Mittelstandsrichtlinie - Industriebezogene und netzwerkunterstützende Projektaktivitäten (INA)

(Ausschließlich Bearbeitung laufender Maßnahmen – keine Neuantragstellung.)

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Netzwerke – gemeinsam sind Sie stark

Innovationen sind der Motor und eine treibende Kraft unserer wirtschaftlichen Entwicklung. Im Gegenzug zeigt die Erfahrung, dass gerade das einzelne kleine oder mittlere Unternehmen (KMU) die Umsetzung neuer Ideen und Entwicklungen als eine große Herausforderung wahrnimmt.

Eine netzwerkbasierende Organisation von KMU kann der Ansatz dafür sein, die eigene Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit, aber auch die der gesamten Gruppe zu erhöhen.

Mit unserem Förderprogramm „Industriebezogene und netzwerkunterstützende Projektaktivitäten (INA)“ unterstützen wir die Vernetzung von mindestens zehn KMU in konkreten Projekten zu zukunftsfähigen Themen (wie z. B. Mikro- und Nanosysteme oder Industrie 4.0) sowie ihren Austausch von Wissen und Erfahrungen.

Profitieren Sie von einer starken Gemeinschaft und informieren Sie sich hier zu unserem Förderangebot.

Eine Antragstellung auf Förderung ist im Programm Industriebezogene und netzwerkunterstützende Projektaktivitäten nicht mehr möglich. Finanzielle Unterstützung für Projekte, die den Aufbau und Ausbau von strategischen Netzwerken zwischen sächsischen Unternehmen sowie zwischen Unternehmen und z. B. Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Verbänden und Kammern zum Ziel haben, können Sie auf der Grundlage der Richtlinie Clusterförderung erhalten.

Der Freistaat Sachsen unterstützt Projektaktivitäten der Industrie mit der Zielrichtung Innovation, Transfer oder Internationalisierung von KMU voranzutreiben.

Zuwendungsfähig sind folgende Aktivitäten:

  • Projektmanagement zur Umsetzung und Begleitung von Projekten
  • Maßnahmen zur Konzeption, Organisation und Umsetzung von Fachsymposien und Fachtagungen

Nicht zuwendungsfähig sind Aktivitäten im Zusammenhang mit allgemeinem Management von Netzwerken und Clustern.

Wer wird gefördert

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), gemeinnützige Industrieforschungseinrichtungen, Verbände und sonstige Organisationen der Wirtschaft ohne Erwerbscharakter. In Betracht kommen – unter besonderen Voraussetzungen – auch Technologie- und Gründerzentren sowie Träger der Zukunftsinitiativen

Was wird gefördert

Operative Projekte, die sich mit fortschrittlichen industriellen Themen befassen und verschiedene sektorale Kompetenzen und Erfahrungsbereiche zusammenbringen

Voraussetzungen

Ein Projekt kann nur gefördert werden, wenn eine größere Anzahl von KMU hiervon profitieren. In der Regel ist die Beteiligung von mindestens 10 KMU erforderlich.

Ungeachtet dessen können am Projekt auch weitere Partner (z. B. Hochschulen oder Großunternehmen) beteiligt sein. Diese weiteren Partner dürfen jedoch keine dominierende Rolle bei der Projektdurchführung einnehmen. Von Dominanz ist dann auszugehen, wenn ein Projektpartner mehr als 50 % der Gesamtausgaben trägt.

Die Projekte müssen schlüssel- bzw. querschnittstechnologische Elemente aufweisen. Zu diesen zählen fortschrittliche Produktionstechnologien, neue Antriebssysteme, Leichtbau, neue Materialien und Mikro- oder Nanosysteme.

Die Förderung ist ausgeschlossen, wenn bei Antragstellung durch ein KMU nicht mindestens 50 % der Tätigkeiten im Zusammenhang mit dem Projekt in diesem Unternehmen durchgeführt werden.

Konditionen

Ablauf / Verfahren

Zuständige Stelle

Antrags- und Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB). Der Antrag ist unter Verwendung der entsprechenden Antragsformulare schriftlich bei der SAB einzureichen.

Verfahrensablauf

Die Antragstellung setzt die Feststellung der Förderwürdigkeit des geplanten Vorhabens durch das SMWA voraus. Hierfür ist zunächst die vollständig ausgefüllte Projektskizze bei der SAB einzureichen.

Nach positivem Votum des SMWA ist die Antragstellung bei der SAB möglich.

Die Laufzeit der Vorhaben darf zwei Jahre nicht überschreiten.

Nach Abschluss des geförderten Vorhabens ist der SAB die Erfüllung des Zuwendungszwecks durch einen Verwendungsnachweis nachzuweisen.

Für Fragen zur Antragstellung und zum weiteren Verfahren stehen Ihnen die Mitarbeiter unseres Service Centers sehr gern zur Verfügung.

Frist / Dauer

Sie müssen den Antrag auf Förderung vor Beginn des Vorhabens bei der SAB stellen. Als Beginn des Vorhabens gilt der Abschluss eines zum Projekt gehörenden Liefer- oder Leistungsauftrages.

Starten Sie mit Ihrem Vorhaben erst, wenn Ihnen der Zuwendungsbescheid oder die Zustimmung der SAB zum vorzeitigen Vorhabensbeginn vorliegt. Bei Verletzung des Vorhabensbeginns ist eine Förderung ausgeschlossen.

Rechtsgrundlagen / Infoblätter

Formulare / Downloads

Laden Sie sich die benötigen Antragsunterlagen für Ihr Förderprogramm hier herunter. Alternativ können Sie die Formulare direkt online ausfüllen: Über die Speicherfunktion können Sie Ihren Antrag jederzeit zwischenspeichern und zu einem späteren Zeitpunkt weiterbearbeiten.

Abrufunterlagen

Verwendungsnachweis

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