Förderrichtlinie Speicher – FRL Speicher/2021

(Ausschließlich Bearbeitung laufender Maßnahmen – keine Neuantragstellung.)

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Antragsstopp Förderrichtlinie Speicher/2021

Eine Neuantragstellung nach der Förderrichtlinie Speicher/2021 ist seit dem 30. Mai 2021 aufgrund aktuell ausgeschöpfter Haushaltsmittel für 2021 nicht mehr möglich.

Die haushalterischen Entscheidungen des Freistaates Sachsen über den Einsatz von Landes-Haushaltsmitteln sind aktuell wesentlich von der Bekämpfung sowie der Bewältigung der COVID-19-Pandemie geprägt. Insbesondere Maßnahmen im Rahmen der Impf- und Teststrategie waren und sind prioritär zu finanzieren. Daher stehen für die FRL Speicher/2021 im Jahr 2021 793.300 EUR aus dem Coronabewältigungsfonds des Freistaates Sachsen zur Verfügung. Das Förderportal der SAB war für wenige Tage geöffnet. In dieser Zeit wurden Anträge mit einem Fördermittelvolumen von insgesamt rund 1,46 Mio. EUR gestellt, welche die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel mehr als ausschöpfen. Das Sächsische Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL) prüft, die das Budget für 2021 übersteigenden Anträge ebenfalls abzusichern.

Mit dem Beschluss des Sächsischen Landtages über den Doppelhaushalt für die Jahre 2021 und 2022, der zum 2. Juni 2021 in Kraft getreten ist, stehen für das kommende Haushaltsjahr 2022 noch einmal 3,8 Mio. EUR für die FRL Speicher/2021 in Aussicht.

Wir informieren Sie an dieser Stelle rechtzeitig vorab darüber, ab wann Anträge wieder gestellt werden können.

Häufig gestellte Fragen – FAQs des SMEKUL zur FRL Speicher 2021

Antrag stellen

Überblick

Die Förderung verfolgt den Zweck der Einführung von innovativen Energietechniken im privaten, öffentlichen und im gewerblichen Bereich.

Gefördert werden investive Vorhaben, die einer Erhöhung des Eigenverbrauchs von Solarstrom dienen durch Wärmespeicher sowie Stromspeicher, einschließlich Quartierspeicher und Nachrüstsätzen und Kombinationen der Stromspeicher mit Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge.

Wer wird gefördert

Antragsberechtigte sind natürliche und juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts, einschließlich deren Zusammenschlüsse, sowie Angehörige Freier Berufe, die jeweils Eigentümer, Pächter oder Mieter der Flächen im Freistaat Sachsen sind, auf denen das beantragte Vorhaben realisiert werden soll.

Von der Förderung ausgeschlossen sind/ist

  • Unternehmen, bei denen die Kapitalbeteiligung des Freistaates Sachsen, anderer Bundesländer oder des Bundes mehr als 10 Prozent des Eigenkapitals des Unternehmens beträgt,
  • Contracting (Kooperationen für Energiedienstleistungen).

Was wird gefördert

Gefördert werden

  • Investitionen für dezentrale, wieder aufladbare, ortsfeste Speicher für elektrische Energie auf Basis der Umwandlung chemischer Energie (Stromspeicher, einschließlich Quartierspeicher und Nachrüstsätze), mit Ausnahme von Blei-Akkumulatoren, auch in Verbindung mit ortsfester Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge,
  • Investitionen für dezentrale, ortsfesten Anlage, die elektrische Energie aus Photovoltaikanlagen in thermische Energie umwandelt und speichert (Wärmespeicher in Form von Neuinvestitionen, Ersatzinvestitionen oder Erweiterungen von saisonalen Energiespeichersystemen),
  • Kombinationen aus Strom- und Wärmespeichern.

