Investitionsvorhaben zur Nutzung erneuerbarer Energieträger (Ziffer II Nr. 2 RL Energie/2014)

Finanziert aus Mitteln der Europäischen Union.

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Antragsstopp für die Umsetzung der RL Energie/2014

Aufgrund der auslaufenden Förderperiode und der nur noch begrenzt zur Verfügung stehenden EFRE-Mittel ist eine Antragstellung ab 11. Juni 2020 nicht mehr möglich. Ab dem 11. Juni 2020 eingehende Anträge werden nicht mehr bewilligt.

Ausgenommen von diesem Förderstopp sind:

  • Anträge nach ll.5 der Richtlinie - Fördergegenstand ,,nichtinvestive Vorhaben, wenn diese unmittelbar der Vorbereitung eines Antrags auf Förderung eines investiven Vorhabens oder der Evaluierung von Modellvorhaben zwecks Veröffentlichung und Anregung zur Nachahmung dienen".

    Der seit 14. Februar 2020 geltende Antragsstopp für Energieberatungen nach dem Standard „Sächsischer Gewerbeenergiepass“ (SäGEP) bleibt jedoch bestehen.
  • erste investive Folgemaßnahmen der SäGEP.

Antrag stellen

Überblick

Hinweis: Eine Förderung von KWK-Anlagen ist nicht möglich.

Die Zuwendung berechnet sich auf Basis der CO2-Minderung im angestrebten Sollzustand gegenüber dem Ausgangszustand. Die Zuwendungshöhe wird aus einem Betrag von 500 € pro Tonne CO2-Minderung pro Jahr multipliziert mit einem fördergegenstandspezifischen Faktor – aufgeführt im Antragsvordruck (Vordruck Energie/2014_Mantelantrag
60599 ) unter Ziffer 7.1 – wie folgt berechnet:

jährliche CO2-Minderung in t * 500 EUR/t * Faktor

Die jährliche CO2-Minderung berechnet sich aus der Differenz der Kohlendioxid-Emission im Ausgangszustand und der Kohlendioxid-Emission im angestrebten Sollzustand. Grundlage für die Berechnung sind die Emissionsfaktoren von GEMIS (Ergebnistabelle 4.8/ Stand 2013). Nähere Informationen hierzu können Sie dem beigefügten Dokument der SAENA (Emissionsberechnung ) entnehmen.

Bei energieeffizienter Wärme- und Kälteversorgung muss ferner ein entsprechendes Berechnungsverfahren zur Ermittlung der nicht rentierlichen Kosten durchgeführt werden. Die Einhaltung der Vorgaben des Arbeitsblattes AGFW FW703 und ggf. weiterer Arbeitsblätter sind durch einen sachverständigen Dritten (PDF, 24 kB) zu bestätigen. Weitere Vorgaben und diesbezügliche Informationen werden unter www.fw703.de zur Verfügung gestellt.

Darüber hinaus kann bei Vorliegen der Voraussetzungen ein Bonuszuschlag i. H. v. 10 % der förderfähigen Ausgaben gewährt werden.

Die maximale Zuwendungshöhe beträgt in Abhängigkeit vom Antragsteller sowie der im konkreten Fall zu Grunde liegenden beihilferechtlichen Vorschrift bis zu 80 % der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Projekte, die eine Zuwendungshöhe von 2.000 EUR unterschreiten, sind nicht förderfähig.

Hinweis: Investitionen in bauliche Anlagen die innerhalb von festgesetzten oder vorläufig gesicherten Überschwemmungsgebieten liegen, sind nicht zuwendungsfähig (Ziffer IV.4 a RL Energie/2014).

Im besonderen Ausnahmefall kann eine Förderung im Einzelfall erfolgen, wenn für das Vorhaben eine Genehmigung oder Zustimmung der zuständigen unteren Wasserbehörde vorgelegt wird.
Ob die (geplante) bauliche Anlage in einem Überschwemmungsgebiet liegt, können Sie unter dem Link auf das Geoportal Sachsenatlas nachvollziehen.
Förderfähige Ausgaben sind insbesondere:

  • Sachausgaben für Investitionsgrüter, Bau- und Installationsarbeiten
  • Ausgaben für Planungsleistungen in Höhe von max. 20 % der förderfähigen Sachausgaben
  • Ausgaben für Sachverständigenleistungen.

Vorhaben aus diesem Programmteil dürfen mit Posteingang des vollständig ausgefüllten Antrages, bestehend aus dem Antragsvordruck (VD 60599 ) und der Anlage 2 (VD 60602 ), bei der SAB auf eigenes Risiko begonnen werden.

Wer wird gefördert

Kleinstunternehmen, kleine und mittlere Unternehmen, sonstige Unternehmen mit öffentlicher Beteiligung, sowie kommunale Körperschaften, soweit diese - bezogen auf das zur Förderung beantragte Vorhaben - wirtschaftlich tätig sind.

Was wird gefördert

Gefördert werden Investitionsvorhaben zur Nutzung erneuerbarer Energieträger

  • durch Einsatz von Anlagen zur Erzeugung thermischer Energie in Kombination mit einem Wärmenetz; einschließl. Erweiterung/ Errichtung eines Wärmenetzes oder Errichtung/ Austausches einer Wärmeerzeugungsanlage oder
  • durch Einsatz von Anlagen zur Erzeugung thermischer Energie für kombinierte Heiz- u. Kühlprozesse.

Ablauf/Verfahren

Zuständige Stelle

Antrags- und Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB). Der Antrag ist unter Verwendung der entsprechenden Antragsformulare schriftlich bei der SAB einzureichen.

Formulare/Downloads

Laden Sie sich die benötigen Antragsunterlagen für Ihr Förderprogramm hier herunter. Alternativ können Sie die Formulare direkt online ausfüllen: Über die Speicherfunktion können Sie Ihren Antrag jederzeit zwischenspeichern und zu einem späteren Zeitpunkt weiterbearbeiten.

Antrag

Allgemeine Unterlagen

Fachliche Unterlagen

zusätzlich für Vorhaben in Kombination mit einem Wärmenetz

  • Ertragsprognose zur Erzeugung von thermischer Nutzenergie
  • Berechnung der Wärmeverluste im Wärmenetz
  • Vertragsentwurf/ Vorvertrag zur Belieferung mit Nahwärme

zusätzlich für Vorhaben mit kombinierten Heiz- und Kühlprozessen

  • Ertragsprognose zur Erzeugung von Nutzenergie Wärme/Kälte

Abruf

Informationen zum Abruf der Mittel finden Sie im Zuwendungsbescheid unter dem Punkt "Mittelabruf".

Verwendungsnachweis

Gegebenenfalls werden in den einzelnen Verfahrensabschnitten weitere Unterlagen zur Prüfung und Bewertung des Projektes angefordert.

Kontakt

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