Sächsische Ganztagsangebotsverordnung (SächsGTAVO)

Allgemeine Informationen

Mindestanforderungen Ganztagsangebote:

Eine Schule mit Ganztagsangeboten ist eine Schule, an der

1. an mindestens drei Tagen in der Woche ein Angebot bereitgestellt wird, das täglich mindestens sieben Zeitstunden umfasst,

2. ein Mittagessen bereitgestellt wird und

3. die Ganztagsangebote unter Aufsicht und Verantwortung der Schulleitung organisiert, in enger Kooperation mit der Schulleitung durchgeführt werden und in einem konzeptionellen Zusammenhang mit dem Unterricht stehen.

Bei Grundschulen:

Vorhandensein einer Kooperationsvereinbarung zwischen Schule und dem zuständigen Träger des Hortes, die konkrete Aussagen zu den Aufgaben und deren Inhalten, zur Zusammenarbeit der Beteiligten im Zuweisungszeitraum trifft und langfristige Ziele der Zusammenarbeit benennt.

Zuweisungszweck:

Für allgemeinbildende Schulen mit Ganztagsangeboten können nach Maßgabe der Sächsischen Ganztagsangebotsverordnung auf Antrag pauschalierte zweckgebundene Zuweisungen zur Förderung dieser Angebote gewährt werden.

Ganztagsangebote sind unterrichtsergänzende Maßnahmen, insbesondere Arbeitsgemeinschaften und zusätzliche Förderangebote.

Die Zuweisungen für Ganztagsangebote an Grundschulen sind für die Unterbreitung von unterrichtsergänzenden leistungsdifferenzierten Lernangeboten einzusetzen. Hierzu gehören insbesondere Maßnahmen

1. Zur individuellen Förderung von Kindern mit Entwicklungsbesonderheiten,

2. Zur Stärkung von übergreifenden Kompetenzen,

3. Zur Prävention von Schwierigkeiten im Lernen oder im Verhalten sowie

4. Zur Unterstützung bei sozialen Problemlagen.

Wer ist antragsberechtigt:

Schulträger und Schulfördervereine

Letzte Änderung: 07.07.2017