ANHANG zum Jahresabschluss

für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019

1 Vorbemerkung

Die Sächsische Aufbaubank – Förderbank – (SAB) ist die Förderbank des Freistaates Sachsen. Sie hat ihren statutarischen Sitz im Zuge der Umsetzung des sächsischen Standortgesetzes zum 1. Januar 2017 von Dresden nach Leipzig verlegt. Die Eintragung im Handelsregister beim Amtsgericht Leipzig erfolgte unter der Nummer HRA 17804. Der Geschäftssitz ist unverändert Dresden. Die SAB ist ein Kreditinstitut mit uneingeschränkter aufsichtsrechtlicher Erlaubnis zum Betreiben von Bankgeschäften, dessen Auftrag durch das Gesetz zur Errichtung der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – (FördbankG) definiert ist. Sie nahm am 01.06.1996 ihren Geschäftsbetrieb auf. Das Betriebsanwesen befindet sich im Eigentum der Bank.

Die Sächsische Aufbaubank GmbH ist mit In-Kraft-Treten des „Gesetzes zur Errichtung der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank –“ (FördbankG) am 12. Juli 2003 in eine Anstalt des öffentlichen Rechts umgewandelt worden. Der Freistaat Sachsen ist alleiniger Anteilseigner. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) von 500.000 TEUR ist voll eingezahlt.

Die Bank erfüllt als zentrales Förderinstitut des Freistaates Sachsen die ihr durch §§ 2 und 3 FördbankG übertragenen Aufgaben. Die Geschäftstätigkeit umfasst insbesondere die Gewährung und Verwaltung von Darlehen, Zuschüssen und sonstigen Finanzierungshilfen sowie die Übernahme von Bürgschaften, Garantien und sonstigen Gewährleistungen auf den Gebieten Wirtschaftsförderung, Arbeitsmarktförderung, Technologieförderung, Wohnungsbau-, Städtebau- und Infrastrukturförderung, Landwirtschafts- sowie Umweltschutzförderung. Die Bank betreibt keine Wettbewerbsgeschäfte.

Auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses wurde wegen untergeordneter Bedeutung der Tochterunternehmen (SBG – Sächsische Beteiligungsgesellschaft mbH, Sächsisches Staatsweingut GmbH sowie Sächsische Landsiedlung GmbH – SLS) und deren Beteiligungen gemäß § 296 Abs. 2 HGB verzichtet.

Die SBG – Sächsische Beteiligungsgesellschaft mbH ist ein nachgeordnetes Unternehmen im Sinne von § 10a (1) Satz 3 KWG.

Die nach Teil 8 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 offenzulegenden Angaben, die nicht im Jahresabschluss enthalten sind, erfolgen durch die SAB in einem separaten Offenlegungsbericht.

2 Allgemeine Grundsätze

Der Jahresabschluss der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des Förderbankgesetzes und des Aktiengesetzes sowie der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) erstellt. Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gemäß den Formblättern der RechKredV. Zusätzlich zu den im Formblatt 3 gemäß § 2 Abs. 1 RechKredV vorgeschriebenen Ausweispositionen wird die Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken als gesonderte Position gemäß § 340g Abs. 2 HGB gezeigt. Zinszahlungen im Falle negativer Zinsen werden im Zinsergebnis als Darunter-Position in den GuV-Posten Nr. 1 bzw. Nr. 2 ausgewiesen.

3 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und der Verbindlichkeiten wurde nach den Vorschriften der §§ 252 ff. HGB vorgenommen. Die speziellen Regelungen des § 340e HGB für Kreditinstitute sind beachtet worden.

Die Barreserve ist zu Nennbeträgen bilanziert. Die Forderungen an Kunden und Kreditinstitute werden grundsätzlich zum Nennwert zuzüglich der Zinsabgrenzung ausgewiesen. Soweit Unterschiedsbeträge zwischen Nenn- und Auszahlungsbeträgen bestehen, die Zinscharakter haben, sind diese unter den passiven bzw. aktiven Rechnungsabgrenzungsposten aufgeführt und werden planmäßig über die Laufzeit bzw. Festzinsbindungsdauer aufgelöst.

Bearbeitungsgebühren werden sofort vereinnahmt. Angekaufte Forderungen werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt.

