Förderung von Digitalisierungsprojekten

Die Wirtschaft im Fokus: Förderung der Digitalisierung

Die branchen- und technologieoffenen Förderinstrumente des sächsischen Wirtschaftsministeriums unterstützen Unternehmensgründer bei der Anpassung ihrer Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle an den digitalen Wandel:

1. Betriebsberatung/Coaching

Charakteristisch für Digitalisierungsprojekte sind in der Regel die aufeinanderfolgenden Phasen Sondierung + Ist-Stand-Erfassung + Umsetzung. Die Phasen Sondierung und Ist-Stand-Erfassung sind durch Inanspruchnahme von Beratungen mit Hilfe des Förderprogrammes "Betriebsberatung/Coaching" und die Umsetzung der daraus entstandenen Ergebnisse durch Inanspruchnahme von „E-Business“ förderfähig.

2. E-Business

Mit dem Programm "E-Business" werden Unternehmen bei der Einführung und Weiterentwicklung fortschrittlicher Informations- und Kommunikationstechnologien unterstützt. Dadurch können sie neue Absatzmöglichkeiten erschließen, unternehmensinterne Prozesse optimieren, aber auch Geschäftsprozesse mit Kunden und Lieferanten gerade vor dem Hintergrund einer voranschreitenden Digitalisierung abbilden.

3. Verbesserung des Informationssicherheitsniveaus im Unternehmen

Vorhandene Engpässe und Lücken des eigenen Schutzniveaus vornehmlich in der digitalen Vernetzung innerhalb und außerhalb von Organisationen zu erkennen und geeignete Maßnahmen für eine stringente Schutzstrategie abzuleiten, sind Ziele der Förderung zur Verbesserung des Informationssicherheitsniveaus . Im Zusammenhang mit der Einführung bzw. der Zertifizierung eines Informationsmanagementsystems nach ISO/IEC 27001 oder eines alternativen Systems werden u. a. Ausgaben zur Schulung von Mitarbeitern, Beratungsleistungen durch qualifizierte Dienstleister sowie der Erwerb spezieller Software finanziell unterstützt.

4. Gründungs- und Wachstumsfinanzierung für KMU

Mithilfe des zinsverbilligten Darlehensprogramms (Hausbankverfahren) können Investitionen in Digitalisierungsprojekte unterstützt werden (z.B. Hardware und aktivierbare Software).

5. GRW-Förderung (Zuschuss und/oder Nachrangdarlehen )

Für Investitionen ins Anlagevermögen ist unter bestimmten Voraussetzungen eine GRW-Förderung möglich. Die Schaffung von zusätzlichen Dauerarbeitsplätzen ist hierbei nicht mehr zwingend erforderlich, sofern man vorhandene Dauerarbeitsplätze langfristig sichert. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn eine Investition in digitale Produktions- und Arbeitsprozesse erfolgt.

6. Technologieförderung

Die Programme der Technologieförderung unterstützen bei der Entwicklung neuer Produkte und Verfahren für Digitalisierungsprozesse; sei es beim Erwerb von technologischem Wissen (Technologietransferförderung ), der Inanspruchnahme externer FuE-Dienstleistungen (Innovationsprämie ) oder beim Durchführen eines FuE-Projektes (FuE-Projektförderung ). Auch die Beschäftigung von innovativem Personal (Inno-Experts , Transfer-Assistent ) kann dazu beitragen, Digitalisierungsprojekte in Unternehmen voranzutreiben.

7. Weiterbildungsförderung (Weiterbildungscheck)

Das Thema Weiterbildung und Qualifizierung der Mitarbeiter im Zusammenhang mit dem Thema Wirtschaft 4.0/Digitalisierung ist von zentraler Bedeutung. Hierbei kann der Weiterbildungsscheck (Europäischer Sozialfonds - ESF) unter bestimmten Voraussetzungen als Unterstützung der Unternehmen einen entsprechenden Anteil leisten.

Weiterführende Links zum Thema:

Digitalisierungsstrategie des Freistaates Sachsen