Sportstättenförderung

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Wir unterstützen Kommunen beim Bau und Erhalt von Sportstätten

Kommunen sind entscheidende Akteure bei der Grundversorgung mit Sportstätten und deren Ausstattung. Allerdings ist der Neubau oder die Instandsetzung oft mit hohen Kosten verbunden, die nicht im Haushalt abgedeckt sind.

Durch das Programm „Sportstättenförderung“ unterstützen wir den Sportstättenbau zur Grundversorgung und die Erstausstattung mit Sportgeräten oder deren Ersatzbeschaffung.

Die Projekte werden anteilig durch nicht rückzahlbare Zuschüsse gefördert.

Wir unterstützen Vereine beim Bau und Erhalt von Sportstätten

Vereine haben zahlreiche wichtige gesellschaftliche Aufgaben: Sie unterstützen Bewegung und Gesundheitsvorsorge und fördern die gesellschaftliche Integration und Verständigung.

Allerdings ist der Neubau oder die Instandsetzung von dafür notwendigen Sportstätten oft mit hohen Kosten verbunden, die häufig durch die Vereine nicht komplett getragen werden können.

Durch das Programm „Sportstättenförderung“ fördern wir die Sicherung, Sanierung und Modernisierung sowie den Neu-, Aus- oder Umbau von Sportstätten. Antragsberechtigt sind Sportvereine und -verbände, deren Projekte anteilig durch nicht rückzahlbare Zuschüsse gefördert werden können.

Allgemeine Hinweise für Vereine finden Sie hier .

Der Freistaat Sachsen fördert:

  • im Sportstättenbau Vorhaben zur Sicherung, Sanierung, Modernisierung sowie der Neu-, Aus- und Umbau von Sportstätten und Einrichtungen der Sport- und Sportleiterschulen sowie Olympiastützpunkte mit den dazugehörigen Standorten.
  • Vorrangig gefördert werden Sportanlagen der Grundversorgung, wie Sporthallen, Sportplätze einschließlich dazugehöriger Funktionsgebäude sowie zur Ausübung des Schwimmsports bestimmte Hallenbäder
  • die Beschaffung von Sportgeräten im Rahmen der Erstausstattung oder notwendiger Ersatzbeschaffung auf Grund baulicher Veränderungen bei den o. g. Fördermaßnahmen
  • über den vorgenannten Rahmen hinaus die Beschaffung von Großsportgeräten mit einem Gesamtwertumfang von über EUR 5.100. Die Beschaffung von Großsportgeräten, die ausschließlich der Durchführung einzelner Sportveranstaltungen dienen sollen, ist von der Förderung ausgeschlossen.

Antragsberechtigt sind:

1. Sportvereine, Sportverbände sowie sonstige gemeinnützige Körperschaften des Privatrechts

2. Trägervereine von Sport- und Sportleiterschulen und Olympiastützpunkten

3. Gemeinden, Landkreise, Kreisfreie Städte und kommunale Zweckverbände sowie deren Unternehmen in Privatrechtsform

Hinweis

Mit Gewinnerzielungsabsicht betriebene oder in erheblichem Umfang durch professionelle Sportler genutzte Sportstätten werden nicht gefördert. Der Bau von Sportstätten für überwiegend schulische Nutzung wird nicht in der investiven Sportförderung gefördert.

Zuwendungshöhe:

Die Zuwendungen werden als Projektförderung grundsätzlich im Wege der Anteilfinanzierung als nicht rückzahlbarer Zuschuss bewilligt. Sie betragen

  • bei gedeckten Sportstätten sowie bei Vorhaben von Antragstellern nach Nummer 1 mit einem Gesamtwertumfang bis zu EUR 125.000 bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben
  • bei ungedeckten Sportanlagen einschließlich zugehöriger Funktionsgebäude bis zu 30 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben
  • bei Investitionen in Sport- und Sportleiterschulen bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben
  • bei Investitionsvorhaben an Olympiastützpunkten in der Regel 30 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben (Landesanteil; Einzelvereinbarung)

Wer wird gefördert

Sportvereine und -verbände sowie Gemeinden, Landkreise, Kreisfreie Städte und kommunale Zweckverbände sowie deren Unternehmen in Privatrechtsform

Was wird gefördert

Die Sicherung, Sanierung, Modernisierung sowie der Neu-, Aus- und Umbau von Sportstätten. Die Beschaffung von Sportgeräten im Rahmen der Erstausstattung oder notwendiger Ersatzbeschaffung auf Grund baulicher Veränderungen.