Den Kredit- und sonstigen Risiken wurde durch Bildung von Einzelwertberichtigungen bzw. Rückstellungen ausreichend Rechnung getragen. Dies erfolgt, wenn Tatsachen vorliegen, die ein spezielles Ausfallrisiko erkennen lassen und eine konkrete Gefahr besteht, dass ein Forderungsausfall mit gewisser Wahrscheinlichkeit eintreten wird. Begründete Zweifel an dem Zahlungseingang einer Forderung sind insbesondere dann gegeben, wenn die erforderlichen Mittel zur vertragsgemäßen Rückführung der Forderung weder aus den laufenden Einkünften oder aus dem Vermögen noch aus einem eventuellen Verwertungserlös der Sicherheiten aufgebracht werden können bzw. der Darlehensnehmer die Zahlungen ganz oder teilweise eingestellt hat. Bei Forderungen, die die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen, wird in Höhe des erwarteten Forderungsausfalles eine Einzelwertberichtigung bzw. Rückstellung gebildet.

Für latente Kreditrisiken in der Eigentumsförderung bestehen pauschale Einzelwertberichtigungen.

Die Berechnung der Pauschalwertberichtigung erfolgt in Anlehnung an das in der IDW Verlautbarung des Bankenfachausschusses 1/90 beschriebene Verfahren. Auch der nicht einzelwertberichtigte Teil der wertberichtigten Forderungen unterliegt einem latenten Ausfallrisiko. Die in die Bürgschaft des Freistaates Sachsen einbezogenen Engagements wurden dabei wie einzelwertberichtigte Engagements behandelt. Seit dem Jahr 2017 wird dieses Vorgehen durch die Ermittlung des erwarteten Verlusts analog der Risikoermittlung in der Risikotragfähigkeit mittels portfoliobezogener Ausfallwahrscheinlichkeiten und Verlustquoten je Risikoklasse ergänzt. Übersteigt der erwartete Verlust die nach BFA-Stellungnahme 1/1990 ermittelte Pauschalwertberichtigung, wird der erwartete Verlust bei der Bildung der Pauschalwertberichtigungen zu Grunde gelegt. Die Pauschalwertberichtigung wird für die Portfolien Forderungen an Kreditinstitute, Forderungen an Kunden und Eventualverbindlichkeiten gebildet.

Einzel- und Pauschalwertberichtigungen sind von den Forderungen bzw. Eventualverbindlichkeiten abgesetzt worden.

Alle Wertpapiere sind dem Anlagebestand zugeordnet und nach dem gemilderten Niederstwertprinzip zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Bei über pari erworbenen Wertpapieren wird das Aufgeld entsprechend der Laufzeit zu Lasten des Zinsertrages aufgelöst. Abschreibungen auf Wertpapiere auf den niedrigeren
beizulegenden Wert am Abschlussstichtag werden entsprechend der Risikostrategie nur bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen vorgenommen.

Die Anteile an Investmentvermögen i.S.d. KAGB sind dem Anlagevermögen zugeordnet und nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet.

Die Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um Abschreibungen für dauernde Wertminderungen, bilanziert.

Treuhandforderungen (im eigenen Namen auf fremde Rechnung vergebene Kredite) und -verbindlichkeiten werden grundsätzlich zum Nennwert ausgewiesen. Eine Bewertung dieser Forderungen erfolgt nicht. Rückforderungen aus Zuschüssen sowie die zugehörigen Verbindlichkeiten gegenüber dem Freistaat werden dem Treuhandbereich zugeordnet. Die bilanzielle Bewertung dieser Forderungen erfolgt zum beizulegenden Wert.

Die immateriellen Anlagewerte und die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten (gemäß HGB § 255 Abs. 2 Satz 2), vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, ausgewiesen.

Bei Gegenständen des Anlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die Abschreibung für die beweglichen und abnutzbaren Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens erfolgt linear. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung. Für die geringwertigen beweglichen Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten zwischen 250 EUR bis 1.000 EUR liegen und für die geringwertigen immateriellen Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten zwischen 250 EUR bis 800 EUR liegen, wird ein Sammelposten gebildet, der über 5 Jahre aufgelöst wird. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten unter 250 EUR liegen, werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Anschaffungswert berücksichtigt. Forderungen oder Verbindlichkeiten in Fremdwährung bestanden zum Bilanzstichtag keine. Währungsumrechnungen erfolgten unterjährig gemäß § 340h HGB mit dem Referenzkurs der Europäischen Zentralbank am Bilanzstichtag. Alle Aufwendungen und Erträge aus der Währungsumrechnung werden in der GuV erfasst.

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden und Kreditinstituten sowie die nachrangigen Verbindlichkeiten und sonstigen Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag zuzüglich der Zinsabgrenzung passiviert. Unterschiedsbeträge mit Zinscharakter zwischen Aufnahme- und Erfüllungsbetrag werden unter den aktiven bzw. passiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen und planmäßig über die Laufzeit bzw. Festzinsbindungsdauer verteilt.

Verbriefte Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag zuzüglich der Zinsabgrenzung passiviert. Der Differenzbetrag zwischen dem Ausgabebetrag und dem Erfüllungsbetrag wird im aktiven bzw. passiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen und planmäßig über die Laufzeit zu Lasten bzw. zu Gunsten des Zinsaufwandes aufgelöst.

