Soforthilfe-Zuschuss "Härtefälle Kultur"

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Überblick

Mit dem Zuschuss unterstützt der Freistaat Sachsen

  • gemeinnützig anerkannte freie Träger im Bereich Kunst und Kultur,
  • freie Träger im Bereich Kunst und Kultur ohne anerkannte Gemeinnützigkeit,
  • Unternehmen des Privatrechts in Form von Personengesellschaften,
  • Träger von kleinen und mittleren kulturellen Spielstätten in den Bereichen Darstellende Künste und Musik, die im Haupterwerb Einzelunternehmer oder selbständige Angehörige der Freien Berufe sind (Weitere Zuwendungsvoraussetzungen finden Sie unter der Rubrik “Wer wird gefördert?”.)

deren wirtschaftliche Leistungsfähigkeit infolge der amtlichen Maßnahmen während der Corona-Pandemie beeinträchtigt ist.

Freiberufler sind nicht antragsberechtigt, es sei denn, es handelt sich um Träger von kleinen und mittleren kulturellen Spielstätten in den Bereichen Darstellende Künste und Musik.

Die Zuwendung wird zur Überbrückung finanzieller Engpässe gewährt, die im Verlauf der Jahre 2020 bis 2022 entstehen, soweit diese durch die COVID-19-Pandemie verursacht wurden.

Es besteht kein Rechtsanspruch auf Förderung.

Wer wird gefördert

Der Zuschuss richtet sich an

  • gemeinnützig anerkannte juristische Personen des Privatrechts,
  • juristische Personen des Privatrechts ohne anerkannte Gemeinnützigkeit (auch Personengesellschaften),
  • Unternehmen des Privatrechts in Form von Personengesellschaften,
  • Träger von kleinen und mittleren kulturellen Spielstätten in den Bereichen Darstellende Künste und Musik, die im Haupterwerb Einzelunternehmer oder selbständige Angehörige der Freien Berufe sind, sofern
    • der Betrieb einer kulturellen Spielstätte ihr hauptsächlicher Unternehmenszweck ist,
    • die Spielstätte mindestens 24 kulturelle Veranstaltungen pro Jahr vorweisen kann (Nachweis anhand des Jahresprogramms 2019),
    • die Veranstaltungen allgemein öffentlich zugänglich sind und
    • die Spielstätte maximal 2.000 Besucherplätze (sitzend/stehend) hat.

die satzungsgemäß als freie Träger in einem der folgenden Bereiche der Förderung von Kunst und Kultur tätig sind:

  • Bibliotheken, Literatur
  • Bildende Kunst
  • Darstellende Künste
  • Film
  • Heimat- und sonstige Kulturpflege, einschließlich Festivals
  • Kulturelle Bildung (Kulturelle Spielstätten)
  • Museen, Sammlungen, Ausstellungen
  • Musik
  • Soziokultur
  • Zoologische und Botanische Gärten, Landschaftsparks

Voraussetzung für eine Förderung ist, dass Sie Ihren Sitz bereits vor dem 15. März 2020 im Freistaat Sachsen hatten und überwiegend im Freistaat Sachsen tätig sind.
Als überwiegend wirtschaftlich tätiger Träger sind Sie antragsberechtigt, wenn Sie nicht bereits am 31. Dezember 2019 in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gemäß Art. 2 Abs. 18 der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (Verordnung [EU] Nr. 651/2014) waren.

Nicht gefördert werden

Von einer Förderung ausgeschlossen sind Volkshochschulen, Kirchgemeinden oder sonstige Religionsgemeinschaften sowie Stadt- und Mehrzweckhallen.

Freiberufler sind nicht antragsberechtigt, es sei denn, es handelt sich um Träger von kleinen und mittleren kulturellen Spielstätten in den Bereichen Darstellende Künste und Musik.

Was wird gefördert

Mit dem Zuschuss unterstützt der Freistaat Sachsen freie Träger im Bereich Kunst und Kultur, die infolge amtlicher Maßnahmen während der Corona-Pandemie mit Einschränkungen konfrontiert sind, die sich auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit dieser Träger auswirken.

Ziel ist es, durch den Zuschuss finanzielle Engpässe zu überbrücken, die im Verlauf der Jahre 2020 bis 2022 entstehen, und so die Existenz der Träger zu sichern sowie zum Fortbestand der vielfältigen Kulturlandschaft beizutragen.

Im Rahmen der Förderung können Sie Liquiditätsbedarf geltend machen, der aus unabweisbaren Einnahmeausfällen (coronabedingte Mindereinnahmen) und/oder notwendige zusätzliche Betriebsausgaben (coronabedingte Mehrausgaben, z. B. für Hygienemaßnahmen, digitale Angebote als Veranstaltungsersatz) entsteht.

Leistungen Dritter, die Sie erhalten haben oder beanspruchen können, sind vom Liquiditätsbedarf abzuziehen (z. B. Zuschüsse des Bundes einschließlich der Überbrückungshilfe, Leistungen der Kommunen und Kulturräume, Ansprüche nach dem Infektionsschutzgesetz, Versicherungsleistungen).

Es ist nur möglich, gleichzeitig mehrere Zuschussprogramme des Freistaates Sachsen mit ähnlicher Zielrichtung in Anspruch zu nehmen, wenn die Summe der Zuschüsse den Bedarf nicht übersteigt (keine Überkompensation).

Konditionen

Ablauf/Verfahren

Zuständige Stelle

Antrags- und Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB)

Verfahrensablauf

Der Antrag auf Förderung ist unter Verwendung der vorgegebenen Antragsformulare bei der SAB einzureichen.

Verwenden Sie dazu bitte unser Förderportal.

Wichtiger Hinweis:
Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt ausschließlich auf die Bankverbindung, die gegenüber der Finanzverwaltung z. B. im Rahmen Ihres Körperschaftsteuerbescheids angegeben wurde. Geben Sie diese Bankverbindung bei der Antragstellung an.

Zum 30. Juni 2022 läuft die Kleinbeihilferegelung aus, ab dem 01. Juli 2022 finden die De-minimis-Beihilfen Anwendung.

Frist/Dauer

Anträge können bis spätestens 21. November 2022 bei der SAB gestellt werden.

Rechtsgrundlagen/Infoblätter

Richtlinie Corona - Härtefälle Kultur vom 25. Juni 2020, geändert durch die Richtlinie vom 22. Juni 2022

Kosten

Für die Antragsbearbeitung erhebt die SAB keine Gebühren.

Die Verwendungsnachweisprüfung für dieses Programm ist noch nicht gestartet. Sobald dies möglich ist, stellen wir Ihnen die Informationen und Dokumente zur Verfügung.

Formulare/Downloads

FAQ

Aktuelle Meldungen

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Sabine Mannebach

0351 4910-4226

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