KfW-Altersgerecht Umbauen

Allgemeine Informationen

Investieren Sie in einen barrierefreien Wohnungsbestand

Der demografische Wandel stellt Sachsen vor große Herausforderungen: Die meisten Mieter wollen in vertrauter Umgebung alt werden und dabei so lange wie möglich selbstständig bleiben. Dabei ist nur ein sehr geringer Teil des Wohnungsbestands im Freistaat altersgerecht ausgestattet.

Gemeinsam mit der KfW-Bankengruppe unterstützen wir Sie bei der Modernisierung von Mietobjekten mit dem Programm „KfW – Altersgerecht Umbauen“. Ob ausreichende Bewegungsflächen, weniger Schwellen oder moderne Sanitäranlagen – gefördert wird eine Vielzahl von Baumaßnahmen mit bis zu 50.000 Euro bei einer Laufzeit von maximal 30 Jahren je Wohneinheit. Ausgenommen davon sind Ferienhäuser und -wohnungen oder gewerblich genutzte Flächen wie Pflege- oder Altenwohnheime.

Sichern Sie sich darüber hinaus Ihren Zuschuss für einen barrierefreien Immobilienbestand und informieren Sie sich hier zu unserem Förderangebot.

Gefördert werden folgende barrierereduzierende Maßnahmen in bestehenden Wohngebäuden unabhängig vom Alter und jeglicher Einschränkung der Nutzer:

  • Einzelmaßnahmen in den Förderbereichen,
    • 1. Wege zu Gebäuden und Wohnumfeldmaßnahmen
    • 2. Eingangsbereich und Wohnungszugang
    • 3. Vertikale Erschließung/Überwindung von Niveauunterschieden
    • 4. Anpassung der Raumgeometrie
    • 5. Maßnahmen an Sanitärräumen
    • 6. Orientierung, Kommunikation und Unterstützung im Alltag
    • 7. Gemeinschaftsräume, Mehrgenerationenwohnen
  • Maßnahmen mit denen der Standard Altersgerechtes Haus erreicht wird oder
  • Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz in bestehenden Wohngebäuden.

Alle Maßnahmen müssen den Anlagen "Technische Mindestanforderungen" und der „Liste der förderfähigen Kosten“ entsprechen (ab 13.06.2017 - 1 Anlage).

Nicht gefördert werden Ferienhäuser und -wohnungen, Wochenendhäuser sowie Pflege- und Altenwohnheime nach § 1 HeimG.

Eine Beratung, Fachplanung, Baubegleitung und Dokumentation des Vorhabens durch einen Sachverständigen wird empfohlen.

Letzte Änderung: 10.11.2017