Für mittelbare Pensionsverpflichtungen wird unter Berücksichtigung des Vermögens der Unterstützungskasse eine Rückstellung gebildet (2019: 31.110 TEUR). Als biometrische Rechnungsgrundlage zur Ermittlung des Rückstellungsbedarfes wurden die „Heubeck Richttafeln 2018 G“ verwendet. Die Verpflichtungen wurden nach der Projected- Unit-Credit-Methode ermittelt. Folgende Annahmen lagen der Bewertung zugrunde:

31.12.1931.12.18
Rechnungszinssatz p. a.*2,71%3,21%
Gehaltstrend p. a.3,00%3,00%
Beitragsbemessungsgrenze-Trend p. a.3,00%3,00%
Rententrend p. a.1,75%1,75%
Fluktuation p. a.0,00%0,00%

* Rechnungszinssatz – 10-Jahres-Durchschnitt bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit den von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen Zinssätzen abgezinst.

Die Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften werden in Höhe des verbürgten Betrages abzüglich der gebildeten Rückstellungen ausgewiesen.

Anteilige Zinsen aus Zinsswaps werden periodengerecht abgegrenzt. Der Ausweis erfolgt unter den Positionen Forderungen an und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Gegebenenfalls gezahlte bzw. erhaltene Einmalzahlungen („Up-Front-Payments“) werden in den Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen und laufzeitanteilig abgegrenzt.

Die Ergebnisse aus Zinsderivaten werden im Zinsergebnis der Bank dargestellt. Die Ergebnisse aus Währungsderivaten werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen ausgewiesen. Bei vorzeitiger Auflösung von Zinsderivaten des Nichthandelsbestandes werden die Ausgleichszahlungen (Close-out) grundsätzlich im Zinsergebnis der Bank gebucht.

Die Barwerte der kalkulierten Aufwendungen für zinsverbilligt gewährte Förderdarlehen des Freistaates Sachsen werden als Bestandteil der passiven Rechnungsabgrenzungsposten an den Zinsterminen der Refinanzierungsdarlehen zugunsten des Zinsertrages reduziert.

Durch Abweichungen der konkreten Darlehensverläufe von den der ursprünglichen Berechnung zugrunde gelegten idealtypischen Verläufen kommt es zu Änderungen hinsichtlich des tatsächlichen Verbrauchs der Zinsverbilligungsmittel. Der Ausweis der nicht mehr benötigten Zinsverbilligungsmittel erfolgt als Verbindlichkeit gegenüber dem Freistaat Sachsen im Posten Verbindlichkeiten gegenüber Kunden.

Im Rahmen der Programme „Förderung der kommunalen Infrastruktur“, „Meisterdarlehen“ und „Baukindergeld Vorfinanzierungsdarlehen“ gewährt die SAB auch eigene Zinsverbilligungen. Der Aufwand für Zinsverbilligungsmittel wird im Zinsaufwand abgebildet. Nach Inanspruchnahme reduzieren die Barwerte für Zinsverbilligungen die Forderungen an Kunden und werden an den Zinsterminen zugunsten des Zinsertrages reduziert.

Beim Ausweis der Risikovorsorge hat die SAB von der Möglichkeit der Überkreuzkompensation gemäß § 340f HGB Gebrauch gemacht.

4 Bilanzierung von Sicherungsgeschäften/Derivatives Geschäft

Der Marktwert der Derivate wird mittels Barwertrechnung ermittelt. Hierzu werden die zukünftigen Zahlungsströme entsprechend der aktuellen Zinskurve abgezinst.

Zur Absicherung von Zinsänderungs- und Währungsrisiken werden Zins- und Währungsswaps abgeschlossen. Hierbei wird zwischen Mikro- und Makroswaps unterschieden.

Mikroswaps dienen der Absicherung von Risiken aus Wertpapieren des Anlagevermögens, Schuldscheindarlehen und Refinanzierungen. Die SAB machte für die Mikroswaps, die bis zum 31.12.2014 abgeschlossen wurden, vom Wahlrecht des § 254 HGB zur Bildung von Bewertungseinheiten Gebrauch. Seit dem 01.01.2015 werden keine neuen Bewertungseinheiten nach HGB mehr gebildet. Die Darstellung der Bewertungseinheit erfolgt nach der „Einfrierungsmethode“, bei der sich ausgleichende Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko in der Bilanz und in der GuV zunächst unberücksichtigt bleiben. Sofern aufgrund einer teilweisen Unwirksamkeit der Sicherungsbeziehung ein Verlust verbleiben sollte, wird hierfür eine Rückstellung für Bewertungseinheiten gebildet und unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen.

