maßnahme nicht mehr erreicht werden kann, ist der Bewilligungsbescheid insgesamt aufzuheben, erbrachte Leistungen sind zu erstatten. Dies gilt nicht, wenn Sie die Maßnahme aus wichtigem Grund abgebrochen oder unterbrochen haben.

Unterbrechung

Eine Unterbrechung liegt bei einer längeren Abwesenheit (i. d. R. über einen Monat) vor. Kurzfristige Abwesenheiten, bspw. infolge einzelner Krankheitstage, begründen keine Unterbrechung.
Die Unterbrechung ist unverzüglich in Form einer ausdrücklichen Erklärung an die SAB mitzuteilen.
Die Förderung wird erst bei Wiederaufnahme fortgesetzt.
Bei bloßer Abwesenheit ohne Erklärung über den Abbruch oder die Unterbrechung der Maßnahme unterscheidet § 9a AFBG nicht zwischen entschuldigten und unentschuldigten Fehltagen.
Hinweis:

Bei Krankheit oder Schwangerschaft und entsprechender Erklärung wird die Förderung (bei Krankheit bis zu drei Monate und bei Schwangerschaft bis zu vier Monate) weitergeleistet.

Abbruch/Kündigung

Wird nach einem Abbruch aus wichtigem Grund oder infolge einer Kündigung des Trägers, die der Teilnehmer/die Teilnehmerin nicht zu vertreten hat, eine Maßnahme mit demselben Fortbildungsziel wieder aufgenommen, so kann diese bei Vorliegen der Voraussetzungen erneut förderfähig sein.
Voraussetzung dafür ist, dass die Erklärung über den Abbruch oder die Kündigung (mittels Formular „Änderungsanzeige zum Aufstiegs-BAföG“) unverzüglich erfolgt ist.

Die Wiederholung einer gesamten Maßnahme bzw. eines Maßnahmeabschnitts (z.B. Schuljahr) wird gemäß § 7 Abs. 5, 7 AFBG nur einmal gefördert, wenn

1. die besonderen Umstände des Einzelfalles dies rechtfertigen und
2. eine zumutbare Möglichkeit nicht besteht, Fortbildungsstoff im Rahmen einer Verlängerung der Förderungshöchstdauer nach § 11 Absatz 1 Satz 2 nachzuholen.
Die Entscheidung, z.B. ein Schuljahr freiwillig zu wiederholen oder eine leistungsbedingte Nichtversetzung rechtfertigen in der Regel keine geförderte Wiederholung. Vielmehr müssen im konkreten Einzelfall besondere Umstände vorliegen, die eine solche zulassen (Pflege von Angehörigen, schwere Krankheit o. Ä.).

Bitte informieren Sie sich vor Beantragung, welche Förderung für Sie „günstiger“ ist.
Sollten bereits Leistungen nach dem BAföG bewilligt worden sein, kann für denselben Bewilligungszeitraum und dieselbe Maßnahme keine AFBG-Förderung gewährt werden.
Ausnahme: Es wurden noch keine BAföG-Leistungen ausgezahlt und auf selbige wurde für den betreffenden Bewilligungszeitraum verzichtet. Bitte setzen Sie sich in diesem Fall zunächst mit der zuständigen BAföG-Stelle in Verbindung.
Liegt ein BAföG-Bewilligungsbescheid vor und Sie haben bereits BAföG-Leistungen erhalten, ist ein Wechsel „vom“ BAföG „ins“ AFBG erst zum nächsten Bewilligungszeitraum/Fachschuljahr möglich.
Wie oft kann ich das Aufstiegs-BAföG bekommen?

Mit dem Aufstiegs-BAföG können bis zu drei Fortbildungen auf jeder der im Berufsbildungsgesetz (§ 53a BBiG) bzw. der Handwerksordnung (§ 42a HwO) verankerten Fortbildungsstufen sowie gleichwertige Fortbildungsabschlüsse, gefördert werden (vgl. § 6 AFBG).

