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SAB-Informationen zur Coronakrise

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Informationen im Zusammenhang mit der Coronakrise

Auf der Seite Fragen und Antworten zur Coronakrise haben wir für Sie die Antworten zu den am häufigsten gestellten Fragen zusammengetragen.

Sie wollen beruflich hoch hinaus? Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) ermöglicht einen Aufstieg auf der Karriereleiter Schritt für Schritt – es unterstützt Sie bei Ihrer beruflichen Weiterqualifizierung auf allen drei Fortbildungsstufen bis auf „Master-Niveau“ und fördert zudem anschließende Existenzgründungen.

Zum 1. August 2020 sind weitere Verbesserungen in Kraft getreten, die das AFBG als umfassendes Förderinstrument für berufliche Fortbildungen in grundsätzlich allen Berufsbereichen noch attraktiver machen:

  • Eine Förderung kann nun auf allen drei der im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO) verankerten Fortbildungsstufen sowie für gleichwertige Fortbildungsabschlüsse erfolgen (z.B. vom Gesellen zum Servicetechniker (Fortbildungsstufe 1), vom Servicetechniker zum Meister (Fortbildungsstufe 2) und vom Meister zum Betriebswirt im Handwerk (Fortbildungsstufe 3)).
  • Der Umfang der finanziellen Förderung wurde erhöht (vgl. Konditionen), auch die Stundungs-/Darlehenserlassmöglichkeiten wurden erweitert.

Wer wird gefördert

Gefördert werden nach dem AFBG

  • alle, die sich auf eine berufliche Fortbildungsprüfung vorbereiten und
  • die Voraussetzungen der jeweiligen Fortbildungsordnung für die Prüfungszulassung oder die Zulassung für die angestrebte fachschulische Fortbildung erfüllen.

Ist dies in der jeweiligen Prüfungsordnung vorgesehen, können also auch Studienabbrecher oder Abiturienten ohne Erstausbildungsabschluss, aber mit der von der Fortbildungsordnung geforderten Berufspraxis eine AFBG-Förderung erhalten. Gleiches gilt für Teilnehmer mit einem Bachelorabschluss oder einem diesen vergleichbaren Hochschulabschluss, sofern dies ihr höchster Hochschulabschluss ist.

Was wird gefördert

Das AFBG fördert die Teilnahme an Maßnahmen in Vollzeit- oder Teilzeitform, die auf eine öffentlich-rechtliche Prüfung nach dem BBiG, der HwO oder auf gleichwertige Abschlüsse nach Bundes-, Landesrecht oder nach den Weiterbildungsempfehlungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft vorbereiten.

Die Förderfähigkeit der Maßnahme ist an folgende Voraussetzungen gebunden:

Erste berufliche Fortbildungsstufe (nur Teilzeit):

  • Die Maßnahme beinhaltet mindestens 200 Unterrichtsstunden,
  • wird innerhalb von 36 Kalendermonaten abgeschlossen und
  • umfasst durchschnittlich mindestens 18 Unterrichtsstunden je Monat.

Bitte beachten Sie, dass Maßnahmen auf dieser Fortbildungsstufe nur in Teilzeitform förderfähig sind, das heißt ohne Beitrag zum Unterhalt.

Zweite und dritte berufliche Fortbildungsstufe:

Die Maßnahme beinhaltet mindestens 400 Unterrichtsstunden und wird

in Vollzeitform

  • innerhalb von 36 Kalendermonaten abgeschlossen und
  • umfasst in der Regel in jeder Woche an vier Werktagen mindestens 25 Unterrichtsstunden oder wird

in Teilzeitform

  • innerhalb von 48 Kalendermonaten abgeschlossen und
  • umfasst durchschnittlich 18 Unterrichtsstunden je Monat.

Fernlehrgänge sind als Teilzeitmaßnahme förderfähig, wenn sie die Fördervoraussetzungen des AFBG erfüllen und zusätzlich den Anforderungen des Fernunterrichtsschutzgesetzes entsprechen.

Mediengestützte Lehrgänge sind ebenfalls förderfähig, wenn sie durch Präsenzunterricht ergänzt und regelmäßige Erfolgskontrollen durchgeführt werden.

Hinweise

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den Abschlussbezeichnungen „Bachelor Professional“ und „Master Professional“ nicht um akademische Abschlüsse handelt. Der Erwerb von Hochschulabschlüssen ist nach dem AFBG nicht förderfähig.

Weitere Informationen zu möglichen Fort- und Weiterbildungen sowie passende Angebote finden Sie auch unter www.bildungsmarkt-sachsen.de.