Bezüglich der Eignung zur Reduzierung von Zinsänderungsrisiken wird jede Bewertungseinheit mithilfe der Critical-Term-Match-Methode geprüft. Entscheidende Kriterien hierbei sind die Übereinstimmung von Laufzeit, Nominalbetrag, Währung, Zinsterminen und Festzinssätzen zwischen Grund- und Sicherungsgeschäft. Da die wertbestimmenden Faktoren von Grund- und Sicherungsgeschäft übereinstimmen, gleichen sich Wertänderungen aufgrund von Zinsänderungen prospektiv und retrospektiv für die Laufzeit aus. Nicht übereinstimmende Wertkomponenten, die sich z. B. aus Bonitätsgesichtspunkten ergeben, werden nicht in die Bewertungseinheit einbezogen. Zum 31.12.2019 hält die SAB Mikroswaps im Volumen von nominal 2.357.000 TEUR mit einem Barwert von 109.653 TEUR.

Makroswaps dienen der Absicherung von Zinsänderungsrisiken des gesamten Zinsbuches. Die Makroswaps werden hinsichtlich ihrer Zinskomponente nicht jeweils isoliert unter Anwendung des Imparitätsprinzips, sondern gemeinsam mit den Aktivgeschäften und anderen finanziellen Vermögensgegenständen des Bankbuches unter Berücksichtigung der Refinanzierungsmittel bewertet (siehe Punkt 5). Aus diesen Sicherungsgeschäften existiert ein Bestand an Zinsswaps in Höhe von nominal 1.182.000 TEUR mit einem Barwert von -81.542 TEUR.

Das Nominalvolumen aller abgeschlossenen derivativen Geschäfte betrug zum Bilanzstichtag 3.539.000 TEUR. Alle Geschäfte wurden ausschließlich zur Sicherung von Positionen des Bankbuchs getätigt (siehe auch Anlage 2: Derivatives Geschäft).

5 Verlustfreie Bewertung von zinsbezogenen Geschäften des Bankbuches

Die SAB prüft jährlich, ob sich zukünftig ein Verpflichtungsüberschuss aus dem Geschäft mit zinsbezogenen bilanziellen und außerbilanziellen Finanzinstrumenten für das Zinsbuch insgesamt ergibt. Die Berechnung erfolgt GuV-bezogen auf der Grundlage der IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: „Einzelfragen der verlustfreien Bewertung von zinsbezogenen Geschäften des Bankbuchs (Zinsbuchs)“ (IDW RS BFA 3 n.F). Zum 31.12.2019 droht der SAB kein Verlust.

6 Fristengliederung ausgewählter Bilanzposten der Aktiv- und Passivseite nach Restlaufzeiten

Nach § 9 RechKredV erfolgt nachstehende Gliederung von ausgewählten Posten und Unterposten der Bilanz nach Restlaufzeiten:

Andere Forderungen an Kreditinstitute2019
TEUR
2018
TEUR
Bis drei Monate*114.485113.509
Mehr als drei Monate bis ein Jahr42.91951.343
Mehr als ein Jahr bis fünf Jahre139.717178.400
Mehr als fünf Jahre345.696355.696
Summe642.817698.948
Forderungen an Kunden2019
TEUR
2018
TEUR
Bis drei Monate102.548112.357
Mehr als drei Monate bis ein Jahr402.123289.569
Mehr als ein Jahr bis fünf Jahre1.328.2391.361.295
Mehr als fünf Jahre2.977.2053.334.229
Summe4.810.1155.097.450

* Die Angabe der anderen Forderungen an Kreditinstitute erfolgt ab 2018 im Lauzeitband bis drei Monate ohne die täglich fälligen Forderungen an Kreditinstitute. Die Vorjahresangabe wurde angepasst.

In den Forderungen an Kunden sind wie im Vorjahr keine Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist2019
TEUR
2018
TEUR
Bis drei Monate91.793223.242
Mehr als drei Monate bis ein Jahr114.067241.194
Mehr als ein Jahr bis fünf Jahre1.466.1301.157.845
Mehr als fünf Jahre1.186.2961.577.945
Summe2.858.2863.200.226
Andere Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist2019
TEUR
2018
TEUR
Bis drei Monate48.44539.759
Mehr als drei Monate bis ein Jahr143.50025.000
Mehr als ein Jahr bis fünf Jahre323.500464.500
Mehr als fünf Jahre637.500662.500
Summe1.152.9451.191.759

In 2020 werden verbriefte Verbindlichkeiten in Höhe von 85.000 TEUR fällig (Vorjahr: 325.000 TEUR).

