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Mittelstandsförderung - Überbetriebliche Berufsbildungsstätten (ÜBS)

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Überblick

Ziel der Förderung ist es, kleinen und mittleren Betrieben die Möglichkeit einer qualitativ anspruchsvollen Aus- und Fortbildung anbieten zu können, indem die überbetrieblichen Bildungsstätten die betriebliche Aus- und Fortbildung ergänzen. In den ÜBS sollen Lehrgänge der überbetrieblichen Lehrunterweisung die Ausbildung im Betrieb durch eine Verbreiterung der Grundausbildung und Vertiefung von Fachkenntnissen ergänzen sowie für die Anpassung der beruflichen Erstausbildung an die technische Entwicklung sorgen. Außerdem sollen die ÜBS die Ausbildungsbetriebe von Unterweisungsaufgaben auf speziellen Gebieten entlasten.

Wer wird gefördert

Der Träger der ÜBS, insbesondere Handwerkskammern, Organisationen des Handwerks, Industrie- und Handelskammern sowie Fachverbände.

Was wird gefördert

Die Modernisierung bestehender überbetrieblicher Bildungsstätten, d.h. der notwendige Umbau von Gebäuden sowie Ersatz- und Ergänzungsausstattungen von Werkstätten, die der überbetrieblichen Aus- und Fortbildung dienen. In Ausnahmefällen sind auch der Neubau bzw. Erweiterungen förderfähig. Darüber hinaus kann die Weiterentwicklung des ÜBS zum Kompetenzzentrum gefördert werden.

Voraussetzungen

  • Nachweis des Bedarfs, der Notwendigkeit und der Zweckmäßigkeit des Vorhabens durch ein Gutachten

weiterhin:

  • Nachweis über die Inanspruchnahme von Förderungsleistungen des Bundes, die Zuschüssen nach dieser Richtlinie entsprechen oder mit ihnen vergleichbar sind
  • die Befürwortung der Errichtung der Berufsbildungsstätte durch die zuständige IHK oder Handwerkskammer,
  • die gesicherte Finanzierung der laufenden Lehrgangskosten sowie der Kosten des Vorhabens und dessen Folgekosten,
  • Nachweis, dass der Antragsteller für das Gebäude bzw. Grundstück einen langfristigen Miet- oder Pachtvertrag hat oder Eigentümer des Grundstücks ist.

Für die ÜBS ist ein Schulungsplan aufzustellen. Zur Sicherstellung der geplanten Auslastung der ÜBS sind bei öffentlich-rechtlichen Trägern entsprechende Beschlüsse der zuständigen Gremien anzustreben. Bei privatrechtlich organisierter Trägerschaft können gegebenenfalls weitere Nachweise, insbesondere Nutzungsverträge der ausbildenden Betriebe, verlangt werden.

Die ÜBS soll eine Größe haben, die eine wirtschaftliche Nutzung ermöglicht.

Konditionen

Ablauf/Verfahren

Zuständige Stelle

Antrags- und Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB). Der Antrag ist unter Verwendung der entsprechenden Antragsformulare schriftlich bei der SAB einzureichen.

Verfahrensablauf

Die SAB entscheidet über die Förderfähigkeit und im Rahmen ihres Ermessens über die Förderwürdigkeit sowie Art, Umfang und Höhe der Zuwendung.

Das Vorhaben ist unter Angabe der geschätzten Kosten und der vorgesehenen Finanzierung (Landes- und Bundeszuschüsse, Eigenanteil) rechtzeitig beim SMWA, beim Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn und beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle in Eschborn (BAFA) anzuzeigen.

Das SMWA nimmt Stellung zum Vorhaben und stellt das Einvernehmen mit dem Zuwendungsgeber des Bundes her.

Für die Bewilligung, Auszahlung und Abrechnung (Verwendungsnachweis) der Zuwendung sowie ggf. Zweckbindungsfristen gelten die Festlegungen und Regelungen des Bundes als Hauptzuwendungsgeber.

Frist/Dauer

Beginnen Sie mit Ihrem Vorhaben erst nach Maßgabe Ihres Zuwendungsbescheids oder nach Zustimmung des Bundes zum vorzeitigen Vorhabensbeginn. Bei Verletzung des Vorhabensbeginns ist eine Förderung ausgeschlossen.

Rechtsgrundlagen/Infoblätter

Formulare/Downloads

Laden Sie sich die benötigen Antragsunterlagen für Ihr Förderprogramm hier herunter. Alternativ können Sie die Formulare direkt online ausfüllen: Über die Speicherfunktion können Sie Ihren Antrag jederzeit zwischenspeichern und zu einem späteren Zeitpunkt weiterbearbeiten.

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Abrufunterlagen

Verwendungsnachweis

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