EU-Projekt- und Netzwerkförderung

Kontakt

Antrag erstellen

Überblick

Hochschulen und Forschungseinrichtungen können Zuwendungen mit dem Ziel erhalten, aktiv an europäischen Netzwerken und transnationalen Projekten teilzunehmen, um die Verbundforschung mit Partnern in Europa zu stärken. Die Maßnahmen sollen zur Internationalisierung der sächsischen Hochschul- und Forschungslandschaft beitragen und so den Bekanntheitsgrad Sachsens als innovativen Wissenschafts-und Forschungsstandort erhöhen.

Die Vorhaben dürfen erst nach Entscheidung der SAB über das Vorhaben begonnen werden.

Fördergegenstände im Einzelnen:

a) Durchführung von Forschungsprojekten im Rahmen von wettbewerblichen EU-Förderprogrammen im Bereich Forschung und Innovation, in denen das SMWK Partner ist, z.B. Europäische Forschungsnetzwerke (ERA-Nets)

b) Vorbereitung von Netzwerkaktivitäten im Rahmen von wettbewerblichen EU-Förderprogrammen im Bereich Forschung und Innovation, z.B. Vorbereitung für Antragstellung für „HORIZON 2020“

c) Unterstützung von Netzwerkaktivitäten im Rahmen von wettbewerblichen EU-Förderprogrammen im Bereich Forschung und Innovation, z.B. Europäische Wissens- und Innovationsgemeinschaften (KICs)

Folgende Ausgaben bzw. Kosten sind förderfähig:

  • Personalausgaben/-kosten für Forscher, Techniker und sonstige unterstützende Personen, soweit diese in dem Projekt beschäftigt sind,
  • Sachausgaben/-kosten, soweit sie für die Durchführung des Vorhabens als notwendig nachgewiesen werden und nicht die erforderliche Grundausstattung betreffen,
  • Reisekosen,
  • Ausgaben/Kosten für Fremdleistungen, sofern sie für die Durchführung des Projektes als notwendig nachgewiesen werden, sollten im Regelfall 20 Prozent der Gesamtprojektkosten nicht übersteigen
  • bei Abrechnung auf Ausgabenbasis: Investitionen für ausschließlich vorhabenspezifische Ausrüstungen (keine Baumaßnahmen), sofern diese nicht die erforderliche Grundausstattung betreffen und nach Ende des Bewilligungszeitraums im Rahmen der Zweckbindungsfrist ausschließlich für nichtwirtschaftliche Tätigkeiten im Bereich Forschung und Lehre eingesetzt werden
  • bei Abrechnung auf Kostenbasis: Kosten für Abschreibungen auf vorhabenspezifische Ausstattungs-und Ausrüstungsgegenstände, Personal- und Sachgemeinkosten sofern nicht eine pauschalierte Abrechnung zugelassen ist.
  • Ausgaben/Kosten für Patentierung

Wer wird gefördert

Ausschließlich die im Geschäftsbereich des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst staatlich finanzierten Hochschulen gemäß § 1 Abs. 1 Sächs. Hochschulfreiheitsgesetz, Forschungszentren, institutionell geförderte außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Sitz im Freistaat Sachsen, sowie gemeinnützige Forschungseinrichtungen im An-Institutsstatus.

Was wird gefördert

Gefördert werden Maßnahmen zur Internationalisierung der sächsischen Hochschul- und Forschungslandschaft und zur Erhöhung des Bekanntheitsgrades Sachsens als innovativer Wissenschafts- und Forschungsstandort.

Voraussetzungen

Voraussetzung für Zuwendungen ist ein herausgehobenes forschungspolitisches Interesse des Freistaates Sachsen an der Durchführung der Maßnahme.

Die thematisch, zeitlich und finanziell abgegrenzten Projekte müssen zusätzliche Vorhaben der Antragsteller darstellen und dürfen grundsätzlich noch nicht begonnen worden sein. Die Zuwendungsempfänger müssen sich verpflichten, die für die Bearbeitung der Forschungsprojekte erforderliche Grundausstattung mit eigenen Mitteln zu sichern.

Weitere Details ergeben sich aus der Anlage zum Antragsformular entsprechend Ziffer IV der Richtlinie.

Konditionen

Ablauf / Verfahren

Zuständige Stelle

Antrags- und Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB). Der Antrag ist unter Verwendung der entsprechenden Antragsformulare schriftlich bei der SAB einzureichen.

Verfahrensablauf

a) Fördergegenstand Durchführung von Forschungsprojekten: Projektskizzen bzw. Projektanträge für ein FuE-Verbundprojekt, in dem sächsische Hochschulen und/oder Forschungseinrichtungen Partner sind, sind beim Callbüro des EU-Instrumentes (z.B. ERA-Net) einzureichen. Nach Bewertung und bestenfalls Förderempfehlung durch ein internationales Gutachtergremium in einem zweistufigen Evaluierungsverfahren kann das SMWK den Antragsteller zur Antragstellung auf Förderung bei der SAB auffordern.

b) Fördergegenstand Vorbereitung von Netzwerkaktivitäten: Anträge sind bei der SAB einzureichen. Die durch die Europäische Kommission geplante Ausschreibung im Rahmen wettbewerblicher EU-Initiativen ist der SAB vorzulegen.

c) Fördergegenstand Unterstützung von Netzwerkaktivitäten: Anträge sind bei der SAB einzureichen. Die Förderempfehlung der Europäischen Kommission bzw. des Europäischen Technologieinstituts im Rahmen wettbewerblicher EU-Initiativen ist Bestandteil des Antrags.

Rechtsgrundlagen / Infoblätter

Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst zur Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen im Rahmen der wettbewerblichen EU-Förderprogramme für Forschung und Innovation (RL EuProNet) vom 7. März 2017

https://www.forschung.sachsen.de/download/RL_EuProNet_Erlaeuterungen.FAQ_7.2018.pdf

Formulare / Downloads

Kontakt

Kontakt
Servicecenter

Mo - Do: 8 - 18 Uhr, Fr: 8 - 15 Uhr

0351 4910 - 4910
0351 4910 - 1788