7 Erläuterungen zu einzelnen Bilanzpositionen

7.1 Forderungen an Kunden

Forderungen Kunden2019 TEUR2018 TEUR
Forderungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht2.5387.876
Forderungen an verbundene Unternehmen1500

7.2 Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

Die Wertpapiere im Bestand der SAB sind börsenfähig und in Höhe von 707.008 TEUR (Vorjahr: 696.166 TEUR) börsennotiert. Es liegen keine nachhaltigen Bonitätsverschlechterungen vor, die auf eine dauerhafte Wertminderung hinweisen. Die zum Bilanzstichtag vorhandenen stillen Lasten betragen 250 TEUR (Vorjahr: 246 TEUR). Im Folgejahr werden Wertpapiere in Höhe von 76.210 TEUR (Vorjahr: 20.392 TEUR) fällig.

7.3 Beteiligungen

Darstellung des Anteilbesitzes gemäß § 285 Nr. 11 HGB

Stammkapital TEURBeteiligungsquote SABEigenkapital per 31.12.2018 TEURErgebnis 2018 TEUR
SBG Sächsische Beteiligungsgesellschaft mbH, Dresden110100,0%21.677394
Sächsisches Staatsweingut GmbH, Radebeul25100,0%19.460-148
Sächsische Landsiedlung GmbH - SLS, Meißen830100,0%10.532-312
Sächsische Energieagentur - SAENA GmbH, Dresden2549,0%1.461-2.142
Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH, Dresden29.03113,7%47.602908
Sächsische Agentur für Strukturentwicklung GmbH, Weißwasser 1)2549,0%--
Bürgschaftsbank Sachsen GmbH, Dresden27.9548,4%43.5961.581
HHL gGmbH, Leipzig68225,0%347-17
European Investment Fund, Luxemburg 2)4.500.0000,2%1.991.030127.561
PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH, Berlin1.7700,1%12.0863.858

1) Neu gegründete Gesellschaft im Jahr 2019
2) Das Stammkapital entspricht dem authorised capital gem. Annual Report 2018 des EIF.

Die Beteiligungen und verbundenen Unternehmen der SAB sind nicht börsennotiert.

7.4 Treuhandvermögen

Treuhandforderungen2019
TEUR
2018
TEUR
Treuhandforderungen an KI34.01331.089
Treuhandforderungen an Kunden459.640420.773
Treuhandforderungen493.653451.862

7.5 Sachanlagen

Einzelheiten sind aus der Anlage 1 Anlagespiegel ersichtlich. Die für betriebliche Zwecke genutzten Grundstücke, Gebäude und Anlagen im Bau haben einen Bilanzwert in Höhe von 98.070 TEUR (Vorjahr: 65.914 TEUR).

7.6 Sonstige Vermögensgegenstände

sonstige Vermögensgegenstände2019
TEUR
2018
TEUR
Devisenausgleich016.381
Forderungen aus Widerspruchsbescheiden205232
sonstige Forderungen154125
sonstige Vermögensgegenstände35916.738

7.7 Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Aktive RAP2019
TEUR
2018
TEUR
vorausbezahlte Gehälter2.6432.736
Unterschiedsbetrag zwischen Auszahlungsbetrag oder Anschaffungskosten und niedrigem Nennbetrag von Forderungen1.2831.539
Unterschiedsbetrag zwischen Ausgabebetrag und höherem Rückzahlungsbetrag von Verbindlichkeiten8501.097
sonstige Aufwandsabgrenzungen2.8432.199
Derivate (Einmalzahlung Swap)5411.099
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten8.1608.670

7.8 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bestanden zum 31. Dezember 2019 in Höhe von 1.501 TEUR (Vorjahr: 1.501 TEUR).

 

7.9 Treuhandverbindlichkeiten

Treuhandverbindlichkeiten 20182019
TEUR
2018
TEUR
Treuhandverbindlichkeiten gegenüber Kunden493.653451.862
Treuhandverbindlichkeiten493.653451.862

7.10 Sonstige Verbindlichkeiten

sonstige Verbindlichkeiten 20182019
TEUR
2018
TEUR
Steuerverbindlichkeiten1.7501.781
Lieferantenverpflichtungen4.9734.509
andere Verbindlichkeiten784999
sonstige Verbindlichkeiten7.5077.289

7.11 Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Passive RAP2019
TEUR
2018
TEUR
von Dritten im Voraus erhaltene Zinsverbilligungsmittel36.48240.668
Unterschiedsbetrag zwischen Ausgabebetrag und niedrigerem Rückzahlungsbetrag von Verbindlichkeiten56.44571.019
Unterschiedsbetrag zwischen Auszahlungsbetrag oder Anschaffungskosten und höherem Nennbetrag von Forderungen4047
sonstige Ertragsabgrenzungen89.10486.198
Derivate (Einmalzahlung Swap)2.1252.749
Passive Rechnungsabgrenzungsposten184.196200.681

