Stromspeicher mit/ohne Ladestation (RL Speicher)

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Antragsstopp für Bleispeicher

Für Investitionen für Anlagen zur Speicherung von elektrischer Energie (Stromspeicher, einschließlich Quartierspeicher und Nachrüstsätze), die auf Blei-Technologien basieren (konventionelle Stromspeicher), auch in Verbindung mit Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge ist eine Antragstellung ab 12. Dezember 2019 nicht mehr möglich. Anträge für derartige Anlagen nimmt die SAB nicht mehr entgegen. Anträge die vor dem 12. Dezember 2019 eingegangen sind werden entsprechend des Antragseingangs bearbeitet und entschieden.

Antrag stellen

Überblick

Flyer zum Programm Stromspeicher (PDF, 748 kB)

Die Förderung verfolgt den Zweck der Einführung von innovativen Energietechniken im privaten, öffentlichen und im gewerblichen Bereich.

Gefördert werden investive Vorhaben, die einer Erhöhung des Eigenverbrauchs von Solarstrom dienen durch

  • Stromspeicher, einschließlich Quartierspeicher und Nachrüstsätze
  • und Kombinationen dieser mit Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (Ladestation).

Die Förderung wird als De-minimis-Beihilfe gewährt. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Förderung.

Wer wird gefördert

Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts, einschließlich deren Zusammenschlüsse sowie Angehörige Freier Berufe, die Eigentümer, Pächter oder Mieter der Flächen im Freistaat Sachsen sind, auf denen das Vorhaben realisiert werden soll.

Von der Förderung ausgenommen sind Antragsteller, an denen der Freistaat Sachsen zu mehr als
10 % beteiligt ist (einschließlich des Freistaates Sachsen selbst).

Was wird gefördert

Gefördert werden

  1. Investitionen für Anlagen zur Speicherung von elektrischer Energie (Stromspeicher, einschließlich Quartierspeicher und Nachrüstsätze), die auf Lithium-Ionen-Technologien basieren (konventionelle Stromspeicher) auch in Verbindung mit Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (Ladestation) und
  2. Investitionen für Anlagen zur Speicherung von elektrischer Energie (Stromspeicher, einschließlich Quartierspeicher und Nachrüstsätze), die nicht auf Blei- oder Lithium-Ionen-Technologien basieren (Modellvorhaben), auch in Verbindung mit Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (Ladestation) sowie der Mess- und Steuereinrichtungen und Ingenieur- und Planungsleistungen.

Entsprechend werden folgende vier Vorhabenarten gefördert:

  • Konventioneller Stromspeicher (ohne Ladestation)
  • Konventioneller Stromspeicher mit Ladestation
  • Modellvorhaben (ohne Ladestation)
  • Modellvorhaben mit Ladestation

Zuwendungsfähig sind die Nettoausgaben (d.h. ohne Umsatzsteuer) für den Stromspeicher und ggf. die Ladestation einschließlich der Nettoausgaben, die mit deren Errichtung in unmittelbarem Zusammenhang stehen (z.B. für Transport- und Montageleistungen sowie für Wechselrichter für den Stromspeicher).

Nicht förderfähig sind Eigenbauten und gebrauchte Komponenten. Nicht förderfähig sind außerdem alle Komponenten, die zur Erzeugung und zur Einspeisung (Wechselrichter für Photovoltaikanlagen) von Solarstrom in das öffentliche Stromnetz erforderlich sind.

Die Besonderheiten bei Modellvorhaben sind im Merkblatt_Stromspeicher_/ Ladestation erläutert.

Voraussetzungen

  • Zur Finanzierung dürfen keine Mittel aus anderen gleichartigen Förderprogrammen eingesetzt werden.
  • Die Leistung der Netzeinspeisung des mit dem Stromspeicher verknüpften Solargenerators darf nicht mehr als 50 % der Nennleistung dieses Solargenerators unter Standard Testbedingungen (STC) betragen. Dies ist durch den Installateur im Rahmen der Beantragung der Auszahlung der Zuwendung zu bestätigen.
  • Der Stromspeicher muss dauerhaft mit einer Photovoltaikanlage und dem öffentlichen Stromnetz gekoppelt sein und über eine Nutzkapazität von mindestens 2,0 kWh verfügen.
  • Die Ladepunkte der Ladestation müssen mit dem Stromspeicher verknüpft sein und über eine Ladeleistung von mind. 4,0 kW je Ladepunkt AC (Wechselstrom) bzw. mind. 10,0 kW je Ladepunkt DC (Gleichstrom) verfügen.
  • Bei Modellvorhaben muss sich der Antragsteller verpflichten, am Datenmonitoring teilzunehmen und hat mit Abgabe des Förderantrags zu erklären, dass die technischen Voraussetzungen zum Datenmonitoring vorhanden sind bzw. geschaffen werden und die Daten bereitgestellt werden.
  • Im Kalendermonat der Inbetriebnahme des Stromspeichers und den vorangegangenen elf Kalendermonaten dürfen keine weiteren durch den Freistaat Sachsen geförderten Stromspeicher in Betrieb genommen worden sein, die sich auf demselben Grundstück, demselben Betriebsgelände oder sonst in unmittelbarer räumlicher Nähe befinden oder denselben Anschlusspunkt nutzen.

Konditionen

Ablauf/Verfahren

Zuständige Stelle

Antrags- und Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank – Förderbank – (SAB).

Vor Beantragung der Förderung kann eine Beratung bei der SAB in Anspruch genommen werden.

Verfahrensablauf

Um die Förderung zu beantragen, nutzen Sie bitte unser Förderportal. Bitte reichen Sie den rechtsverbindlich unterschriebenen Antrag und die erforderlichen Unterlagen über das Förderportal ein.

Mit den Vorhaben zu konventionellen Stromspeichern dürfen Sie ab Antragseingang beginnen. Mit den Modellvorhaben dürfen Sie erst beginnen, wenn Sie dazu eine schriftliche Genehmigung oder den Zuwendungsbescheid erhalten haben.

Als Vorhabensbeginn gilt bereits der Abschluss eines Vertrags, der dem Vorhaben zuzurechnen ist.

Wenn Sie mit dem Vorhaben vorzeitig beginnen, ist das ein Grund für die Ablehnung Ihres Antrags bzw. die Rücknahme des Zuwendungsbescheids.

Bis zur Entscheidung über Ihren Förderantrag beginnen Sie auf eigenes Risiko. Es ist möglich, die Zuwendung nicht, nicht in der beantragten Höhe oder nicht zum beantragten Zeitpunkt zu erhalten.

Rechtsgrundlagen / Infoblätter

Formulare/Downloads

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