Investitionen gemeinnütziger externer Industrieforschungseinrichtungen – Verbesserung der wissenschaftlich-technischen Infrastruktur

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Überblick

Die Förderung soll die Innovationskraft der sächsischen Wirtschaft über externe Industrieforschung nachhaltig stärken. Im Zentrum stehen gemeinnützige externe Industrieforschungseinrichtungen, die grundlegende FuE-Ergebnisse der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Sie sollen bei der Erhaltung und dem Ausbau ihrer FuE-Infrastrukturen Unterstützung erfahren.

Wer wird gefördert

Antragsberechtigt sind rechtlich selbständige gemeinnützige Forschungseinrichtung mit Geschäfts- und Forschungsbetrieb im Freistaat Sachsen, die weder Teil einer Hochschule noch einer grundfinanzierten Wissenschaftsgemeinschaft oder -gesellschaft sind und keine institutionelle Förderung von mehr als 20 Prozent (Grundfinanzierung) erhalten.

Was wird gefördert

Gefördert werden investive Vorhaben zur Verbesserung der wissenschaftlich-technischen Inf-rastruktur inklusive Bauinfrastruktur.

Zuwendungsfähig sind u. a. Ausgaben für:

  • die Anschaffung bzw. Herstellung der zum Investitionsvorhaben zählenden Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens (u. a. Gebäude, Maschinen, Geräte, Instrumente, Ausrüstungsgegenstände), einschließlich FuE-Grundausstattung und Maßnahmen der Ersatzbeschaffung

Die Förderung bezieht sich auf den Anteil an den zuwendungsfähigen Ausgaben, mit dem die angeschafften oder hergestellten Wirtschaftsgüter nicht wirtschaftlich genutzt werden (bei der Betrachtung als Forschungsinfrastruktur im Fall einer zumindest teilweisen Nutzungsüberlassung an Dritte) oder auf einen Anteil an den zuwendungsfähigen Ausgaben entsprechend des Anteils der nicht wirtschaftlichen Tätigkeit der Einrichtung insgesamt (im Fall der ausschließlichen Eigennutzung der angeschafften oder hergestellten Wirtschaftsgüter).

Für den Anteil an den zuwendungsfähigen Ausgaben, der auf eine wirtschaftliche Nutzung der Wirtschaftsgüter entfällt, ist eine Förderung im Rahmen der GRW-Zuschussförderung zulässig. Einen Überblick über die GRW-Zuschussförderung sowie die dafür einzureichenden Formulare finden Sie hier.

Voraussetzungen

  • Das Vorhaben muss im Freistaat Sachsen durchgeführt werden.
  • Die Gesamtlaufzeit des Vorhabens soll 36 Monate nicht überschreiten.
  • Die gesamten zuwendungsfähigen Ausgaben müssen mindestens 50 000 Euro betragen. Abhängig von der Art der zur Förderung beantragten Ausgaben gelten ggf. höhere Schwellenwerte.
  • Es gilt eine Zweckbindungsfrist von fünf Jahren nach Abschluss des Investitionsvorhabens.
  • Pro Kalenderjahr kann eine Einrichtung höchstens eine Bewilligung erhalten.

Konditionen

Ablauf / Verfahren

Zuständige Stelle

Antrags- und Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB).

Verfahrensablauf

Der Antrag ist unter Verwendung der entsprechenden Antragsformulare schriftlich bei der SAB einzureichen.

Vor Beantragung der Förderung kann eine kostenfreie Beratung bei der SAB in Anspruch genommen werden.

Frist / Dauer

Der Antrag auf Förderung ist vor Beginn des Vorhabens zu stellen. Als Vorhabensbeginn gilt grundsätzlich der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Liefer- und Leistungsvertrags. Mit dem Vorhaben darf erst begonnen werden, wenn der Zuwendungsbescheid oder die Zustimmung der SAB zum vorzeitigen Vorhabensbeginn vorliegt.

Rechtsgrundlagen / Infoblätter

Kosten

Die Antragstellung ist für Sie kostenfrei.

Formulare / Downloads

Laden Sie sich die benötigten Antragsunterlagen für Ihr Förderprogramm hier herunter. Alternativ können Sie die Formulare direkt online ausfüllen: Über die Speicherfunktion können Sie Ihren Antrag jederzeit zwischenspeichern und zu einem späteren Zeitpunkt weiterbearbeiten.

Antragstellung

Auszahlung

Verwendungsnachweis

Die Vordrucke werden demnächst zur Verfügung gestellt.

Kontakt

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Vater, Barbara

0351 4910 - 1821
0351 4910 - 1788

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