Wurde bereits ein Fortbildungsziel gefördert, so wird die Förderung für eine weitere Fortbildung gewährt, wenn das angestrebte Fortbildungsziel auf dem bereits erreichten Fortbildungsabschluss aufbaut. Dies ist insbesondere dann gegeben, wenn ein Fortbildungsziel auf der nächsten Fortbildungsstufe angestrebt wird (bspw. Fachwirt und anschließend Geprüfter Betriebswirt nach dem Berufsbildungsgesetz).

Mit dem Aufstiegs-BAföG können bis zu drei Fortbildungen auf jeder der im Berufsbildungsgesetz (§ 53a BBiG) bzw. der Handwerksordnung (§ 42a HwO) verankerten Fortbildungsstufen sowie gleichwertige Fortbildungsabschlüsse, gefördert werden (vgl. § 6 AFBG).

Wurde bereits ein Fortbildungsziel gefördert, so wird die Förderung für eine weitere Fortbildung gewährt, wenn das angestrebte Fortbildungsziel auf dem bereits erreichten Fortbildungsabschluss aufbaut. Dies ist insbesondere dann gegeben, wenn ein Fortbildungsziel auf der nächsten Fortbildungsstufe angestrebt wird (bspw. Fachwirt und anschließend Geprüfter Betriebswirt nach dem Berufsbildungsgesetz).

Den Heizkostenzuschuss bekommen Sie von der SAB ausgezahlt, wenn Sie in der Zeit vom 1. Oktober 2021 bis zum 31. März 2022 in mindestens einem Monat Unterhaltsbeitrag nach dem AFBG bezogen haben. Einen Antrag brauchen Sie hierfür nicht stellen, die Auszahlung erfolgt von Amtswegen auf das von Ihnen im AFBG-Verfahren angegebene Konto.

Ja, wenn Sie zwischen dem 1. Oktober 2021 und dem 31. März 2022 mindestens einen Monat AFBG mit Unterhaltsbeitrag erhalten haben.

Der Heizkostenzuschuss für AFBG-Empfänger wird unabhängig davon ausgezahlt, ob Sie im elterlichen Haushalt leben oder nicht. Wurden Sie beim Heizkostenzuschuss der Eltern über die Wohngeldstelle als Haushaltsmitglied mitgezählt, dann haben Sie über das AFBG keinen Anspruch und sind zur Rückzahlung auf das im Bescheid angegebene Konto verpflichtet.

Der Heizkostenzuschuss für AFBG-Empfänger wird unabhängig von Ihrer Wohnsituation ausgezahlt. Sofern Ihre Freundin den Heizkostenzuschuss ebenfalls aufgrund ihres AFBG-Bezugs erhalten hat, können Sie beide den Zuschuss behalten.

In diesem Fall müssen Sie nichts weiter tun. Den von der SAB bewilligten und ausgezahlten Heizkostenzuschuss können Sie behalten.

Der Heizkostenzuschuss wird unabhängig von der Energiepauschale gezahlt. Wenn Sie für beide Leistungen anspruchsberechtigt sind, erhalten Sie beides. 

Wenn Sie den Heizkostenzuschuss erhalten haben, weil Sie Wohngeld empfangen, müssen Sie den zweiten, zuviel an Sie ausbezahlten Zuschuss zurückzahlen. Nutzen Sie dafür bitte die in Ihrem Heizkostenzuschussbescheid von der SAB genannte Bankverbindung.

Senden Sie uns in diesem Fall bitte umgehend eine E-Mail mit der neuen Bankverbindung zu. Wir werden die Änderung schnellstmöglich bearbeiten.

Die Rückbuchung von Überweisungen ist technisch nicht möglich, deshalb sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Wenn Sie den Heizkostenzuschuss von der SAB erhalten haben, obwohl Sie den Zuschuss bereits von der Wohngeldstelle erhielten, zahlen Sie bitte den vollen Betrag in einer Summe auf das in Ihrem Heizkostenzuschussbescheid von der SAB genannte Konto zurück.

Ein zu viel ausbezahlter Zuschuss ist unverzüglich zurück zu zahlen.

