Intelligente Infusionen für eine bessere Krebsversorgung
Für mehr Sicherheit in der Onkologie: das Verbundprojekt „SmartInfusions“
Die ConnCons GmbH aus Dresden hat sich mit ihrem Projekt „SmartInfusions“ das Ziel gesetzt, die Sicherheit und Zugänglichkeit der Krebsversorgung nachhaltig zu verbessern. Durch ein vollständig vernetztes Therapieverabreichungssystem sollen manuelle Schritte im Infusionsworkflow automatisiert werden, um Pflegepersonal zu entlasten und Fehler zu verhindern. In Zusammenarbeit mit den Verbundpartnern SITEC, Murrplastik Medizintechnik und der Medizinischen Klinik I der Uniklinik Dresden und der Unterstützung durch die Sächsische Aufbaubank konnte ein erster Schritt in Richtung dieser Vision gemacht werden.
Herausforderungen in der Krebsversorgung
„Die besondere Stärke des Projekts lag darin, dass unsere Verbundpartner jeweils eigene Ziele – von Automatisierung über Hochpräzisions-Spritzguss bis hin zu digitalen Fluid-Workflows – einbrachten und wir so den ersten Schritt hin zu einer erfolgreichen gemeinsamen Systemlösung gehen konnten“, erklärt Dr. Nora Herzog, CEO der ConnCons GmbH.
Die Herausforderung, vor der ConnCons stand, war die Überführung ihrer Idee von der Konzeptphase in die praktische Umsetzung. „Vor der Zusammenarbeit mit der SAB benötigten wir dringend Ressourcen und Orientierung, um unsere Vision zu realisieren“, so Dr. Herzog weiter.
Erfolge durch Verbundprojekt-Förderung
Dank der finanziellen Unterstützung konnte ConnCons von anfangs acht auf rund 20 Mitarbeitende wachsen und zentrale Ziele im Projekt „SmartInfusions“ erreichen:
- Nachweis der technischen Machbarkeit: Erfolgreiche Datenübertragung über eine Luer-Verbindung und zuverlässige Medikamentenerkennung.
- Eignung für industrielle Herstellung: Entwicklung und Prüfung von im Spritzguss hergestellten Steckern, die eine skalierbare Fertigung ermöglichen.
- Vorbereitung einer automatisierten Montage: Aufbau eines Funktionsdemonstrators für die Schlauchmontage, der frühzeitig realistische Montageprozesse berücksichtigt.
Die Förderung war der entscheidende Hebel, um die technologischen Grundlagen nachweisbar zu schaffen und die nächsten Entwicklungsstufen solide vorzubereiten.
Auf dem Weg zu einer integrierten Lösung
Obwohl bereits bedeutende Fortschritte erzielt wurden, ist sich ConnCons bewusst, dass für ein vollständig integriertes Ende-zu-Ende-System in der Onkologie weitere Entwicklungsschritte notwendig sind und bereits in Planung stehen. „SmartInfusions zeigt, wie intelligente Verbrauchsmittel das Potenzial haben, den klinischen Alltag zu verbessern – zum Nutzen von Patienten, Pflegekräften und behandelnden Ärztinnen und Ärzten gleichermaßen“, fasst Dr. Herzog zusammen.
Die Zusammenarbeit mit der SAB hat nicht nur Vertrauen in das Projekt geschaffen, sondern auch eine enge Kooperation mit den Verbundpartnern ermöglicht, die für den Projekterfolg entscheidend war.
Fazit: Ein Schritt in die Zukunft der Medizintechnik
Das Verbundprojekt „SmartInfusions“ von ConnCons und seinen Partnern ist ein Beispiel dafür, wie innovative Ansätze in der Medizintechnik durch gezielte Förderung realisiert werden können. Mit dem Ziel, die Krebsversorgung sicherer und effizienter zu gestalten, leistet ConnCons einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Patientenversorgung in der Onkologie.
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