Technologieförderung

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Verbessern Sie Ihre Wettbewerbsfähigkeit durch innovative Technologien

Um Ihnen den Zugang zu neuen Technologien zu erleichtern, hat der Freistaat Sachsen eine Reihe von Fördermaßnahmen eingerichtet. Diese Unterstützungsmöglichkeiten können Sie nutzen, um innovative Produkte und Verfahren in Ihrem Unternehmen einzuführen und damit Ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

Die aktuelle Strukturfondsperiode 2014 bis 2020 ist weit fortgeschritten. Das wirkt sich unter anderem auf die maximal möglichen Projektlaufzeiten bis 2022 und die Verfügbarkeit von Fördermitteln aus.

Bringen Sie deshalb Ihre Projekte jetzt auf den Weg! Wir beraten Sie gerne bei der Ausgestaltung der Projektideen und der Antragstellung.

Folgende Fördermaßnahmen stehen Ihnen zur Verfügung:

FuE-Projektförderung in den Ausprägungen als einzelbetriebliches Projekt oder als Verbundprojekt in Kooperation von Unternehmen und/oder Unternehmen mit Forschungseinrichtungen. Die Maßnahmen dienen der Entwicklung neuer oder verbesserter Produkte und Verfahren. In Abhängigkeit von der Unternehmensgröße, der Forschungsstufe (experimentelle Entwicklung oder industrielle Forschung) und dem Grad der Kooperation sind Förderquoten bis zu 80 % der förderfähigen Kosten möglich.

Zu beachten ist bei diesen beiden Maßnahmen die Nachrangigkeit zum Bundesprogramm „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)“. Anträge, welche die ZIM-Kriterien erfüllen, müssen deshalb auch auf das Bundesprogramm ZIM orientiert werden. Über ZIM sind ausschließlich kleine und mittlere Unternehmen (KMU) antragsberechtigt und somit keine größeren Unternehmen förderfähig. Es werden Projekte mit Kosten bis zu 380.000 Euro für Unternehmen und bis zu 190.000 Euro für Forschungseinrichtungen unterstützt. Voraussetzung für die sächsische FuE-Projektförderung ist deshalb, dass der Kostenumfang über diesen Werten liegt oder ein größeres Unternehmen beteiligt ist.

Über die Technologietransferförderung (ausschließlich für KMU) kann der Erwerb techno-logischen Wissens zur Realisierung neuer bzw. an einen neuen Stand angepasster Produkte oder Verfahren gefördert werden. Bestandteil des Vorhabens können auch Anpassungsent-wicklungen und Beratungsleistungen sein. Die Zuwendung beträgt 50% der förderfähigen Kosten.

Die Innovationsprämie (ausschließlich für KMU) unterstützt die Inanspruchnahme externer FuE-Dienstleister für die Entwicklung neuer bzw. Verbesserung bestehender Produkte, Verfahren und Dienstleistungen sowie die technische Unterstützung in der Umsetzungsphase mit Zuwendungen von 50% der förderfähigen Kosten, maximal 2 Innovationsprämien pro Antragsteller und Jahr.

Die KETs-Pilotlinienförderung dient der Umsetzung von Forschungsergebnissen in einer Pilotlinie. Ziel ist die Herstellung der industriellen Fertigungsreife. Dabei ist zu beachten, dass die Investitionen in die Anlage nur über Abschreibungen in der Projektlaufzeit gefördert wer-den. Förderschwerpunkt bilden die Personal- und Sachkosten für Entwicklungsaufgaben an der Anlage.

In Abhängigkeit von der Unternehmensgröße, der Forschungsstufe (experimentelle Entwicklung oder industrielle Forschung) und dem Grad der Kooperation sind Förderquoten bis zu 80 % der förderfähigen Kosten möglich.

Innovative Vorhaben scheitern oft an der fehlenden Expertise im eigenen Unternehmen.

Durch die Förderung der Beschäftigung von InnoExperts wird die Einstellung und Beschäftigung hochqualifizierten Personals unterstützt. Das können beispielsweise Hochschulabsolventen, junge Wissenschaftler, Forscher oder Ingenieure sein.

So soll die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Sachsen gestärkt werden. Gefördert werden die Personalausgaben in der Regel bis zu 30 Monaten mit einer Förderquote von 50%.

Mit dem Programm InnoTeam werden Kooperationen von kleinen und mittleren Unternehmen und Hochschulen bzw. Forschungseinrichtungen bei der Bildung von Kompetenzteams unterstützt. Gefördert werden InnoTeams mit drei bis zwölf Mitgliedern, die jeweils über einen wirtschafts-, natur- oder ingenieurwissenschaftlichen Studienabschluss verfügen. Die Antragsteller erhalten für jede geschaffene Stelle in Abhängigkeit von der Förderstufe und der Unternehmensgröße bzw. -form einen Zuschuss von bis zu 100 Prozent der förderfähigen Aus-gaben über einen Zeitraum von i.d.R. 36 Monaten. Förderfähig sind dabei die Personalausga-ben für die Teammitglieder. Ausgaben für Instrumente, Ausrüstung und Arbeitsmaterialien sowie sonstige Betriebskosten werden in Form einer Restkostenpauschale erstattet. Die Verbesserung der Zusammenarbeit von Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Un-ternehmen bei der industriellen Forschung und experimentellen Entwicklung stärkt die Innova-tionskraft und Wettbewerbsfähigkeit der sächsischen Wirtschaft.

Mit der Förderung eines Transferassistenten wird die Einstellung und Beschäftigung von Personen mit einschlägiger Berufserfahrung in Wissenschaft oder Wirtschaft unterstützt. Transferassistenten haben die Aufgabe, KMU durch Informations- und Beratungsleistungen bei der Identifikation und planvollen Übertragung technologischen Wissens von Technologie-gebern zur Vorbereitung und Realisierung von Produkt- oder Verfahrensinnovationen zu un-terstützen oder Forschungsergebnisse der Wissenschaft für die gewerbliche Wirtschaft auf-zubereiten. Gefördert werden die Personalausgaben bis zu 48 Monaten mit einer Förderquote von 50%.