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SAB-Informationen zur Coronakrise

Sachsenkredit „Universal"

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Überblick

Investieren Sie mit unserer Unterstützung in Ihr Unternehmen

Neben dem Förderprogramm Sachsenkredit Gründen und Wachsen (GuW) des Freistaates Sachsen für Gründungs- und Wachstumsfinanzierungen bietet Ihnen die SAB mit ihrem Eigenprogramm Sachsenkredit „Universal“ Unterstützung bei der Finanzierung Ihres Unternehmens.

Mit dem Sachsenkredit Universal erhalten speziell große Unternehmen, die sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden, eine attraktive Finanzierung für Investitionen und Betriebsmittel mit Tilgungszuschüssen. Das Förderprogramm kann in Kombination mit anderen Förderinstrumenten angeboten werden. Soweit für ein Vorhaben Förderungen des Freistaates Sachsen zur Verfügung stehen, sind diese vorrangig zu nutzen. Der Sachsenkredit Universal ergänzt insbesondere den Sachsenkredit Gründen und Wachsen (GuW) . Die Förderdarlehen können maximal in einer Höhe von bis zu 20 Mio. EUR beantragt werden. Die Förderdarlehen werden mit Tilgungszuschüssen aus eigenen Mitteln der SAB gefördert.

Der Darlehensbetrag kann je Endkreditnehmer maximal einmal pro Kalenderjahr in Anspruch genommen werden.

Wer wird gefördert

Antragsberechtigte:

  • Große Unternehmen, die sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden, sowie kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
  • Existenzgründer (natürliche Personen)
  • Angehörige der Freien Berufe

der gewerblichen Wirtschaft und des Handwerks mit Sitz oder zu begünstigender Betriebsstätte im Freistaat Sachsen.

Ausgeschlossen ist die Förderung für:

  • Kommanditisten und stille Gesellschafter
  • Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei oder Aquakultur und Branchenausschlüsse gemäß den Regelungen der De-minimis-Beihilfeverordnung bzw. der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung
  • Unternehmen, die exportbezogene Tätigkeiten ausführen, die auf EU-Mitgliedstaaten oder Drittländer ausgerichtet sind, wenn die Beihilfe unmittelbar mit den ausgeführten Mengen, mit der Errichtung und dem Betrieb eines Vertriebsnetzes oder mit anderen laufenden exportbezogenen Ausgaben in Zusammenhang steht
  • Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne des Art. 2 Ziffer 18 der Allgemeinen Gruppengleichstellungsverordnung (AGVO)

Was wird gefördert

Die Anschaffung von Investitionsgütern und Betriebsmitteln.

Investitionsdarlehen

Finanzierung von Vorhaben, die auf Gründung, Wachstum, Festigung oder Nachfolge zielen, um Unternehmer und Freiberufler im Wettbewerb zu stärken. Dazu gehören:

  • Aufbau oder Festigung einer gewerblichen oder freiberuflichen selbstständigen Existenz,
  • Vorhaben zur Diversifizierung der Produktion einer Betriebsstätte durch neue, zusätzliche Produkte,
  • Vorhaben, die einer grundlegenden Änderung des gesamten Produktionsprozesses einer bestehenden Betriebsstätte dienen oder
  • Erwerb der Vermögenswerte einer Betriebsstätte unter bestimmten Voraussetzungen
  • Übernahme eines Unternehmen durch natürliche Personen im Rahmen einer Unternehmensnachfolgeregelung,
  • Erwerb einer tätigen Beteiligung, sofern der Anteil am Gesellschaftskapital von 10% nicht unterschritten ist.
    Hinweis: Bei dem Erwerb von Unternehmensanteilen darf es sich nicht lediglich um eine Übernahme von Unternehmensanteilen im Sinne einer Finanzinvestition handeln. Es ist sicherzustellen, dass der Übernahme- oder Beteiligungspreis auf Basis realistischer und nachvollziehbarer Vermögenswerte des Unternehmens (assets) ermittelt bzw. plausibilisiert und dies entsprechend dokumentiert ist. Bestehende Verbindlichkeiten des Unternehmens sind bei der Wertermittlung und damit in der Bemessungsgrundlage zu berücksichtigen.

Grundlage für die Bemessung des Förderdarlehens für Investitionsmaßnahmen sind förder- und aktivierungsfähige Kosten des Sachanlagevermögens. Dazu zählen beispielsweise:

  • Kauf oder Bau von Betriebsgrundstücken und Betriebsgebäuden (Kauf- oder Baukosten einschließlich Bau- sowie Grunderwerbsnebenkosten)
  • Kauf von Maschinen, Anlagen, Einrichtungen und Fahrzeugen, welche dem gewerblichen Zweck dienen. Ausgeschlossen sind Personenkraftfahrzeuge, die nur dem Geschäftszweck dienen.
  • Kauf von Betriebs- und Geschäftsausstattung
  • immaterielle Investitionen (Patente, Lizenzen etc.), die zu Marktkonditionen erworben, genutzt und mindestens drei Jahre in der Bilanz aktiviert werden

Betriebsmitteldarlehen

Finanzierung von Umlaufvermögen des Unternehmens.