Voraussetzungen

Voraussetzungen für die Förderung

1. Die Maßnahme erfüllt die jeweiligen Voraussetzungen („Was wird gefördert“),

2. der Teilnehmer erfüllt die persönlichen Voraussetzungen („Wer wird gefördert“),

3. der Fortbildungsträger ist geeignet (§ 2a AFBG) und

4. es liegt kein Förderausschluss nach § 3 AFBG vor, z. B. durch Erhalt von BAföG-Leistungen oder Arbeitslosengeld.

Konditionen

Ablauf/Verfahren

Zuständige Stelle

Antrags- und Bewilligungsstelle ist für Antragsteller mit ständigem Wohnsitz in Sachsen seit dem 01. August 2017 die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB). Der Antrag ist unter Verwendung der entsprechenden Antragsformulare bei der SAB einzureichen.

Verfahrensablauf

  • Die Antragsformulare sind unter www.afbg-sachsen.de abrufbar und können direkt online ausgefüllt werden. Mit einem Mausklick auf „Abschließen und Versenden“ wird der Antrag online an uns übertragen. Über diesen Weg kann eine schnellstmögliche Antragsbearbeitung erfolgen.
  • Die Antragsunterlagen sind im letzten Schritt von Ihnen auszudrucken, zu unterschreiben und postalisch an uns zu richten.
  • Sie wollen die Bearbeitungszeiten weiter reduzieren und darüber hinaus die Umwelt schonen? Dann schlagen wir eine Legitimierung mittels eID vor. In diesem Fall ist eine Online-Übertragung Ihres Antrages ausreichend – die Nutzung der eID ist schriftformersetzend. Weitere Hinweise dazu finden Sie auch unter www.afbg-sachsen.de und www.ausweisapp.bund.de/ausweisapp2 .
  • Sollten weitere Informationen und Nachweise durch Sie einzureichen sein, informieren wir Sie umgehend.
  • Nach Vorliegen aller Unterlagen erhalten Sie Ihren Bescheid.

Bitte beachten Sie:

Die Förderung muss spätestens bis zum Ende der Maßnahme (letzter Unterrichtstag), bei mehreren in sich selbstständigen Abschnitten bis zum Ende des jeweiligen Maßnahmeabschnitts beantragt werden. Unterhaltsbeiträge werden jedoch erst von Beginn des Monats an gewährt, in dem der Unterricht begonnen wird, frühestens vom Beginn des Antragsmonats an und können – im Gegensatz zum Maßnahmebeitrag – nicht rückwirkend bewilligt werden.

Frist/Dauer

Bitte beachten Sie, dass es zwischen Antragstellung und Erlass des Bescheides zu einer Bearbeitungszeit – in Abhängigkeit vom Antragsaufkommen – von ca. 8 Wochen kommen kann. Bitte stellen Sie daher möglichst frühzeitig Ihren Antrag und be-achten Sie in diesem Zusammenhang auch die Hinweise unter „Verfahrensablauf“.

Beratungstermin

Gern beantworten wir Ihnen Ihre Fragen auch im Rahmen eines persönlichen Gesprächs.

Bitte vereinbaren Sie dafür vorab einen Gesprächstermin. Für Terminvergaben stehen wir Ihnen per E-Mail (aufstiegsbafoeg@sab.sachsen.de ) oder telefonisch (0351 4910-4919) zur Verfügung.

Rechtsgrundlagen/Infoblätter

Gesetz zur Förderung der beruflichen Aufstiegsfortbildung (Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz - AFBG) (www.gesetze-im-internet.de/afbg )

Sächsisches Ausführungsgesetz zum Gesetz zur Förderung der beruflichen Aufstiegsfortbildung (www.revosax.sachsen.de/vorschrift/4237-SaechsAG-AFBG )

Weiterführende Informationen:

www.aufstiegs-bafoeg.de

Kosten

Die Antragstellung ist für Sie kostenlos.

Formulare/Downloads

Antragstellung

Die Antragsformulare zum AFBG sind unter www.afbg-sachsen.de abrufbar und können direkt online ausgefüllt und versendet werden.

Anzeigen von Änderungen

Sie haben bereits einen Antrag auf Leistungen nach dem AFBG gestellt, aber es sind persönliche, finanzielle oder lehrgangsbezogene Änderungen eingetreten?

Sämtliche Formblätter und Vordrucke zum AFBG finden Sie unter www.afbg-sachsen.de .

FAQ

Kontakt

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Servicehotline

Mo - Do: 8:00 - 18:00 Uhr, Fr: 8:00 - 15:00 Uhr

0351 4910-4919
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