Voraussetzungen

  • Eine Zuwendung setzt voraus, dass das Vorhaben im Freistaat Sachsen durchgeführt wird.
  • Mit dem Vorhaben darf erst nach Eingang des rechtsverbindlich unterschriebenen Förderantrags bei der SAB begonnen werden.
  • Eine Kumulierung mit anderen gleichartigen Förderprogrammen ist ausgeschlossen.
  • Während der fünfjährigen Zweckbindungsfrist ist der bestimmungsgemäße Einsatz des Wärme- beziehungsweise Stromspeichers zu gewährleisten.

Stromspeicher

  • Die nutzbare Kapazität des Stromspeichers muss mehr als 10,0 Kilowattstunden (kWh) ohne Ladeinfrastruktur oder mehr als 8,0 kWh mit Ladeinfrastruktur betragen.
  • Der Stromspeicher/Nachrüstsatz muss nach Abschluss des Vorhabens dauerhaft mit dem öffentlichen Stromnetz und einer Photovoltaikanlage mit einer Bruttonennleistung von mindestens 9 Kilowattpeak (kWp) gekoppelt werden.
  • Die zur Kopplung mit dem Stromspeicher vorgesehene Photovoltaikanlage muss nach dem 01.01.2020 entweder errichtet oder um mindestens 5 kWp Bruttonennleistung auf mindestens 9 kWp Bruttonennleistung erweitert worden sein.
  • Im Kalendermonat der Inbetriebnahme des neuen Stromspeichers und den vorangegangenen 11 Kalendermonaten dürfen keine weiteren durch den Freistaat Sachsen geförderten Stromspeicher in Betrieb genommen worden sein, die sich auf demselben Grundstück, demselben Betriebsgelände oder sonst in unmittelbarer räumlicher Nähe befinden oder denselben Anschlusspunkt nutzen.

Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge

  • Die Ladepunkte der Ladestation(en) müssen über eine Ladeleistung von mind. 4,0 Kilowatt (kW) je Ladepunkt AC (Wechselstrom) bzw. mind. 10,0 kW je Ladepunkt DC (Gleichstrom) verfügen und nach Abschluss des Vorhabens mit dem Stromspeicher verknüpft werden.

Wärmespeicher

  • Das nutzbare Speichervolumen des geplanten Wärmespeichers muss mehr als 10,0 Kubikmeter Wasseräquivalent betragen.
  • Der Wärmespeicher muss nach Abschluss des Vorhabens mit einer Photovoltaikanlage mit einer Bruttonennleistung von mindestens 9 Kilowattpeak (kWp) gekoppelt werden.
  • Die zur Kopplung mit dem Stromspeicher vorgesehene Photovoltaikanlage muss nach dem 01.01.2020 entweder errichtet oder um mindestens 5 kWp Bruttonennleistung auf mindestens 9 kWp Bruttonennleistung erweitert worden sein.

Konditionen

Ablauf/Verfahren

Zuständige Stelle

Antrags- und Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB).

Vor Beantragung der Förderung können Sie gern eine kostenfreie Beratung in Anspruch nehmen.

Verfahrensablauf

Um die Förderung zu beantragen, nutzen Sie bitte unser Förderportal. Bitte reichen Sie den rechtsverbindlich unterschriebenen Antrag und die erforderlichen Unterlagen über das Förderportal ein.

Sie dürfen mit Ihrem Vorhaben ab Antragseingang (Datum Posteingang SAB) beginnen.

Als Vorhabensbeginn gilt bereits der Abschluss eines Vertrags, der dem Vorhaben zuzurechnen ist.

Wenn Sie mit dem Vorhaben vorzeitig beginnen, ist das ein Grund für die Ablehnung Ihres Antrags bzw. die Rücknahme des Zuwendungsbescheids.

Bis zur Entscheidung über Ihren Förderantrag beginnen Sie auf eigenes Risiko. Es ist möglich, die Zuwendung nicht, nicht in der beantragten Höhe oder nicht zum beantragten Zeitpunkt zu erhalten.

Rechtsgrundlagen/Infoblätter

Formulare/Downloads

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