Entwicklung des ehemaligen Robotron-Areals in Leipzig Gesamtkostenrisiko für den neuen Sitz der SAB

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Pressemitteilung 28. März 2019

Infolge der Sitzverlegung der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – (SAB) von Dresden nach Leipzig durch das Sächsische Standortegesetz (SächsStOG vom 01/2012) gestaltet die Bank das ehemalige Robotron-Areal an der Gerberstraße im Zentrum Leipzigs neu.

Für die Investitionen in die städtebauliche und architektonische Entwicklung hat die SAB zum Start des Bauvorhabens 2016 auf Basis der Entwurfsplanung der Architekten und unter Einbeziehung externer Risikoeinschätzungen ein Gesamtkostenrisiko für die Investitionen in Höhe von 161 Millionen Euro ermittelt. Der Betrag setzt sich aus einem (vorläufigen) Teilbaubudget in Höhe von ca. 107 Millionen Euro, einem ersten Risikoaufschlag für zu erwartende Risiken aus Vergabeverfahren, Nachträgen und Änderungen technischer und planerischer Vorgaben in Höhe von ca. 35 Millionen Euro und einem zweiten Risikobudget in Höhe von ca. 19 Millionen Euro für den Eintritt unerwarteter, aber möglicher Risiken zusammen. Dieses war Grundlage für die Gremienbeschlüsse der Bank.

Das Gesamtkostenrisiko wird sich, insbesondere bedingt durch die Insolvenz des Generalplaners sowie die konjunkturbedingt erhebliche Steigerung der allgemeinen Baupreise, weitgehend realisieren. Die zu erwartenden Investitionskosten werden unterhalb des Gesamtkostenrisikos bleiben.

Zur Deckung der Investitionskosten werden keine öffentlichen Haushaltsmittel verwendet. Die Kosten werden aus Mitteln der SAB bestritten. Die Investitionen führen zu Vermögenswerten der Bank und werden entsprechend in der Bilanz aktiviert.

Die Entwicklung des Areals stellt ein städtebaulich ehrgeiziges Projekt dar. Dadurch entsteht für Leipzig ein der Öffentlichkeit zugänglicher Raum, in welchem sich das Bankgebäude transparent einfügt.