Programm zur Förderung von Clustern und Netzwerken der Wirtschaft im Freistaat Sachsen

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Innovationscluster und Kooperationsnetzwerke – gemeinsam stark

Innovationen sind der Motor und eine treibende Kraft unserer wirtschaftlichen Entwicklung. Im Gegenzug zeigt die Erfahrung, dass gerade das einzelne kleine oder mittlere Unternehmen (KMU) die Umsetzung neuer Ideen und Entwicklungen als eine große Herausforderung wahrnimmt.

Eine netzwerkbasierende Organisation unter maßgeblicher Beteiligung von KMU kann der Ansatz dafür sein, die eigene Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit, aber auch die der gesamten Gruppe zu erhöhen.

Mit der Förderung von neuen, aber auch bestehenden Clustern und Netzwerken unterstützen wir die Vernetzung von mindestens 5 Partnern in konkreten Projekten, vorrangig im Freistaat Sachsen.

Profitieren Sie von einer starken Gemeinschaft und informieren Sie sich hier zu unserem Förderangebot.

Zuwendungsfähig sind folgende Aktivitäten:

Bei Kooperationsnetzwerken:

  • Netzwerkmanagement, soweit zur Initiierung des Netzwerkes bzw. zur Durchführung des Projekts erforderlich und angemessen
  • Zuwendungsfähig sind die Personal- und Sachausgaben des Trägers insbesondere für:
    • den Aufbau überbetrieblicher Strukturen,
    • die Weiterentwicklung des strategischen Netzwerkkonzepts,
    • die Sensibilisierung der Netzwerkteilnehmer für neue Trends, sich ändernde Marktanforderungen und Innovationspotentiale
    • die Organisation von z. B. Foren, Workshops zum Wissensaustausch sowie
    • Werbemaßnahmen

Bei Innovationsclustern:

  • Netzwerkmanagement, soweit für den Betrieb des Clusters erforderlich und angemessen
  • Zuwendungsfähig sind Ausgaben für Investitionen in durch den Träger beschaffte und gehaltene materielle und immaterielle Vermögensgegenstände und die Personal- und Sachausgaben des Trägers des Netzwerkes für:
    • die Betreuung des Clusters zur Erleichterung der Zusammenarbeit, des Austauschs und der Erbringung bzw. Weiterleitung von speziellen Dienstleistungen für die Unternehmen
    • Werbemaßnahmen sowie
    • die Verwaltung der Einrichtungen des Clusters, die Organisation von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen, Workshops und Konferenzen zum Wissensaustausch, die Vernetzung und die transnationale Zusammenarbeit

Sachausgaben bei Kooperationsnetzwerken und Innovationsclustern sind insbesondere:

  • Raummiete
  • Ausgaben für Öffentlichkeitsarbeit,
  • Ausstattung,
  • Reisekosten,
  • Gutachten und
  • Honorare für externe Experten

Nicht zuwendungsfähig sind betriebliche Aufwendungen der beteiligten Unternehmen.

Wer wird gefördert

Träger von neuen oder bestehenden Netzwerken (Kooperationsnetzwerke oder Innovationsclustern)

Träger sind Zusammenschlüsse oder Vereinigungen mit einer eigenen Rechtspersönlichkeit, die aus mindestens 5 Partnern, mindestens 3 davon kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz oder Betriebsstätte in Sachsen, bestehen.

Als weitere Partner kommen z. B. Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Kammern und Verbände in Betracht.

Bei bestehenden Netzwerken muss es sich um ein neues Projekt zur Weiterentwicklung oder Internationalisierung des Netzwerkes handeln. Auf eine bestimmte Anzahl an Partnern kommt es bei bestehenden Netzwerken nicht an. Öffentlich grundfinanzierte Netzwerke können nicht gefördert werden.

Was wird gefördert

Überbetriebliche und vorrangig in Sachsen geplante Projekte von Trägern von neuen oder bestehenden Kooperationsnetzwerken bzw. Innovationsclustern mit dem Ziel

  • neue Märkte zu erschließen,
  • neue Technologien zur Anwendung zu bringen,
  • der Vertiefung der, insbesondere branchen- oder länderübergreifenden, strategischen Zusammenarbeit

Voraussetzungen

Ein Projekt kann nur gefördert werden, wenn mindestens 5 Partner, davon mindestens 3 KMU hieran beteiligt sind. Bei einer höheren Anzahl an Partnern sollen mindestens die Hälfte davon KMU sein.

