Projekte zur Einführung digitalgestützter Lernwerkzeuge in der beruflichen Aus- und Weiterbildung

Finanziert aus Mitteln der Europäischen Union und des Freistaates Sachsen.

Bild

Kontakt

Antrag erstellen

Überblick

Ein wesentlicher Schlüssel für die Wettbewerbsfähigkeit sächsischer Betriebe sind qualifizierte Beschäftigte und Nachwuchskräfte. Der fortschreitende Prozess der Digitalisierung bedingt kontinuierliche Nachwuchskräftesicherung, Anpassung der Ausbildungsinhalte und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Im Ergebnis der Studie „Weiterbildung in Sachsen 2016 - Länderzusatzstudie zum AES 2016“ ist die Größe des Betriebs ein entscheidendes Kriterium für die Weiterbildungsaktivitäten der Unternehmen und Beschäftigten. Im Vergleich zu Kleinst- oder Kleinunternehmen (KKU) mit weniger als 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen Beschäftigte von Großunternehmen tendenziell häufiger an Weiterbildungen teil. Die vorhandenen Weiterbildungsangebote korrespondieren teilweise nicht mit den kleinbetrieblichen Gegebenheiten.

Zudem zeigen die aktuellen Zahlen am Ausbildungsmarkt, dass die duale Ausbildung zunehmend in Konkurrenz zu weiterführenden (schulischen) und akademischen Angeboten steht und viele Ausbildungsstellen - auch hier vergleichsweise im stärkeren Ausmaß bei KKU - unbesetzt bleiben.

Im Rahmen von Modell- und Transfervorhaben, die einen nachhaltigen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der sächsischen Wirtschaft leisten, soll die Entwicklung, Einführung und praktische Erprobung von digital gestützten Lernwerkzeugen gefördert werden. Dabei sollen konkrete, ggf. branchenspezifische Bedarfe von Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten sowie ggf. altersbedingte Bedürfnisse der Beschäftigten (u.a. ältere Beschäftigte, jüngere Auszubildende) oder themenspezifische Bedarfe (beispielsweise Arbeits- und/oder Jugendarbeitsschutzaspekte) aufgegriffen werden. Der Schwerpunkt liegt auf klein- und kleinstbetrieblichen Strukturen und nachhaltiger Implementierung des Digitalen Lernens. Zudem soll eine Bewertung der mit dem Modell- bzw. Transfervorhaben erzielten Ergebnisse bezogen auf die Anwendbarkeit und den Nutzen in kleinbetrieblichen Strukturen erfolgen.

Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr ruft daher Träger auf, Vorschläge für Projekte zur Umsetzung des Förderprogramms „Modell- und Transfervorhaben zur Einführung digitalgestützter Lernwerkzeuge in der beruflichen Aus- und Weiterbildung“ einzureichen.

Projekte, die im Rahmen der Einführung digital gestützter Lernwerkzeuge bewilligt wurden, finden Sie hier (PDF, 118 kB) .

Digitalgestützte Lernwerkzeuge in der beruflichen Aus- und Weiterbildung

Die 15 ausgewählten Projekte versuchen konkrete Aus- und Weiterbildungsbedarfe, insbesondere von Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigen, aufzugreifen und in digitalgestützte Lernwerkzeuge zu transferieren. Im Laufe der Umsetzung der zwei- bis dreijährigen Projekte werden digitalgestützte Lernwerkzeuge entwickelt und erprobt. Nach erfolgreicher Erprobung werden die Werkzeuge allen interessierten Nachnutzern mehrheitlich unentgeltlich zur Verfügung gestellt.

Wer wird gefördert

Träger (dies können natürliche Personen mit Unternehmereigenschaft oder juristische Personen oder Personenvereinigungen sein), die derartige Vorhaben durchführen.

Was wird gefördert

Gefördert werden soll die Entwicklung, Einführung und praktische Erprobung von digitalgestützten Lernwerkzeugen. Dabei sollen konkrete, ggf. branchenspezifische Bedarfe von Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten sowie ggf. altersbedingte Bedürfnisse der Beschäftigten (u.a. ältere Beschäftigte, jüngere Auszubildende) oder themenspezifische Bedarfe (beispielsweise Arbeits- und/oder Jugendarbeitsschutzaspekte) aufgegriffen werden. Der Schwerpunkt liegt auf klein- und kleinstbetrieblichen Strukturen und nachhaltiger Implementierung des Digitalen Lernens.

