Qualifizierungsvorhaben für Gefangene

Finanziert aus Mitteln der Europäischen Union und des Freistaates Sachsen.

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Eingliedern statt ausgrenzen – machen Sie Gefangene fit für den beruflichen Alltag

Mehrere Tausend Gefangene sitzen derzeit ihre Haftstrafe in den zehn Justizvollzugsanstalten in Sachsen ab. Der Weg zurück in die Gesellschaft und das Arbeitsleben ist für viele Insassen schwierig.

Mit dem Förderprogramm „Qualifizierungsvorhaben für Gefangene“ unterstützen wir Projekte, die Insassen ein umfangreiches Angebot zur beruflichen Qualifizierung bieten. Das reicht von berufsvorbereitenden Maßnahmen bis hin zur Ausbildung in verschiedenen Berufsfeldern. So eröffnen sich für Gefangene nach ihrer Entlassung neue private und berufliche Perspektiven.

Das Sächsische Staatsministerium der Justiz hat mit der Bekanntmachung (PDF, 334 kB) vom 16.04.2018 veröffentlicht im SächsABl. Nr. 18/2018, zu einem Teilnahmewettbewerb zur Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen in sächsischen Vollzugsanstalten aufgerufen. Im Ergebnis der Bekanntmachung sollen Projektvorschläge für die Durchführung von Vorhaben (Vorhabensbeginn ab 01.01.2019) bis spätestens zum 8. Juni 2018 bei der SAB eingereicht werden.

Am 18. Mai 2018 findet um 10:00 Uhr eine Informationsveranstaltung für interessierte Träger in der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – Pirnaische Straße 9, 01069 Dresden statt.

Anmeldungen sind bis zum 11. Mai 2018 an esf-dresden@sab.sachsen.de zu richten.

Wer wird gefördert

Gefördert werden:

Berufliche Qualifizierungsvorhaben für Gefangene zur Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten für eine berufliche Tätigkeit im Arbeitsmarkt

Zertifizierte Träger einschließlich Unternehmen (rechtsfähige Personenvereinigungen oder juristische Personen)

Was wird gefördert

Qualifizierungsvorhaben für Gefangene

Berufliche Qualifizierungsvorhaben für Gefangene zur Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten für eine berufliche Tätigkeit im Arbeitsmarkt

Voraussetzungen

Konkrete Informationen und Anforderungen zum Antragsverfahren, den Fördervoraussetzungen und weitere Konditionen sind im Förderbaustein (PDF, 103 kB) geregelt.

Hinweis:
Zu Beginn des Förderzeitraumes 2014-2020 sind aktualisierte Trägerakten vorzulegen (vgl. VD 60715 und 60715-1 ).

Ablauf / Verfahren

Zuständige Stelle

Antrags- und Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB). Der Antrag ist unter Verwendung der entsprechenden Antragsformulare schriftlich bei der SAB einzureichen.

Verfahrensablauf

Vor Beantragung der Förderung empfehlen wir eine Beratung bei der SAB.

Die Antragstellung erfolgt auf elektronischem Weg. Dazu wird nach Eröffnung der Antragstellung eine Software auf dem Portal bereitgestellt. Dafür benötigen Sie dann ein Login.

Den im Rahmen der Antragstellung auf dem Portal verbindlich gestellten Antrag reichen Sie bitte auch in Papierform mit den weiteren erforderlichen Unterlagen vollständig und rechtsverbindlich unterschrieben bei der SAB ein. Sie erhalten nach Prüfung einen Bescheid.

Frist / Dauer

Der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens zu stellen. Mit dem Vorhaben kann ab Posteingang bei der SAB (Posteingangsstempel) begonnen werden. Es wird jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Vorhaben damit auf eigenes Risiko begonnen wird. Das bedeutet, der Antragsteller trägt das Risiko, die Zuwendung nicht, nicht in der beantragten Höhe oder nicht zu dem beantragten Zeitpunkt zu erhalten.

Rechtsgrundlagen / Infoblätter

Kosten

Die Antragstellung ist für Sie kostenlos.

Formulare / Downloads

Laden Sie sich die benötigen Antragsunterlagen für Ihr Förderprogramm hier herunter. Alternativ können Sie die Formulare direkt online ausfüllen: Über die Speicherfunktion können Sie Ihren Antrag jederzeit zwischenspeichern und zu einem späteren Zeitpunkt weiterbearbeiten.

Antragsstellung

Abruf/Verwenungsnachweis/Teilnehmerdatenerfassung

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