Die Gesamtfinanzierung des Vorhabens muss, unter Einsatz eines angemessenen Eigenanteils des Projektträgers, gesichert sein.

Die Förderung von Innovationsclustern erfolgt nach einem Wettbewerbsaufruf durch das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.

Konditionen

Ablauf / Verfahren

Zuständige Stelle

Für die fachliche Bewertung eines geplanten Vorhabens ist der VDI/VDE/IT (Kontaktdaten siehe oben) zuständig. Eine Beschreibung des Vorhabens (siehe unter Verfahrensablauf) ist zunächst dort einzureichen.

Antrags- und Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB). Der Förderantrag ist unter Verwendung der entsprechenden Antragsformulare schriftlich bei der SAB einzureichen.

Verfahrensablauf

Die Förderung von Innovationsclustern erfolgt nach einem Wettbewerbsaufruf durch das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.

Die Antragstellung setzt die Bewertung des geplanten Vorhabens durch den VDI/VDE/IT voraus. Hierfür ist dem VDI/VDE/IT (Kontaktdaten siehe oben) eine Vorhabensbeschreibung vorzulegen.

In der Vorhabensbeschreibung sollten Ausführungen zu folgenden Fragestellungen enthalten sein:

  • Welche sind die (strategischen) Ziele des Netzwerkes/Clusters?
  • Wie wurden die Zielstellungen ermittelt?
  • Wie wurden Mitglieder des Netzwerkes/Clusters in die Ermittlung der Zielstellung einbezogen?
  • Mit welchen Maßnahmen sollen die gesetzten Ziele erreicht werden?
  • Wie setzen sich die Mitglieder des Netzwerkes/Clusters aktuell zusammen (Unternehmensgrößen, Branchen)?
  • Wie sehen die angestrebte Mitgliederstruktur und das regionale Mitgliederpotential aus?
  • Welche Rechtsform hat der Träger des Netzwerkes?
  • Welche Gremien zur Steuerung sind vorhanden bzw. vorgesehen?
  • Welche Personalressourcen stehen zur Verfügung?
  • Welche Qualifikationen besitzt das Netzwerkmanagement bzw. welche Kompetenzprofile werden gesucht?
  • Mit welchen Personal- und Sachausgaben wird kalkuliert?
  • Mit welchen Einnahmen wird kalkuliert und wie sollen diese generiert werden?

Nach positivem Votum des VDI/VDE/IT ist die Antragstellung bei der SAB möglich. In fachlicher Hinsicht wird die SAB ihre Förderentscheidung maßgeblich am Votum des VDI/VDE/IT orientieren.

Die Laufzeit der Vorhaben soll in der Regel drei Jahre nicht überschreiten.
Bei Innovationsclustern ist, nach erfolgreicher Zwischenevaluierung, eine Verlängerung des Vorhabens auf bis zu 10 Jahre möglich.

Nach Abschluss des geförderten Vorhabens ist der SAB die Erfüllung des Zuwendungszwecks durch einen Verwendungsnachweis nachzuweisen.

Für Fragen zur Antragstellung und zum weiteren Verfahren stehen Ihnen die Mitarbeiter unseres Service Centers sehr gern zur Verfügung.

Frist / Dauer

Sie müssen den Antrag auf Förderung vor Beginn des Vorhabens bei der SAB stellen. Als Beginn des Vorhabens gilt der Abschluss eines zum Projekt gehörenden Liefer- oder Leistungsauftrages.

Starten Sie mit Ihrem Vorhaben erst, wenn Ihnen der Zuwendungsbescheid oder die Zustimmung der SAB zum vorzeitigen Vorhabensbeginn vorliegt. Bei Verletzung des Vorhabensbeginns ist eine Förderung ausgeschlossen.

Rechtsgrundlagen / Infoblätter

Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr zur Förderung von Clustern und Netzwerken der Wirtschaft im Freistaat Sachsen (Richtlinie Clusterförderung)

GRW-Koordinierungsrahmen – Regelungen über Voraussetzungen, Art und Intensität der Förderung (PDF, 3 MB)

Allgemeine Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P)
63000

KMU-Informationsblatt
60300

De-minimis-Regel_Informationsblatt
60380

Formulare / Downloads

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