RL Klima/2014 Programmteil B) I. Öffentliche Gebäude

Allgemeine Informationen

Aufgrund bestehender Förderprogramme der KfW für die Sanierung öffentlicher Gebäude ergibt sich in Abhängigkeit beihilferechtlicher Vorschriften, der Person des Zuwendungsempfängers sowie des KfW-Effizienzhausstandards folgende maximale Förderhöhe:

  • Für Gebietskörperschaften/ kommunale Unternehmen
    • KfW-Effizienzhaus 70: 50 %
    • KfW-Effizienzhaus 100: 45%
    • KfW-Effizienzhaus Denkmal: 45%
  • Für gemeinnützige Organisationen/Religionsgemeinschaften
    • KfW-Effizienzhaus 70: 45%
    • KfW-Effizienzhaus 100: 40%
    • KfW-Effizienzhaus Denkmal: 40%

Projekte, die eine Zuwendungshöhe von 3.000 EUR unterschreiten, sind nicht förderfähig.

Vorhaben aus diesem Programmteil dürfen erst mit Zuwendungsbescheid der SAB begonnen werden.

Förderfähige Ausgaben sind insbesondere Sachausgaben, sofern sie unmittelbar durch die energetische Maßnahme oder zwingend notwendige Nebenarbeiten bedingt sind, hierunter zählen z.B.:

  • Wärmedämmung der Außenwände
  • Wärmedämmung des Daches und/oder der obersten Geschossdecke
  • Wärmedämmung von erdberührten Wand- und Bodenflächen beheizter Räume, von Wänden zwischen beheizten und unbeheizten Räumen sowie der Kellerdecke zum kalten Keller
  • Fenster/Außentüren
  • Lufttechnische Anlagen
  • Sonnenschutzmaßnahmen
  • Energieeffiziente Beleuchtung
  • Wärmeversorungsanlagen inkl. Optimierung der Wärmeverteilung bei bestehenden Heizungsanlagen
  • Gebäudeautomation

Förderfähig sind darüber hinaus auch Planungsleistungen nach der HOAI bis zu einem Anteil von höchstens 20 Prozent der förderfähigen Sachausgaben sowie Ausgaben für Sachverständigenleistungen für die im Rahmen des Förderverfahrens notwendige Bestätigung der planmäßigen Umsetzung des Vorhabens.

Hinweis: Investitionen in bauliche Anlagen, die innerhalb von festgesetzten oder vorläufig gesicherten Überschwemmungsgebieten liegen, sind nicht zuwendungsfähig (Teil D Ziffer III.3 RL Klima/2014).

Im besonderen Ausnahmefall kann eine Förderung im Einzelfall erfolgen, wenn für das Vorhaben eine Genehmigung oder Zustimmung der zuständigen unteren Wasserbehörde vorgelegt wird.

Ob die (geplante) bauliche Anlage in einem Überschwemmungsgebiet liegt, kann unter dem Link auf das Geoportal Sachsenatlas nachvollzogen werden.

Letzte Änderung: 31.05.2017