Folgende förderfähige Ausgaben sind Grundlage für die Bemessung des Förderdarlehens:

  • Material, Rohstoffe und sonstige betriebliche Kosten des laufenden Geschäftsbetriebes
  • Finanzierung von zusätzlichem bzw. erhöhtem Betriebsmittelbedarf zum Zweck der Umsatzausweitung

Ausgeschlossen ist die Förderung von:

  • Umschuldungen bzw. Nachfinanzierungen bereits begonnener oder abgeschlossener Vorhaben, Anschlussfinanzierungen und Prolongationen
  • Energieerzeugungsanlagen, die von der EEG-Förderung 2021 (Anlagen mit Einspeisevergütung) begünstigt sind
  • Erwerb von Fahrzeugen für den Straßengütertransport von Unternehmen des gewerblichen Straßengütertransports
  • In-Sich-Geschäfte, wie z. B. der Erwerb aus dem Eigentum des Ehegatten bzw. im Rahmen von Vermögensübertragungen zwischen Unternehmen einer Unternehmensgruppe oder im Rahmen von Betriebsaufspaltungen
  • Mehrwertsteuerbeträge, es sei denn, der Antragsteller ist zum Vorsteuerabzug nicht berechtigt
  • Übernahme von Unternehmensanteilen im Sinne einer reinen Finanzinvestition (Share Deal)
  • Investitionen in Leasinggüter
  • Finanzinvestitionen
  • Immobilieninvestitionen mit anschließender Fremdvermietung werden grundsätzlich nicht gefördert. Die Vermietung und Verpachtung im Rahmen einer steuerlich anerkannten Betriebsaufspaltung, Organschaft, Mitunternehmerschaft sowie zwischen Eheleuten ist förderunschädlich.
  • Treuhandkonstruktionen oder stille Beteiligungen ohne Zusammenhang zu tätigen Beteiligungen

Voraussetzungen

Der Investitions-/ Maßnahmeort muss sich im Freistaat Sachsen befinden.

Die Gründung einer selbstständigen Tätigkeit muss auf Dauer angelegt und auf den Haupterwerb ausgerichtet sein.

Der Antragsteller muss über die nötige fachliche und kaufmännische Qualifikation für die unternehmerische Tätigkeit verfügen.

Das Projekt muss finanziell tragfähig sein.

Eine Kombination des Sachsenkredites „Universal“ mit sonstigen öffentlichen Förderangeboten in einem Vorhaben ist unter Beachtung der jeweils geltenden Beihilfevorschriften möglich.

Konditionen

Ablauf/Verfahren

Zuständige Stelle

Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB).

Verfahrensablauf

Der Antrag (inkl. aller notwendigen Erklärungen) ist bei Ihrem Kreditinstitut (Hausbank) zu stellen. Die Hausbank leitet Ihren Antrag digital an die SAB weiter. Die SAB entscheidet über die Gewährung des Förderdarlehens. Bei positivem Votum ergeht eine Darlehenszusage an die Hausbank. Nimmt die Hausbank das Darlehensangebot an, verpflichtet sie sich, das Darlehen an den Endkreditnehmer zu festgeschriebenen Konditionen weiterzuleiten. Die Hausbank informiert im Darlehensvertrag zwischen ihr und dem Endkreditnehmer u.a. über die Höhe des gewährten Tilgungszuschusses.

Frist/Dauer

Den Antrag müssen Sie vor Beginn des Vorhabens bei der Hausbank stellen.

Kosten

Neben den Kreditzinsen können weitere Kosten anfallen. Dazu zählen Bereitstellungszinsen. Lesen Sie dazu bitte aufmerksam den Darlehensvertrag und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) Ihrer Bank.

Formulare/Downloads

Bitte laden Sie benötigte Informationen für den Sachsenkredit „Universal“ hier herunter.

Antragstellung

Sachsenkredite_Informationsblatt Beihilfen
63550

Sachsenkredite_Erklärungen Antragsteller
63551

Sachsenkredite_Erklärungen Hausbank
63552

KMU-Informationsblatt
60300

KMU-Bewertung
60314

KMU-Bewertung_Anlage 1
60314-1

De-minimis-Regel_Informationsblatt
60380

De-minimis_Antrag_Erklärung
60381

Erklärung Antrag_kein Unternehmen in Schwierigkeiten
61369

Datenschutzhinweise für Kunden / Interessenten (DSGVO)
64005

Ansprechpartner

Ansprechpartner für eine Antragstellung sind die Firmenkundenbetreuer-/innen Ihrer Hausbank. Erster Kooperationspartner der SAB ist das Zentralinstitut des Sparkassensektors sowie deren Geschäftsstellen für Gewerbekunden im Freistaat Sachsen.

Als Antragsteller wenden Sie sich bitte an Ihren Ansprechpartner Ihrer Hausbank.

Als Hausbank kontaktieren Sie bitte Ihr Zentralinstitut.

Als Kooperationspartner bzw. Interessent für eine Kooperation helfen Ihnen die Ansprechpartner in der Sächsischen Aufbaubank - Förderbank - weiter.

Kontakt

Ansprechpartner des Kooperationspartnes LBBW sind:
Michael Wagner


michael.a.wagner@lbbw.de
Mike David


mike.david@lbbw.de
Ansprechpartner in der Sächsischen Aufbaubank - Förderbank - sind:
Schubert, Peter

Stefan, Uwe