Mittelstandsrichtlinie - Umweltmanagement

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Überblick

Wir unterstützen Ihr Unternehmen bei der Verbesserung seiner Umweltbilanz. Der schonende und effektive Umgang mit natürlichen Ressourcen kann Kosten senken, der Risikovorsorge dienen und die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens erhöhen.

Wir unterstützen zudem gemeinsame Gruppenprojekte von Kammern und Gebietskörperschaften mit Unternehmen zur Einführung und Weiterentwicklung von Umweltmanagementansätzen und -systemen wie beispielsweise Ökoprofit, QuB und DLG-Nachhaltigkeitsstandards.

Wer wird gefördert

Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) mit Sitz oder zu begünstigender Betriebsstätte im Freistaat Sachsen. Dazu zählen das Handwerk, der Handel, die Dienstleister, die Kultur- und Kreativwirtschaft, Angehörige der Freien Berufe sowie Existenzgründer, bei Gruppenprojekten auch Kammern, Kommunen und Landkreise.

Was wird gefördert

Gefördert werden Beratungen, Coachings, Workshops und Prüfungen im Zusammenhang mit nachfolgenden Maßnahmen:

  • Validierung (Überprüfung) eines Umweltmanagementsystems gemäß der EMAS-Verordnung,
  • Zertifizierung eines Umweltmanagementsystems nach internationalen Standards (DIN EN ISO 14001) und Zertifizierung der Nutzung von Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Quellen entlang der Produktkette (PEFC-CoC, FSC-CoC),
  • Energieberatungen zur Entwicklung, Umsetzung oder Aufrechterhaltung eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 oder eines Energieaudits nach DIN EN 16247-1,
  • Einführung eines sonstigen Umweltmanagementansatzes (zum Beispiel Ökoprofit, Qualitätsverbund umweltbewusster Betrieb (QuB), DLG-Nachhaltigkeitsstandard),
  • Gruppenprojekte unter Beteiligung von mehreren kleinen und mittleren Unternehmen zur Einführung und Weiterent-wicklung von Umweltmanagementsystemen (insbesondere Öko-profit, QuB, GLG-Nachhaltigkeitsstandard)

Zuwendungsfähig ist das Nettohonorar des Beraters und im Falle der Einschaltung eines Qualitätssicherers zusätzlich die Ausgaben für die Qualitätssicherung pro Tag.

Zuwendungsfähig sind zudem Ausgaben für eine erstmalige Validierung/Zertifizierung. Die Validierung oder Zertifizierung darf nicht durch das Unternehmen erfolgen, das bereits die Beratung durchgeführt hat.

Beratungen mit weniger als 5 Tagewerken sind nicht zuwendungsfähig, ebenso Ausgaben für Umsatzsteuer, Fahrten, Übernachtungen und sonstige Auslagen.

Konditionen

Ablauf / Verfahren

Verfahrensablauf

Vor Stellung eines Förderantrages bei der SAB kann die Inanspruchnahme einer (kostenfreien) Erstberatung bei der zuständigen Kammer sinnvoll sein.

Ihr Vorhaben unterstützend, können Sie einen Qualitätssicherer (PDF, 102 kB) einschalten. Dieser beauftragt im Einverständnis mit Ihnen einen geeigneten Berater. Darüber hinaus kontrolliert der Qualitätssicherer die Qualität, den Umfang sowie die Wirkung der Beratung.

Frist / Dauer

Der Förderantrag muss vor Beginn des Vorhabens bei der SAB gestellt werden. Als Beginn gilt insbesondere der Abschluss eines Beratervertrages. Starten Sie mit Ihrem Vorhaben erst, wenn Ihnen der Zuwendungsbescheid oder die Zustimmung zum vorzeitigen Vorhabensbeginn der SAB vorliegt. Bei Verletzung des Vorhabensbeginns ist eine Förderung ausgeschlossen.

Beratungen/Coachings sollen innerhalb von 6 Monaten nach Erhalt des Zuwendungsbescheides abgeschlossen werden.

Rechtsgrundlagen / Infoblätter

Formulare / Downloads

Laden Sie sich die notwendigen Formulare für die Antragstellung und Abrechnung Ihres Vorhabens hier herunter. Alternativ können Sie die Formulare direkt online ausfüllen: Über die Speicherfunktion können Sie die Formulare jederzeit zwischenspeichern und zu einem späteren Zeitpunkt weiterbearbeiten.

Antragstellung

Abrufunterlagen/Verwendungsnachweis

Kontakt

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