7.12 Rückstellungen

Rückstellungen2019
TEUR
2018
TEUR
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen31.11026.210
für Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften2.1052.210
für Altersteilzeitverpflichtungen3.8475.181
für Prozesskosten807625
für sonstige Verpflichtungen5.0744.616
andere Rückstellungen11.83312.632
Rückstellungen gesamt42.94338.842

Aufgrund der Anwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren für die Abzinsung der Rückstellung für die Altersversorgungsverpflichtung ergibt sich gemäß § 253 Abs. 6 HGB ein Unterschiedsbetrag (geringere Rückstellung) in Höhe von 8.872 TEUR (Vorjahr: 9.710 TEUR) im Vergleich zum Ansatz mit dem Sieben-Jahres-Durchschnittsatz. Dieser Betrag ist ausschüttungsgesperrt.

7.13 Nachrangige Verbindlichkeiten

Von den nachrangigen Verbindlichkeiten von insgesamt nominal 102.000 TEUR übersteigt folgendes Schuldscheindarlehen 10 % des Gesamtbetrages:

TEUR 15.000, Verzinsung 3,66 %, Laufzeit bis 06.10.2023

Eine vorzeitige Rückzahlungsverpflichtung sowie eine Umwandlungsmöglichkeit in eine andere Schuldform bestehen nicht. Die Darlehensbedingungen entsprechen den Anforderungen gemäß Artikel 484 ff. CRR. Die Darlehen sind in den Jahren 2020 bis 2026 endfällig.

7.14 Eigenkapital

EigenkapitalGezeichnetes Kapital
TEUR
Kapitalrücklagen
TEUR
Satzungsmäßige Rücklagen
TEUR
Andere Gewinnrücklagen
TEUR
Bilanzgewinn
TEUR
Gesamt
TEUR
Eigenkapital zum 31.12.2018500.000,03.357,214.613,450.012,4730,0568.713,0
Jahresüberschuss 2019965,1965,1
Einstellung in die Rücklagen193,0730,0-923,00,0
Eigenkapital zum 31.12.2019500.000,03.357,214.806,450.742,4772,1569.678,1

Nach Beschluss des Verwaltungsrates vom 25. März 2019 wurde der Bilanzgewinn des Vorjahres in die Anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

7.15 Eventualverbindlichkeiten und andere Verpflichtungen

Eventualverbindlichkeiten2019
TEUR
2018
TEUR
Bürgschaften für Gewerbeförderung34.89038.898
Bürgschaften für Wohnungsbau441535
Rückstellungen für Bürgschaftsverbindlichkeiten-2.105-2.210
Eventualverbindlichkeiten33.22637.223

Bei den Eventualverbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um Bürgschaften für Kunden zur Absicherung von Krediten der Hausbanken der Kunden. Sofern die Kunden ihren Verpflichtungen nicht nachkommen, ist mit einer entsprechenden Inanspruchnahme in den Folgejahren zu rechnen, die aber das bisherige Niveau der Inanspruchnahmen voraussichtlich nicht übersteigen wird. Die bestehenden Verpflichtungen aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen sind in Höhe von 27.531 TEUR (Vorjahr 30.858 TEUR) durch Rückbürgschaften des Freistaates Sachsen gesichert.

Unwiderrufliche Kreditzusagen2019
TEUR
2018
TEUR
Kreditnehmerbezogene Zusagen ohne erfasste Konditionierung z. B. bei Ablösung and. Banken98.549360.207
Zusagen mit konkretem Programmbezug460.318129.519
Unwiderrufliche Kreditzusagen558.867489.726

Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus Einzahlungsverpflichtungen für ausstehende, bisher nicht eingeforderte Einlagen bzw. Einzahlungsverpflichtungen in die Kapitalrücklage von Beteiligungen und verbundenen Unternehmen, Haftungsbefreiungen an verbundene Unternehmen sowie durch vertragliche Vereinbarungen mit einer Restlaufzeit von 2 bis 58 Monaten in Höhe von 51.232 TEUR (Vorjahr 33.474 TEUR) davon an verbundene Unternehmen in Höhe von 10.150 TEUR (Vorjahr 10.000 TEUR).