Hinweis:

Die Förderung von Maßnahmen zur Sanierung und Neubau von Sportstätten, welche ein SBR-Granulat (Styrol-Butadien-Rubber-Granulat) verwenden, wird aktuell ausgesetzt.

Voraussetzungen

Der Bedarf für ein Vorhaben muss nachgewiesen sein.

  • Die beantragte Zuwendung muss bei Antragstellern nach Nr. 3 mindestens EUR 10.000, bei Antragstellern nach Nr. 1 und Nr. 2 mindestens EUR 2.600 betragen (Bagatellgrenze).
  • Der Antragsteller hat durch ein an seiner Leistungsfähigkeit orientiertes Konzept die gesicherte Finanzierung des Vorhabens und seiner laufenden Nutzung nachzuweisen.
  • Antragsteller nach Nr. 3 haben die Sicherung der Gesamtfinanzierung des Vorhabens einschließlich der Folgekosten unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung durch eine positive gemeindewirtschaftliche Stellungnahme der Rechtsaufsichtsbehörde nachzuweisen.
  • Antragsteller nach Nr. 1 und 2 sowie kommunale Zweckverbände und Unternehmen haben ab einer Zuwendung von EUR 62.500 nachzuweisen, dass ein etwaiger Rückforderungsanspruch gesichert ist.
  • Die beantragte Baumaßnahme soll den Zielen, Grundsätzen und sonstigen Erfordernissen der Raumordnung entsprechen und den Zielen integrierter regionaler Entwicklungsstrategien, wie ILEK, REK oder SEKO nicht entgegenstehen.
  • Bei Neubau von gedeckten Sportstätten mit einem Gesamtwertumfang über EUR 50.000 muss mindestens der vorgeschriebene, energetische Standard für zu errichtende Gebäude gem. § 4 EnEV in der jeweils geltenden Fassung eingehalten werden.
  • Bei der Sanierung, Modernisierung und dem Umbau von bestehenden Gebäuden einer gedeckten Sportstätte mit einem Gesamtwertumfang über EUR 50.000 muss mindestens der vorgeschriebene energetische Standard gem. § 9 EnEV in der jeweils geltenden Fassung eingehalten werden. Denkmalgeschütze Gebäude sind von dieser Regelung ausgenommen.
  • Flutlichtanlagen haben den von der Länderarbeitsgemeinschaft Immissionsschutz empfohlenen Richtwerten zur Raumaufhellung und Blendung in der um die Sportstätte befindlichen Wohnbebauung zu entsprechen.

Mit der Maßnahme darf nicht vor Bekanntgabe des Zuwendungsbescheides bzw. vor der etwaigen Genehmigung zum vorzeitigen förderunschädlichen Maßnahmebeginn begonnen werden. Als Maßnahmebeginn zählt der Abschluss eines Liefer-, Leistungs- bzw. Kaufvertrages.

ILEK: Integriertes ländliches Entwicklungskonzept

REK: Regionales Entwicklungskonzept

SEKO: Städtebauliches Entwicklungskonzept

EnEV: Engergieeinsparverordnung

Ablauf / Verfahren

Zuständige Stelle

Der Antrag ist unter Verwendung der entsprechenden Antragsformulare schriftlich bei der zuständigen Stelle einzureichen. Die Antragseinreichung erfolgt:

  • bei Anträgen der kreisangehörigen Gemeinden und kommunalen Zweckverbände sowie deren Unternehmen in Privatrechtsform: über die zuständigen Landratsämter bei der Sächsischen Aufbaubank - Förderbank -
  • bei Anträgen der kreisfreien Städte und Landkreise sowie deren Unternehmen in Privatrechtsform: direkt bei der Sächsischen Aufbaubank - Förderbank –
  • bei Anträgen von Sportvereinen, Sportverbänden und sonstigen gemeinnützigen Körperschaften des Privatrechts: über den Landessportbund Sachsen e. V. bei der Sächsischen Aufbaubank - Förderbank –
  • bei Anträgen von Vereinen für die Beschaffung von Großsportgeräten: direkt beim Landessportbund Sachsen e. V.
  • bei Anträgen auf Förderung von Vorhaben an Olympiastützpunkten, an Stätten des Leistungssports und an Sport- und Sportleiterschulen: direkt beim Sächsischen Staatsministerium des Innern

