Stromspeicher mit/ohne Ladestation (RL Speicher)

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Überblick

Die Förderung verfolgt den Zweck der Einführung von innovativen Energietechniken im privaten, öffentlichen und im gewerblichen Bereich.

Gefördert werden investive Vorhaben, die einer Erhöhung des Eigenverbrauchs von Solarstrom dienen durch

  • Stromspeicher, einschließlich Quartierspeicher und Nachrüstsätze
  • und Kombinationen dieser mit Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (Ladestation).

Die Förderung wird als De-minimis-Beilhilfe gewährt. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Förderung.

Wer wird gefördert

Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts, einschließlich deren Zusammenschlüsse sowie Angehörige Freier Berufe, die Eigentümer, Pächter oder Mieter der Flächen im Freistaat Sachsen sind, auf denen das Vorhaben realisiert werden soll.

Von der Förderung ausgenommen sind Antragsteller, an denen der Freistaat Sachsen zu mehr als
10 % beteiligt ist (einschließlich des Freistaates Sachsen selbst).

Was wird gefördert

Gefördert werden

  1. Investitionen für Anlagen zur Speicherung von elektrischer Energie (Stromspeicher, einschließlich Quartierspeicher und Nachrüstsätze), die auf Blei- oder Lithium-Ionen-Technologien basieren (konventionelle Stromspeicher) auch in Verbindung mit Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (Ladestation) und
  2. Investitionen für Anlagen zur Speicherung von elektrischer Energie (Stromspeicher, ein-schließlich Quartierspeicher und Nachrüstsätze), die nicht auf Blei- oder Lithium-Ionen-Technologien basieren (Modellvorhaben), auch in Verbindung mit Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (Ladestation) sowie der Mess- und Steuereinrichtungen und Ingenieur- und Planungsleistungen.

Entsprechend werden folgende vier Vorhabenarten gefördert:

  • Konventioneller Stromspeicher (ohne Ladestation)
  • Konventioneller Stromspeicher mit Ladestation
  • Modellvorhaben (ohne Ladestation)
  • Modellvorhaben mit Ladestation

Zuwendungsfähig sind die Nettoausgaben (d.h. ohne Umsatzsteuer) für den Stromspeicher und ggf. die Ladestation einschließlich der Nettoausgaben, die mit deren Errichtung in unmittelbarem Zusammenhang stehen (z.B. für Transport- und Montageleistungen sowie für Wechselrichter für den Stromspeicher).

Nicht förderfähig sind Eigenbauten und gebrauchte Komponenten. Nicht förderfähig sind außerdem alle Komponenten, die zur Erzeugung und zur Einspeisung (Wechselrichter für Photovoltaikanlagen) von Solarstrom in das öffentliche Stromnetz erforderlich sind.

Die Besonderheiten bei Modellvorhaben sind im Merkblatt_Stromspeicher_/ Ladestation erläutert.

Voraussetzungen

  • Zur Finanzierung dürfen keine Mittel aus anderen gleichartigen Förderprogrammen eingesetzt werden.
  • Die Leistung der Netzeinspeisung des mit dem Stromspeicher verknüpften Solargenerators darf nicht mehr als 50 % der Nennleistung dieses Solargenerators unter Standard Testbedingungen (STC) betragen. Dies ist durch den Installateur im Rahmen der Beantragung der Auszahlung der Zuwendung zu bestätigen.
  • Der Stromspeicher muss dauerhaft mit einer Photovoltaikanlage und dem öffentlichen Stromnetz gekoppelt sein und über eine Nutzkapazität von mindestens 2,0 kWh verfügen.
  • Die Ladepunkte der Ladestation müssen mit dem Stromspeicher verknüpft sein und über eine Ladeleistung von mind. 4,0 kW je Ladepunkt AC (Wechselstrom) bzw. mind. 10,0 kW je Ladepunkt DC (Gleichstrom) verfügen.
  • Bei Modellvorhaben muss sich der Antragsteller verpflichten, am Datenmonitoring teilzunehmen und hat mit Abgabe des Förderantrags zu erklären, dass die technischen Voraussetzungen zum Datenmonitoring vorhanden sind bzw. geschaffen werden und die Daten bereitgestellt werden.
  • Im Kalendermonat der Inbetriebnahme des Stromspeichers und den vorangegangenen elf Kalendermonaten dürfen keine weiteren durch den Freistaat Sachsen geförderten Stromspeicher in Betrieb genommen worden sein, die sich auf demselben Grundstück, demselben Betriebsgelände oder sonst in unmittelbarer räumlicher Nähe befinden oder denselben Anschlusspunkt nutzen.

Konditionen

Ablauf / Verfahren

Zuständige Stelle

Antrags- und Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB).

Verfahrensablauf

Der Antrag für Stromspeicher, die auf Blei- oder Lithium-Ionen-Technologien (konventionelle Stromspeicher) basieren, ist über das Onlineformular im Förderportal auszufüllen.

Nach vollständiger Bearbeitung im Internet und Übermittlung Ihrer Daten an die SAB ist der Antrag auszudrucken und zu unterzeichnen. Der unterzeichnete Antrag ist zusammen mit den geforderten Unterlagen postalisch bei der SAB einzureichen. Die SAB prüft Ihre Unterlagen und meldet sich bei Ihnen.

Eine Registrierung oder Anmeldung ist möglich aber für die Antragstellung nicht erforderlich.

Für Stromspeicher auf Basis anderer Technologien (Modellvorhaben) nutzen Sie bitte den Antragsvordruck 61485.

Vorhabensbeginn

Der Antrag auf Förderung ist vor Beginn des Vorhabens zu stellen. Als Vorhabensbeginn gilt grundsätzlich der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Liefer- und Leistungsvertrags.

Bei Konventionellen Stromspeichern (mit/ohne Ladestation) darf erst nach Eingang des Förderantrags und bei Modellvorhaben (mit/ohne Ladestation) erst nach Maßgabe des Zuwendungsbescheides mit der Umsetzung des Vorhabens begonnen werden.

Rechtsgrundlagen / Infoblätter

Kosten

Die Antragstellung ist für Sie kostenfrei.

Formulare / Downloads

Laden Sie sich die benötigten Antragsunterlagen für Ihr Förderprogramm hier herunter. Alternativ können Sie die Formulare direkt online ausfüllen: Über die Speicherfunktion können Sie Ihren Antrag jederzeit zwischenspeichern und zu einem späteren Zeitpunkt weiterbearbeiten.

Antragstellung

Antrag erstellen: konventionelle Stromspeicher

Förderantrag Modellvorhaben
61485

De-minimis_Antrag_Erklärung
60381

Datenschutzhinweise für Kunden / Interessenten (DSGVO)
64005

Bei juristischen Personen und -vereinigungen (z.B. Kommunen, GmbH's, Kirchen, Vereinen, Stiftungen, GbR's, KG's) zusätzlich:

Anzeige eines Zeichnungsbefugten (Unterschriftenprobe)_ausschließlich Zuschuss
61547-1

Bei kommunalen Antragstellern zusätzlich:

Antrag_Gemeindewirtschaftliche Stellungnahme
60552

Auszahlung und Verwendungsnachweis

Speicher_Auszahlungsantrag_Verwendungsnachweis
63173

Kontakt

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