Voraussetzungen

Konkrete Informationen und Anforderungen zum Antragsverfahren, der Zielgruppe, den Fördervoraussetzungen und weitere Konditionen entnehmen Sie bitte der veröffentlichten Bekanntmachung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr über einen Aufruf des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr über das Modell- und Transfervorhaben zur Einführung digitalgestützter Lernwerkzeuge in der beruflichen Aus- und Weiterbildung“ vom 6. Juni 2018, veröffentlicht im Sächsischen Amtsblatt Nr. 25/2018 vom 21.Juni 2018 (PDF, 33 kB) .

Ablauf / Verfahren

Zuständige Stelle

Antrags- und Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB).

Verfahrensablauf

Die Auswahl der Projektträger erfolgt in einem zweistufigen Auswahlverfahren. Für das Auswahlverfahren ist ein Projektvorschlag einzureichen.

Projektvorschläge für das „Modell- und Transfervorhaben zur Einführung digitalgestützter Lernwerkzeuge in der beruflichen Aus- und Weiterbildung“ sind bei der SAB bis zum 31. August 2018 einzureichen.

Die Bewertung und Auswahl der Projekte erfolgt unter Einbezug des SMWA und weiterer Fachstellen

Die Projektvorschläge sind entsprechend SAB-Vordruck 60716 sowie unter Berücksichtigung Ziffer 4.6 des Aufrufes zu strukturieren und es ist eine Aussage zu Ziffer 4.7 zu treffen.

Frist / Dauer

Die Bewertung der Förderfähigkeit und Förderwürdigkeit der eingereichten Projektvorschläge wird voraussichtlich bis zum 30. September 2018 erfolgen.

Nach der Auswahlentscheidung erhalten die Träger der ausgewählten Projektvorschläge voraussichtlich bis zum 31. Oktober 2018 von der Bewilligungsstelle eine schriftliche Mitteilung zum Ergebnis. Die Interessenten der ausgewählten Projetvorschläge werden schriftlich zur Vorlage eines rechtsverbindlich unterschrieben förmlichen Förderantrages aufgefordert. Entsprechend Pkt. 5.1 der EFRE/ESF-Rahmenrichtlinie darf mit den Projekten frühestens begonnen werden, sobald der Antrag bei der SAB eingegangen ist und der Eingang durch die SAB schriftlich bestätigt wurde.

Rechtsgrundlagen / Infoblätter

Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr zur Förderung der beruflichen Bildung, Fachkräftesicherung und Beschäftigungschancen (ESF-Richtlinie Berufliche Bildung) vom 26. Juni 2017

Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr mit allgemeinen Bestimmungen zur Förderung von aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie dem Europäischen Sozialfonds (ESF) mitfinanzierten Vorhaben in der Förderperiode 2014 bis 2020 im Freistaat Sachsen (EFRE/ESF- Rahmenrichtlinie) vom 27. Oktober 2017

Bekanntmachung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr über einen Aufruf des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr für Modell- und Transfervorhaben zur Einführung digitalgestützter Lernwerkzeuge in der beruflichen Aus- und Weiterbildung vom 6. Juni 2018 (PDF, 33 kB)

Kosten

Die Antragstellung ist kostenfrei.

Formulare / Downloads

Laden Sie sich die benötigen Antragsunterlagen für Ihr Förderprogramm hier herunter. Alternativ können Sie die Formulare direkt online ausfüllen: Über die Speicherfunktion können Sie Ihren Antrag jederzeit zwischenspeichern und zu einem späteren Zeitpunkt weiterbearbeiten.

Zur Einreichung des aussagekräftigen Projektvorschlages verwenden Sie bitte den SAB-Vordruck 60716 (ESF-Projektvorschlag).

Antragstellung

Die Antragstellung erfolgt auf elektronischem Weg. Dazu steht eine Software auf dem Portal zur Antragstellung bereit. Dafür benötigen Sie ein Login.

Den im Rahmen der elektronischen Antragstellung auf dem Portal verbindlich gestellten Antrag reichen Sie bitte auch in Papierform mit den weiteren erforderlichen Unterlagen vollständig und rechtsverbindlich unterschrieben bei der SAB ein.

Abruf/Verwendungsnachweis/Teilnehmerdatenerfassung

Alle notwendigen Unterlagen zum Abruf der Mittel und zur Abrechnung im Verwendungsnachweis sind in der der Antragssoftware PRANO integriert. Die Teilnehmerdatenerfassung erfolgt über das ESF-Internetportal unter Punkt „Indikatoren“.

Kontakt

Kontakt
Servicecenter

Mo - Do: 8 - 18 Uhr, Fr: 8 - 15 Uhr

0351 4910 - 4930
0351 4910 - 21015

E-Mail