Technologietransferförderung

Finanziert aus Mitteln der Europäischen Union und des Freistaates Sachsen.

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Neues Technologie-Know-how für Ihre Wettbewerbsfähigkeit

Neue Produkte und Verfahren erfordern häufig zusätzliches technologisches Wissen.

Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stellt dieser notwendige Wissenszugewinn oft eine Herausforderung dar, da die dafür benötigten Ressourcen häufig nicht vorhanden sind. Durch das Programm „Technologietransferförderung“ unterstützen wir KMU beim Erwerb von neuem technologischen Wissen, um den Technologiebedarf decken zu können und gleichzeitig das technische und finanzielle Risiko bei der Integration neuer Technologien zu mindern.

Wir fördern immaterielle Investitionen wie Patentrechte oder Lizenzen verbunden mit den dazu notwendigen Anpassungsentwicklungen und Beratungsleistungen.

Förderfähig sind Projekte zur Unterstützung des Technologietransfers in Unternehmen. Inhalt dieser Projekte soll der Erwerb technologischen Wissens durch ein Unternehmen unmittelbar von einem Technologiegeber oder mit Unterstützung eines Technologiemittlers zur Realisierung neuer oder an einen neueren technischen Stand angepasster Produkte oder Verfahren sein.

Bestandteil der Förderung können auch Anpassungsentwicklungen und Beratungsleistungen sein, die im Zusammenhang mit dem Erwerb des technologischen Wissen stehen.

Das Förderprogramm unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Sachsen als Technologienehmer. Die Förderung soll dazu beitragen, ihren Technologiebedarf zu decken und das mit der Integration neuer Technologien verbundene technische und finanzielle Risiko zu mindern.

Als Technologiegeber können die Forschungseinrichtungen in Betracht kommen , die den Anforderungen nach Fußnote 3 der Richtlinie entsprechen.

Technologiemittler können Technologiezentren (Technologieagenturen, Technologietransferzentren, Technologiegründerzentren, Transferstellen der universitären und außeruniversitären Einrichtungen) sowie Beratungsunternehmen im Freistaat Sachsen sein.

Folgende Kosten sind förderfähig:

1. Technologieerwerb von Technologiegebern:

  • Kosten für immaterielle Investitionen (Erwerb von Patentrechten, Lizenzen, Know-how oder nicht patentiertem Fachwissen, Anpassungsentwicklung),
  • Kosten für Auftragsforschung zur Weiterentwicklung es erworbenen technologischen Wissens

2. Beratungsleistungen (von Technologiegebern und Technologiemittlern):

  • Kosten für die Inanspruchnahme von Beratungsleistungen (Projektmanagement, Innovationsberatungs- und Transferdienste, technische Unterstützung sowie Schulung von Mitarbeitern).

3. Eigene Personalkosten beim Technologienehmer (Antragsteller), soweit das Personal im Vorhaben tätig und die Weiterentwicklung bzw. Anpassung des erworbenen technologischen Wissens im Unternehmen übernimmt.

4. Soweit Personalkosten für eigene Weiterentwicklungen bzw. Anpassungen geltend gemacht werden, kann bei anfallenden Gemein-bzw. Betriebskosten zusätzlich eine Gemeinkostenpauschale von 25 Prozent der förderfähigen Personalkosten beantragt werden

Wer wird gefördert

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

Was wird gefördert

Die planvolle Übertragung technologischen Wissens von Technologiegebern zu Technologienehmern zur Vorbereitung und Realisierung von Produkt- und Verfahrensinnovationen.

Voraussetzungen

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

Darüber hinaus müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Betriebsstätte des Unternehmens in Sachsen
  • keine gesellschaftsrechtliche oder personelle Verbindung zu Technologiegebern bzw. Technologiemittlern
  • Nachweis der Marktgängigkeit der geplanten Entwicklungsergebnisse anhand eines Verwertungskonzeptes oder einer Vermarktungsstrategie

Ausgeschlossen ist die Förderung von:

  • Unternehmen in Schwierigkeiten
  • Unternehmen aus den Branchen im Zusammenhang mit der Primärproduktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse sowie deren Verarbeitung und Vermarktung, der Herstellung von Erzeugnissen zur Imitation oder Substitution von Milch oder Milchprodukten, der Fischerei und Aquakultur

Konditionen

Ablauf / Verfahren

Zuständige Stelle

Antrags- und Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB). Der Antrag ist unter Verwendung der entsprechenden Antragsformulare schriftlich bei der SAB einzureichen.

Verfahrensablauf

Antrags- und Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank -Förderbank - (SAB). Der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei der SAB einzureichen.

Frist / Dauer

Sie müssen den Antrag vor Beginn des zu finanzierenden Vorhabens stellen. Als Beginn gilt beispielsweise bereits der Abschluss eines Lieferungs- oder Leistungsvertrages. Erst nach Erhalt einer Förderzusage beziehungsweise nach einer gesonderten Zustimmung der SAB zum vorzeitigen Beginn können Sie mit Ihrem Vorhaben starten. Eine Antragstellung ist jederzeit möglich.

Rechtsgrundlagen / Infoblätter

Kosten

Es fallen keine Kosten beziehungsweise Gebühren durch die SAB an.

Formulare / Downloads

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