AFBG-geförderten Personen sollen bei pandemiebedingten Schließungen von Schulen und anderen Bildungseinrichtungen keine Nachteile entstehen. Das bedeutet konkret:

Die Schließzeiten bleiben für die Berechnung der Mindestdauer der Maßnahme, des maximalen Zeitrahmens, der Fortbildungsdichte sowie der Förderungshöchstdauer außer Betracht.
Auch pandemiebedingte Fehlzeiten werden bei der Prüfung der regelmäßigen Teilnahme nach § 9a AFBG nicht berücksichtigt.
Sollte ein Teilnahmenachweis während der Schließzeit fällig werden, reichen Sie diesen bitte unverzüglich nach Erhalt bei uns ein.

Nicht begonnene Maßnahmen, die wegen pandemiebedingten Schließzeiten verschoben werden, können erst mit neuem Maßnahmebeginn gefördert werden.
Für abgesagte Lehrgänge kann keine Förderung erfolgen.

Die Prüfungsvorbereitungsphase kann für maximal drei Monate gewährt werden, unabhängig davon, ob Prüfungstermine verschoben oder abgesagt werden. Es besteht insofern ein Wahlrecht, zu welchem Zeitpunkt Sie das Darlehen für die Prüfungsvorbereitungszeit in Anspruch nehmen wollen. Nach Ausschöpfen des Anspruchs ist eine nochmalige Förderung jedoch nicht möglich.

Sollten Änderungen an Ihrem Fortbildungsplan entstehen, bitten wir Sie, uns unverzüglich darüber zu informieren.
Sobald die Fortbildungsträger eine konkrete Planung aufstellen können, wie die Maßnahme fortgesetzt wird, bitten wir Sie mit entsprechenden Nachweisen (i. d. R. Formblatt B) einen Änderungsantrag zu stellen. In begründeten Einzelfällen kann eine Weiterbewilligung unter Vorbehalt auch eher erfolgen. Bitte setzen Sie sich diesbezüglich mit uns in Verbindung.

Unterhaltsbeitrag, Erhöhungsbeträge und Kinderbetreuungszuschlag enden mit Ablauf des Monats, in dem planmäßig der letzte Unterricht abgehalten wird.

Während der Prüfungsvorbereitungsphase besteht jedoch nach wie vor ein Anspruch auf Abschluss eines Darlehensvertrages mit der KfW. Dieser kann maximal für drei Monate gewährt werden, unabhängig davon, ob Prüfungstermine verschoben oder abgesagt werden. Insofern besteht ein Wahlrecht, zu welchem Zeitpunkt Sie das Darlehen für die Prüfungsvorbereitungszeit in Anspruch nehmen wollen. Bitte beachten Sie jedoch, dass nach Ausschöpfen des Anspruchs eine nochmalige Förderung der Prüfungsvorbereitungsphase nicht möglich ist.

Für ab dem 1. März 2020 vorübergehend wegen der COVID-19-Pandemie aufgenommene oder aufgestockte Tätigkeiten in systemrelevanten Bereichen gilt:
Die Einkünfte der Teilnehmerin/des Teilnehmers bleiben bei der Berechnung des für die AFBG-Förderungsleistung maßgeblichen anrechenbaren Einkommens vollständig ohne Berücksichtigung.

Bei aufgestockten, bereits vorher aufgenommenen Tätigkeiten bleibt die Differenz der entsprechend höheren Einkünfte im Verhältnis zu den bereits vorher erzielten Einkünften unberücksichtigt.

Dies gilt jedoch nur für Tätigkeiten, die aufgenommen oder aufgestockt wurden, um sich speziell zur Bekämpfung der Corona-Pandemie zusätzlich zu engagieren und demnach nicht für Pflichtpraktika oder ähnliche Tätigkeiten.

Die Regelung soll bis zum Ende des Monats gelten, in dem die Aufhebung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite durch den Bundestag festgestellt und bekannt gemacht wird.

Bitte beachten Sie, dass Sie bei Erhalt eines Unterhaltsbeitrages in jedem Fall verpflichtet sind, uns sämtliche Änderungen in Ihren Einkommensverhältnissen mitzuteilen.

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