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Ideenwettbewerb zur Förderung von Familienunterstützenden Leistungen digital – Nutzung der Potenziale der Digitalisierung durch Unternehmen und deren Beschäftigte

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine der zentralen Herausforderungen. Die Wahrnehmung von Familienpflichten im Bereich Kindererziehung und die Betreuung pflegebedürftiger Angehörige stellen hohe Ansprüche an Familien und lassen sich oft nur schwer mit dem Berufsleben vereinbaren. Die Anforderungen an die Organisation des Familienalltags und dessen Vereinbarung mit beruflichen Pflichten werden zunehmend komplexer. Gleichzeitig ist die Familienfreundlichkeit der Unternehmen ein wichtiger Standortfaktor sowie Motor zur Bindung und Gewinnung von Fachkräften. Sie ist ein wichtiger Aspekt zur Sicherung und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit.

Digitale Dienste, welche bestehende familienentlastende Angebote bündeln und neue bereithalten, können die Entwicklung und Einführung von Unterstützungsleistungen durch Unternehmen sowie die Inanspruchnahme familienentlastender Angebote durch Beschäftigte gezielt voranbringen.

Wer wird gefördert

Träger (juristische Personen des privaten und des öffentlichen Rechts) sowie kleine und mittlere Unternehmen einschließlich kooperativer Unternehmen und Unternehmen der Sozialwirtschaft, mit Sitz oder Niederlassung im Freistaat Sachsen.

Was wird gefördert

  • Die Entwicklung, Erprobung, Anwendung und Evaluierung eines oder mehrerer innovativer digitaler Dienste zur Verbesserung des Zugangs zu zuverlässigen und bezahlbaren familienentlastenden Angebote sowie gleichzeitig
  • die erfolgreiche Begleitung von Unternehmen dabei, diesen digitalen Dienst zu nutzen und damit Rahmenbedingungen zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu schaffen, sowie
  • die Unterstützung von Unternehmen bei der Aufstellung von Maßnahmeplänen für die Inanspruchnahme familienunterstützender Leistungen durch Beschäftigte.

Voraussetzungen

Konkrete Informationen und Anforderungen zum Auswahlverfahren, den Fördervoraussetzungen und weitere Konditionen entnehmen Sie bitte der veröffentlichten Bekanntmachung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz vom 12. Juni 2017 (PDF, 37 kB) .

Hinweise

Weitere Informationen und Dokumente zum ESF (z.B. die Regeln zu den förderfähigen Ausgaben bzw. Kosten bei der ESF-Projektförderung) finden Sie unter

Service - Informationen zu ESF/EFRE.

Ablauf / Verfahren

Zuständige Stelle

Antrags- und Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB).

Verfahrensablauf

Für die Antragstellung ist ein zweistufiges Verfahren vorgesehen.

1. Stufe: Projektvorschlag

Die grundsätzliche Förderwürdigkeit wird anhand eines aussagekräftigen Projektvorschlages vorgeprüft (ESF_Projektvorschlag, Vordruck: 60716 ).

Die Bewertung des Projektvorschlages erfolgt entsprechend der Bekanntmachung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz vom 12. Juni 2017 (PDF, 37 kB) .

Die Auswahl der zur Antragstellung aufzufordernden Projekte erfolgt aus den förderfähigen und förderwürdigen Projektvorschlägen unter Berücksichtigung der zu Verfügung stehenden Mittel. In das Auswahlverfahren werden das Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz sowie das Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr als Fachstellen einbezogen.

Nach der Auswahlentscheidung erhalten die ausgewählten Träger die Aufforderung zur Erstellung von formgebundenen Anträgen mit der Antragssoftware PRANO der SAB.

2. Stufe: Antragstellung

Die Antragstellung erfolgt auf elektronischem Weg. Dazu steht die Software PRANO auf dem Portal zur Antragstellung bereit. Den hierfür benötigten Login erhalten Sie nach Beantragung der Freischaltung einer Antragshülse von der SAB ( Vordruck 60800 ).

Den im Rahmen der elektronischen Antragstellung auf dem Portal verbindlich gestellten Antrag reichen Sie bitte auch in Papierform mit den weiteren erforderlichen Unterlagen vollständig und rechtsverbindlich unterschrieben bei der SAB ein. Sie erhalten nach Prüfung einen Bescheid.

Frist / Dauer

Der Antrag ist nach Aufforderung zur Antragstellung und vor Beginn des Vorhabens zu stellen. Mit dem Vorhaben kann ab Posteingang des Antrages bei der SAB (Posteingangsstempel) begonnen werden. Es wird jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Vorhaben damit auf eigenes Risiko begonnen wird. Das bedeutet, der Antragsteller trägt das Risiko, die Zuwendung nicht, nicht in der beantragten Höhe oder nicht zu dem beantragten Zeitpunkt zu erhalten.

Rechtsgrundlagen / Infoblätter

Kosten

Die Antragstellung ist für Sie kostenlos.

Formulare / Downloads

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