Mittelstandsrichtlinie – Verbesserung des Informationssicherheitsniveaus in KMU

Allgemeine Informationen

Informationssicherheit in sächsischen Unternehmen – wichtiger denn je

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geraten zunehmend in den Fokus von Industrie- und Wirtschaftsspionage. Während größere Unternehmen in der Regel über funktionierende Sicherheitsstrukturen verfügen, sind KMU potenziell von einem erheblichen Know-how Verlust betroffen.

Vorhandene Engpässe und Lücken des eigenen Schutzniveaus zu erkennen sowie geeignete Maßnahmen im Zuge einer stringenten Schutzstrategie abzuleiten, stellen ein erklärtes Ziel dieses Förderprogrammes dar. Im Zusammenhang mit der Einführung bzw. der Zertifizierung eines Informationsmanagementsystemes nach ISO/IEC 27001 oder eines alternativen Systems werden u. a. Ausgaben zur Schulung von Mitarbeitern, Beratungsleistungen durch qualifizierte Dienstleister sowie der Erwerb spezieller Software finanziell unterstützt.

Stellen Sie sich den wachsenden Herausforderungen des digitalen Zeitalters und schützen Sie Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeiter. Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier.

Flyer (PDF, 4 MB)

Der Freistaat Sachsen unterstützt Projekte von sächsischen KMU zur Verbesserung des Informationssicherheitsniveaus im Unternehmen.

Folgende Ausgaben sind zuwendungsfähig soweit sie im Zusammenhang mit der Einführung bzw. Zertifizierung eines Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS) stehen:

  • Schulungen für Mitarbeiter, Erwerb von Software zur Unterstützung des ISMS (zusammen bis zu 5.000 EUR)
  • Beratung durch qualifizierte IT-Dienstleister (bis 20 Tagewerke, bis 900 EUR/Tagewerk)
  • Erwerb von Software zur Implementierung von Schutzmaßnahmen (bis zu 10.000 EUR)
  • Erstzertifizierung des ISMS

Ausgeschlossen ist die Förderung von Ausgaben für:

  • Hardware
  • Standardsoftware
  • Betriebskosten sowie
  • technische und bauliche Schutzmaßnahmen

Links zu akkreditierten Auditoren:

Letzte Änderung: 17.11.2017