Allen Anträgen auf Förderung von Baumaßnahmen sind folgende Unterlagen beizufügen:

  • eine ausführliche Begründung der Notwendigkeit der Maßnahme und der Angemessenheit der beantragten Förderung
  • ein detaillierter Finanzierungsplan
  • verbindliche, schriftliche Zusagen der Mitfinanzierer (Zuwendungsbescheid, Verträge, Kreditzusagen und Ähnliches)
  • bei umsatzsteuerpflichtigen Zuwendungsempfängern eine Erklärung zur Vorsteuerabzugsberechtigung
  • ein bestehender Mietvertrag oder sonstige rechtsverbindliche Vereinbarungen zur Nutzung der Anlage und ein aktueller Grundbuchauszug
  • eine vollständige Aufstellung der sonstigen für das Vorhaben beantragten oder erhaltenen öffentlichen Zuwendungen
  • Nachweis, dass die Baumaßnahme mit der Raumordnung in Einklang steht (Bestätigung durch Kommune / Landkreis)

Unter einem Gesamtwertumfang von EUR 50.000 bei Antragstellern nach Nr. 3:

  • dem Umfang und der Komplexität der Maßnahme entsprechende Unterlagen einschließlich einer Kostenermittlung nach DIN 276

Bis zu einem Gesamtwertumfang von EUR 125.000 bei Antragstellern nach Nr. 1 und Nr. 2:

  • Planungsunterlagen, die eine sachgerechte Beurteilung ermöglichen

Ab einem Gesamtwertumfang von EUR 50.000 bei Antragstellern nach Nr. 3 sowie über einem Gesamtwertumfang von EUR 125.000 bei Antragstellern nach Nr. 1 und Nr.2:

  • die kompletten Planungsunterlagen der Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) gemäß § 15 HOAI und sonstigen Bauunterlagen nach Anlage 5a zur VwV zu § 44 SäHO oder das zur Ausführung vorgesehene Ergebnis eines baulichen Realisierungswettbewerbes einschließlich Kostenermittlung nach DIN 276

Über einem Gesamtwertumfang von EUR 125.000:

  • eine Mehrfertigung einer kommunalen und/oder landkreisbezogenen Sportstättenleitplanung

Des Weiteren sind bei Anträgen von Antragstellern nach Nr. 1 und Nr. 2 eine Stellungnahme des Landessportbundes Sachsen e. V. zum Vorhaben sowie eine gültige Vereinssatzung, ein Auszug aus dem Vereinsregister und eine Gemeinnützigkeitsbescheinigung vorzulegen.

Anträge von Antragstellern nach Nr. 3 müssen eine gemeindewirtschaftliche Stellungnahme und bei einer Zuwendung von über EUR 2,5 Mio. eine landesplanerische Stellungnahme der zuständigen Stelle enthalten.

Frist / Dauer

Anträge, die im oder ab dem Folgejahr realisiert werden sollen, sind bis zum 30.09. des laufenden Jahres bei der SAB einzureichen. Die Anträge sind, um eine fristgerechte Weiterleitung zu ermöglichen, rechtzeitig bei den zuständigen Stellen einzureichen.

Anträge von Antragstellern nach Nr. 1 und Nr. 2 bis zu einem Gesamtwertumfang von EUR 125.000, Anträge von Antragstellern nach Nr. 3 für Großsportgeräte sowie Anträge auf Förderung von Einrichtungen der Sport- und Sportleiterschulen können auch im laufenden Jahr gestellt werden.

Rechtsgrundlagen / Infoblätter

Kosten

Das Zuwendungsverfahren ist kostenfrei.

Hinweis an kommunale Antragsteller:

Zur Sicherung der Gesamtfinanzierung stellt die SAB Vorfinanzierungsdarlehen und Förderergänzungsdarlehen zur Verfügung. Gern beraten wir Sie zu möglichen Finanzierungen. Nähere Informationen und Ansprechpartner finden Sie hier.

Formulare / Downloads

Kontakt

Bewilligungen:
Fanny Peschel

0351 4910-4266
0351 4910-4205

E-Mail
Nicole Baumgärtel

0351 4910-4294
0351 4910-4205

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Auszahlungen und Verwendungsnachweise:
Daniela Rietzschel

0351 4910 - 4297
0351 4910 - 4205

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