8 Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung

8.1 Zinsergebnis

Zinsergebnis2019
TEUR
2018
TEUR
Zinserträge178.521202.964
aus Darlehensforderungen138.452163.169
aus festverzinslichen Wertpapieren und Schuldverschreibungen7.0857.038
aus Geldanlagen11.23210.659
zinsähnliche Erträge21.75222.098
Zinsaufwendungen93.461109.224
aus Refinanzierungen91.720107.923
darunter aus nachrangigen Verbindlichkeiten3.5363.539
aus sonstigen Verbindlichkeiten1.7411.301
Zinsergebnis85.06093.740

Die Erträge aus Darlehensforderungen, die Aufwendungen zur Refinanzierung sowie die sonstigen Beiträge zum Zinsergebnis entstehen durch das Fördergeschäft der SAB nahezu ausschließlich in Deutschland. Im Wertpapierbereich werden ca. 40 % der Erträge ebenfalls mit Anleihen aus Deutschland erwirtschaftet. Andere Zinserträge aus festverzinslichen Anleihen und Schuldverschreibungen kommen aus dem europäischen Wirtschaftsraum.

Der Ausweis von negativen Zinsen erfolgt im  Zinsergebnis. Negative Zinsen auf Geldanlagen werden von den Zinserträgen abgesetzt. Erhaltene negative Zinsen aus Geldaufnahmen mindern den Zinsaufwand.

8.2 Laufende Erträge

Laufende Erträge2019
TEUR
2018
TEUR
aus Beteiligungen2324
Laufende Erträge2324

8.3 Provisionsergebnis

Provisionsergebnis2019
TEUR
2018
TEUR
Provisionserträge85.87773.045
Verwaltungskostenbeiträge80.50068.350
Erträge aus Treuhandgeschäft404369
Erträge aus treuhänderisch verwalteten Fonds4.6453.941
sonstige Provisionserträge328385
Provisionsaufwendungen4957
sonstiger Provisionsaufwand4957
Provisionsergebnis85.82872.988

8.4 Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

allgemeine Verwaltungsaufwendungen 20182019
TEUR
2018
TEUR
a) Personalaufwand67.87368.252
b) andere Verwaltungsaufwendungen43.66639.897
Aufwand Leiharbeitnehmer15.55513.882
Gebäudeaufwendungen5.4474.934
Beratungs- und Prüfungskosten8.2298.552
Aufwendungen EDV und Wartung3.9993.772
sonstige10.4368.757
Summe Verwaltungsaufwendungen111.539108.149

8.5 Effekte aus Abzinsung und der Aufzinsung

Durch Abzinsung bzw. Aufzinsung von Rückstellungsbeträgen ergaben sich folgende GuV-relevante Effekte:

Effekte aus Abzinsung und Aufzinsung Rückstellung2019
TEUR
2018
TEUR
Rückstellung für Altersteilzeit (sonstiger betrieblicher Aufwand)-126-195
Rückstellung für Prozesskosten (sonstiger betrieblicher Ertrag)21
Rückstellung für Bürgschaften (Zinsaufwand)-128-65
sonstige Rückstellungen (sonstiger betrieblicher Aufwand)-37-52

9 Sonstige Angaben

9.1 Als Sicherheit übertragene Vermögensgegenstände

Für Refinanzierungen bei der Deutschen Bundesbank sind Wertpapiere in Höhe von nominal 603.830 TEUR und Schuldscheindarlehen in Höhe von nominal 120.075 TEUR hinterlegt. Zum Stichtag 31.12.2019 wurden keine Refinanzierungsgeschäfte in Anspruch genommen.

Zur Besicherung von OTC-Geschäften wurden Barsicherheiten in Höhe von 26.822 TEUR geleistet, die als Forderungen an Kreditinstitute ausgewiesen werden. Hereingenommene Barsicherheiten in Höhe von 65.790 TEUR werden unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen.

9.2 Für Dritte erbrachte Dienstleistungen

In den Provisionserträgen sind die Erträge aus der treuhänderischen Verwaltung von Darlehen, Zuschüssen und Bürgschaften für den Freistaat Sachsen enthalten.

9.3 Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen mit nahe stehenden Unternehmen und Personen wurden nicht getätigt.

9.4 Honorar für den Abschlussprüfer

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2019 berechnete Gesamthonorar in Höhe von 243.505,15 EUR gliedert sich wie folgt:

a) Abschlussprüfungsleistungen: 207.653,03 EUR
b) andere Bestätigungsleistungen: 13.250,00 EUR
c) Steuerberatungsleistungen: 0,00 EUR
d) Sonstige Leistungen: 22.602,12 EUR

Die anderen Bestätigungsleistungen und sonstigen Leistungen beinhalten Honorare für die betriebswirtschaftliche Prüfung des Bürgschaftsberichtes, Verfahrensprüfung gemäß V Nr. 11 (1) der AGB der Deutsche Bundesbank, der Begleitung des Verwaltungsrats der Sächsischen Aufbaubank bei der Bewertung gemäß § 25d Abs. 11 Nr. 3 und 4 KWG sowie Nutzungsgebühren für den Informationsservice PwCPlus.

