Investitionen Teilhabe

Kontakt

Antrag erstellen

Überblick

Wir unterstützen Sie beim Bau und Erhalt von Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen

Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen benötigen sehr differenzierte begleitende und unterstützende Hilfen sowie eine entsprechende Förderung und Betreuung, damit sie gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.

Mit dem Programm „Eingliederungshilfe“ unterstützen wir Sie beim Bau, der Sanierung, dem Erhalt, der Ausstattung und der Modernisierung von Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und die barrierefreie Gestaltung von bestehenden öffentlich zugänglichen Gebäuden und Einrichtungen. Durch Zuschüsse werden beispielsweise Einrichtungen für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen, Werkstätten oder Wohnstätten für Menschen mit Behinderungen gefördert.

Die staatliche Förderung erfolgt unter dem Aspekt der vorrangigen Nutzung vorhandener Versorgungsstrukturen sowie der sinnvollen und flexiblen Verknüpfung einzelner Betreuungsbausteine (Netzwerke).

Prüfen Sie jetzt, ob Sie durch die Förderung Menschen mit Behinderungen dabei unterstützen können, ein gleichberechtigtes Leben zu führen und informieren Sie sich hier zu dem vielfältigen Förderangebot.

Gefördert werden Investitionen, insbesondere:

  1. Einrichtungen für behinderte Kinder und Jugendliche,
  2. Wohnstätten für erwachsene Menschen mit Behinderungen einschließlich Außenwohngruppen,
  3. Werkstätten für behinderte Menschen,
  4. Förder- und Betreuungsbereiche,
  5. sonstige Einrichtungen, Dienste und Angebote zur Förderung der Teilhabe und Integration für Menschen mit Behinderungen sowie Menschen mit psychischen Erkrankungen sowie Suchterkrankungen, wie z. B.
    • Angebote des ambulant betreuten Wohnens
    • Beratungsstellen
    • Sozialpsychiatrische Dienste
    • niedrigschwellige Kontakt- und Hilfsangebote
    • tagesstrukturierte Angebote
    • Beschäftigungsangebote
  6. Schaffung von Barrierefreiheit bei bestehenden, öffentlich zugänglichen Gebäuden und Einrichtungen.

Folgende Kosten nach DIN 276 sind förderfähig:

  • Bau (Kostengruppen 300-500/700)
  • Ausstattungen (Kostengruppe 600)

Wer wird gefördert

Träger der Einrichtungen

Was wird gefördert

Der Neubau, die Sanierung und Modernisierung sowie der Erhalt von Einrichtungen für behinderte Menschen, Menschen mit psychischen Erkrankungen sowie Suchterkrankungen.

Voraussetzungen

Antragsberechtigt sind:

  • bei Maßnahmen nach den Nummern 1 bis 5 der Träger der Einrichtung
  • bei Maßnahmen nach Nummer 6 der Eigentümer des Gebäudes oder der Träger der Einrichtung

Voraussetzungen für den Erhalt der Förderung

  • Der örtlich zuständige Landkreis oder die örtlich zuständige Kreisfreie Stadt muss sich in Höhe von 10 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben an der Finanzierung beteiligen. Dieser Kommunalanteil ist bei überregionalen Einrichtungen sowie bei einer reinen Ausstattungsförderung nicht erforderlich.
  • Mindestens 10 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben sind vom Zuwendungsempfänger aufzubringen. Hierzu können auch Zuwendungen der Aktion Mensch, Spenden oder andere zweckgebundene Einnahmen außer öffentliche Zuschüsse verwendet werden.

Darüber hinaus müssen für Maßnahmen nach den Nummern 1 bis 5 folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Es liegt eine Bedarfsbestätigung des örtlich zuständigen Landkreises oder der örtlich zuständigen Kreisfreien Stadt, des Kommunalen Sozialverbandes Sachsen (sofern Zuständig) und des zuständigen Leistungsträgers im Sinne des § 12 SGB I vor. Bei überregionalen Einrichtungen erfolgt die Bedarfsbestätigung durch den zuständigen Leistungsträgers in Abstimmung mit dem Landkreis oder der Kreisfreien Stadt, in deren Gebiet die Maßnahme stattfindet. Bei Werkstätten für behinderte Menschen ist außerdem eine Bedarfsbestätigung durch die Bundesagentur für Arbeit erforderlich. Bei Vorhaben für Menschen mit seelischen Behinderungen oder von seelischer Be-hinderung bedrohte Menschen sind die Psychosozialen Arbeitsgemeinschaften nach § 7 des Sächsischen Gesetzes über die Hilfen und die Unterbringung bei psychischen Krankheiten zu beteiligen. Für Maßnahmen mit zuwendungsfähigen Ausgaben bis 100.000 € (Kleinmaßnahmen) ist nur eine Bedarfsbestätigung erforderlich.
  • Es liegt eine schriftliche Zustimmung zum Vorhaben und dem zu Grunde liegenden Bau-/ Raumprogramm vom örtlich zuständigen Landkreis oder der örtlich zuständigen Kreisfreien Stadt, vom Kommunalen Sozialverband Sachsen, vom zuständigen Leistungsträger, von der Bundesagentur für Arbeit (bei Werkstätten) sowie gegebenenfalls von anderen beteiligten Zuwendungsgebern vor. Bei Vorhaben für Menschen mit seelischen Behinderungen oder von seelischer Behinderung bedrohte Menschen müssen die Psychosozialen Arbeitsgemeinschaften nach § 7 des Sächsischen Gesetzes über die Hilfen und die Unterbringung bei psychischen Krankheiten zustimmen. Bei überregionalen Einrichtungen ist die Zustimmung des Landkreises oder der Kreisfreien Stadt nicht erforderlich.
  • Der Zuwendungsempfänger muss Eigentümer des zu bebauenden Grundstücks beziehungsweise des umzubauenden Gebäudes oder Inhaber eines langfristigen Erbbaurechts mit entsprechender Zweckbindung sein. Entsprechende Nachweise sind dem Antrag beizufügen. Weitergehende Informationen finden Sie in den Teilhabe_ Planungsempfehlungen _SMS
    0068 im Freistaat Sachsen.
  • Der Zuwendungsempfänger muss Fördermöglichkeiten anderer Zuwendungsgeber ausschöpfen.
  • Sind Kommunen Einrichtungsträger und Zuwendungsempfänger, ist die Sicherung der Gesamtfinanzierung des Vorhabens einschließlich der Folgekosten unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung durch eine positive gemeindewirtschaftliche Stellungnahme der Rechtsaufsichtsbehörde gemäß der Verwaltungsvorschrift Kommunale Haushaltswirtschaft-Doppik vom 10. Dezember 2013 (SächsABl. 2014 S. 104), in der jeweils geltenden Fassung nachzuweisen.

Konditionen

Ablauf / Verfahren

Zuständige Stelle

Antrags- und Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB). Der Antrag ist unter Verwendung der entsprechenden Antragsformulare schriftlich bei der SAB einzureichen.

Verfahrensablauf

Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank – Förderbank –.

Der Antrag ist unter Verwendung der entsprechenden Antragsformulare schriftlich bei der Sächsischen Aufbaubank - Förderbank - einzureichen.

Frist / Dauer

Der Antrag ist vor Beginn des zu finanzierenden Vorhabens zu stellen.

Rechtsgrundlagen / Infoblätter

Formulare / Downloads

Kontakt

Kontakt
Nicklisch, Denis

0351 4910 - 4283
0351 4910 - 4205

E-Mail