Förderung von Maßnahmen zur privaten Hochwassereigenvorsorge

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Überblick

Um das Schadenspotential bei Extremereignissen wie Hochwasser, Starkregen und Sturzfluten an Wohngebäuden zu reduzieren, gewährt der Freistaat Sachsen Zuwendungen für Maßnahmen der privaten Vorsorge. Das betrifft insbesondere Gebiete, die nicht oder nicht ausreichend durch öffentliche Hochwasserschutzmaßnahmen geschützt werden.

Wer wird gefördert

Eigentümer sowie Erbbauberechtigte eines Grundstücks mit Bestandsgebäude

Was wird gefördert

  1. Gutachtenerstellung (nichtinvestive Maßnahme)
    Die Erstellung eines schriftlichen Gutachtens zur Ermittlung des gebäudespezifischen Überflutungsrisikos mit konkreten Maßnahmenvorschlägen zur Erreichung einer signifikanten Minderung des Schadenspotentials.
  2. Projektumsetzungsmaßnahmen (investive Maßnahme)
    Maßnahmen zur Minderung des Schadenspotentials an Bestandsgebäuden auf Grundlage eines schriftlichen Gutachtens.

Voraussetzungen

Mit dem Vorhaben darf nicht vor Antragstellung begonnen werden.

Investive Maßnahmen können gefördert werden, wenn sie auf Grundlage eines Gutachtens mit dem im Gutachten empfohlenen Schutzziel (siehe bitte (wichtige) Unterlagen für die Antragstellung) vollständig umgesetzt werden. Investive Maßnahmen können auch gefördert werden, wenn das Gutachten bereits vor Inkrafttreten der Förderrichtlinie am 30. August 2021 erstellt wurde.

Maßnahmen können gefördert werden, wenn das Gebäude überwiegend zu Wohnzwecken genutzt wird und sich auf dem Gebiet des Freistaates Sachsen befindet.

Konditionen

Ablauf/Verfahren

Zuständige Stelle

Antrags- und Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB).

Verfahrensablauf

Die Antragstellung erfolgt über das Förderportal der SAB. Die Antragstellung erfolgt immer pro Gebäude und Maßnahme.

Eine zusätzliche Einreichung in Papierform ist nicht erforderlich.

Auszahlungen erfolgen in der Regel erst nach Abschluss der Maßnahme nach Verwendungsnachweisprüfung. Teilauszahlungen bei investiven Maßnahmen sind nach Umsetzung einzelner Schutzziele und entsprechender Gutachterbestätigung zulässig.

Die Förderung kann durch andere Förderprogramme der Gemeinde, des Landes, des Bundes oder der Europäischen Union ergänzt werden, sofern dies die Fördervorschriften der anderen Programme zulassen und die Gesamtsumme aller Fördermittel die Summe der förderfähigen Gesamtausgaben nicht übersteigt.

Rechtsgrundlagen/Infoblätter

Förderrichtlinie private Hochwassereigenvorsorge – FRL pHWEV/2021 vom 2. November 2021

Flyer (PDF, 1 MB)

Formulare/Downloads

Hier geht es zur Antragstellung:

Zur Antragstellung auf der Grundlage der Richtlinie „private Hochwassereigenvorsorge“

Hinweise

Fachliche Informationen zur privaten Hochwassereigenvorsorge sowie eine Liste der für einen „Hochwasservorsorgeausweis“ qualifizierten Sachkundigen finden Sie beimKompetenzzentrum Hochwassereigenvorsorge Sachsen (BDZ e. V.)

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