9.5 Angaben zur Steuerpflicht

Die Sächsische Aufbaubank – Förderbank – ist aufgrund ihrer Förderaufgaben von Ertragsteuern befreit.

10 Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Die Bank beschäftigte ohne Vorstand und Auszubildende im Jahresdurchschnitt 351 männliche und 584 weibliche Mitarbeiter. Von den 935 Mitarbeitern wurden 811 tariflich und 124 außertariflich bezahlt.

11 Gesamtbezüge und Darlehen der Organe

Die Gesamtbezüge des Vorstandes, ohne Arbeitgeber-Anteile zur Sozialversicherung, im Geschäftsjahr 2019 betrugen 749,5 TEUR. An Mitglieder des Verwaltungsrates wurden 123,1 TEUR gezahlt.

Durch die SAB gewährte Darlehen an Mitglieder des Verwaltungsrates bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von 5 TEUR (davon Treuhanddarlehen 5 TEUR). Die Kredite sind marktgerecht verzinst und haben eine Restlaufzeit bis 2027. Darlehen an Mitglieder des Vorstandes bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Es bestehen Pensionsverpflichtungen für frühere Mitglieder des Vorstandes in Höhe von 4.003 TEUR, die teilweise durch entsprechende Vermögensgegenstände der Unterstützungskasse rückgedeckt sind.

12 Organe der Bank

12.1 Vorstand

Weber, Stefan: Vorsitzender des Vorstandes
Kothe, Ronald: Mitglied des Vorstandes

12.2 Verwaltungsrat

Vorsitzender
Haß, Dr. Matthias, Staatsminister
Sächsisches Staatsministerium der Finanzen Dresden
(bis 19.12.2019)

Vorjohann, Hartmut, Staatsminister
Sächsisches Staatsministerium der Finanzen Dresden
(ab 20.12.2019)

stellv. Vorsitzender
Dulig, Martin, Staatsminister
Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Dresden

Mitglieder

Finger, Bodo
Ehrenpräsident, Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e. V. Dresden

Heerdegen, Christiane
Arbeitnehmervertreterin, Sächsische Aufbaubank – Förderbank – Angestellte Dresden
(bis 01.03.2019)

Newbury, Jacqueline
Managing Director, Financial Consulting Ltd. London

Rohwer, Lars
Mitglied des Landtages, Sächsischer Landtag Dresden

Tappert, Frank
Arbeitnehmervertreter, Sächsische Aufbaubank – Förderbank – Angestellter Dresden

Theileis, Dr. Ulrich
Stellv. Vorsitzender des Vorstandes, Landeskreditbank Baden-Württemberg – Förderbank -Karlsruhe

Zilliges, Katrin
Arbeitnehmervertreterin, Sächsische Aufbaubank – Förderbank – Angestellte Dresden

Köhler, Lars
Arbeitnehmervertreter, Sächsische Aufbaubank – Förderbank – Angestellter Dresden
(ab 22.03.2019)

13 Mandate der Vorstandsmitglieder in Aufsichtsgremien

STEFAN WEBER,
Vorsitzender des Vorstandes, übt folgende Mandate aus:
• Mitglied des Aufsichtsrates der Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH, Dresden
• Vorsitzender des Aufsichtsrates der Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH, Meißen

RONALD KOTHE,
Mitglied des Vorstandes, übt folgendes Mandat aus:
• Mitglied des Aufsichtsrates der HHL gemeinnützige GmbH, Leipzig (seit dem 8.10.2019)

Mandate in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsgremien von großen Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 3 HGB) werden über das Mandat von Stefan Weber bei der Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH, Meißen, hinaus von gesetzlichen Vertretern oder anderen Mitarbeitern nicht wahrgenommen.

14 Verwendung des Jahresüberschusses

Vom Jahresüberschuss 2019 in Höhe von 965.064,67 EUR werden gemäß § 18 Abs. 2 FördbankG 20 % der satzungsmäßigen Rück- lage zugeführt (193.012,93 EUR). Der Vorstand schlägt vor, den verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von 772.051,74 EUR in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen.

15 Vorgänge von besonderer Bedeutung

Die SAB ist als Kommanditist an einem Wachstumsfonds eine weitere strategische Beteiligung eingegangen. Die Kommanditbeteiligung beträgt 20 Mio. EUR.

Gemäß des Gesellschaftsvertrages erfolgte im Januar 2020 eine initiale Kapitaleinlage in Höhe von 400 TEUR.

In der Bilanz sind alle Geschäfte enthalten, die für die Beurteilung der Risiko- und Finanzlage des Unternehmens erforderlich sind. Alle sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, sind in der Bilanz enthalten bzw. im Anhang aufgeführt.

Dresden, 19. Februar 2020

Unterschrift Stefan Weber

Stefan Weber

Unterschrift Ronald Kothe

Ronald Kothe