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KfW-Mittelstandsatlas beleuchtet Stärken und Herausforderungen des sächsischen Mittelstands

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Pressemitteilung

03.07.24

03.07.24

Leipzig, 3. Juli 2024 – Der aktuelle KfW-Mittelstandsatlas 2024 zeigt, dass sich der sächsische Mittelstand trotz der globalen Herausforderungen als widerstandsfähig und innovativ erweist. Die Analyse zeigt, dass Sachsen in weiten Teilen im Bundesdurchschnitt liegt und diesen teilweise sogar übertrifft. Zugleich werden Nachholpotenziale bei wissensintensiven Dienstleistungen, Start-ups, der Nachfolgeplanung und dem Auslandsumsatz deutlich. 

Ein Großteil der Indikatoren zeigt, dass Sachsens Mittelstand dem bundesdeutschen Durchschnitt entspricht. 

  • Die Größenstruktur des sächsischen Mittelstands (Kleinstunternehmen 83 Prozent zu 82 Prozent, Kleinunternehmen 8 Prozent zu 9 Prozent, mittlere Unternehmen 7 Prozent zu 7 Prozent, und große Unternehmen 2 Prozent zu 2 Prozent) ist fast deckungsgleich mit dem Bundesdurchschnitt.
  • Auch die Inhaberstruktur liegt weitgehend im Bundesdurchschnitt: sächsische Unternehmer sind im Schnitt ein Jahr jünger (52 zu 53 Jahren) als im Bundesschnitt und die Branchenerfahrung liegt mit 23 Jahren nur zwei Jahre unter Bundesschnitt. Der Anteil von 17 Prozent frauengeführten kleine und mittlere Unternehmen (KMU) deckt sich mit dem bundesdeutschen Durchschnitt.

Bei wirtschaftlichen Kennzahlen steht der sächsische Mittelstand in Teilen besser dar als der Durchschnitt in Deutschland.

  • Sachsens Mittelstand performt mit Umsatzrendite (7,7 Prozent zu 7,2 Prozent) und Eigenkapitalquote (36 Prozent zu 31 Prozent) besser als der Bundesdurchschnitt. 

Nachholpotenziale zeigen sich bei wissensintensiven Dienstleistungen, jungen Unternehmen und der Nachfolgeplanung deutlich.

  • Die sektorale Struktur Sachsens unterscheidet sich zum Bundesdurchschnitt durch weniger wissensintensive Dienstleistungen (38 Prozent zu 44 Prozent) und ein stärker ausgeprägtes Baugewerbe (15 Prozent zu 11 Prozent). Verarbeitendes Gewerbe und sonstige Dienstleistungen liegen im bundesdeutschen Durchschnitt.
  • Im Blick auf die Altersstruktur der Unternehmen hat Sachsen weniger junge KMU (8 Prozent zu 11 Prozent) und gefestigte KMU (12 Prozent zu 14 Prozent) sowie mehr ältere KMU (31 Prozent zu 26 Prozent) als der Bundesdurchschnitt.
  • Nachholbedarf hat Sachsen gegenüber dem Durchschnitt der restlichen Bundesländer beim Onlineanteil der KMU-Umsätze (22 Prozent zu 27 Prozent) und bei der Anzahl von Unternehmen mit Auslandsumsatz (16 Prozent zu 21 Prozent).
  • Eine Unternehmensnachfolge in den nächsten fünf Jahren haben in Sachsen 12 Prozent der KMU gegenüber 15 Prozent im Bundesdurchschnitt geplant.

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig sagt: „Der KfW-Mittelstandsatlas hat der mittelständischen Geschäftstätigkeit in Sachsen ein wirklich gutes Zeugnis ausgestellt. Die Untersuchung zeigt eindrucksvoll, dass der sächsische Mittelstand mit einer Umsatzrendite von 7,7 Prozent zu den Spitzenreitern in Sachen Profitabilität gehört. Auch hinsichtlich der Wirtschaftsstruktur sehen wir eine positive Entwicklung. Das bestätigt auch der sächsische Mittelstandsbericht 2018 bis 2022, wonach der Angleichungsprozess der sächsischen Wirtschaft an die deutschlandweiten Größenstrukturen von Erfolg gekrönt ist. So hat der Umsatzanteil der sächsischen KMU am Gesamtumsatz von rund 67 Prozent im Jahr 2016 auf nur noch etwa 54 Prozent im Jahr 2021 abgenommen und der Umsatzanteil von Großunternehmen entsprechend zugenommen. Der Anteil von Großunternehmen, die zehn Jahre zuvor noch zu den mittleren Betrieben gehörten, lag in Sachsen sogar etwa drei Prozentpunkte höher als in Westdeutschland. Das bestätigt den Erfolg unserer Mittelstands- und Förderpolitik der vergangenen Jahre.“

 

Potenzial in Sachsen für Zukunftsinvestitionen 
Neben der positiven Entwicklung des sächsischen Mittelstands gibt es im Bereich des Klimaschutzes noch Potenzial. Der Anteil der KMU mit Klimaschutzinvestitionen liegt in Sachsen mit 13 Prozent leicht unter dem Bundesdurchschnitt von 15 Prozent. 

 

Dr. Katrin Leonhardt, Vorstandsvorsitzende der Sächsischen Aufbaubank - Förderbank - (SAB), erklärt: „Der Mittelstandatlas der KfW kann mit vielen wichtigen Indikatoren für Sachsen dazu beitragen, die Situation unseres Mittelstands im Vergleich zum Bundesdurchschnitt positiv einzuordnen. Ich freue mich unter anderem über die überdurchschnittliche Investitionstätigkeit, Umsatzrendite sowie Eigenkapitalquote und sehe Potenziale des Mittelstands für weitere digitale und nachhaltige Investitionen. Die Mittelstandsförderung und -beratung des Freistaats Sachsen, die die SAB für den Mittelstand anbietet, ist genau darauf ausgerichtet, Sachsens KMU weiter zukunftsfähig zu machen.“

 

Förderprogramme der Sächsischen Aufbaubank
Die SAB bietet im Auftrag des Freistaates Sachsen eine Reihe von Förderprogrammen, um den Mittelstand in Sachsen in den Bereichen Fachkräftesicherung, Nachfolge, Nachhaltigkeit und Digitalisierung zu unterstützen:

  • Regionales Wachstum: mit Förderfokus auf Digitalisierung, Nachfolge, Fachkräftesicherung und Nachhaltigkeit bei Investitionen in das Anlagevermögen in Betriebsstätten, die der Sicherung von Dauerarbeitsplätzen dienen
  • Darlehensfonds für den Mittelstand: der Fokus liegt hier auf den vier gebündelten Förderdarlehen Gründungs-, Wachstums-, Markteinführungs- und Digitalisierungsvorhaben von KMU, insbesondere in den vom Strukturwandel betroffenen Bergbaufolgelandschaften.
  • GRW RIGA: mit Förderfokus auf Digitalisierung, Nachfolge und Nachhaltigkeit bei Investitionsvorhaben in das Anlagevermögen oder Lohnausgabenförderung von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft.
  • Sachsenkredit-Familie mit Förderfokus auf Digitalisierung, Nachfolge und Nachhaltigkeit, u.a. 
    • Sachsenkredit Gründen und Wachsen: bei Investitionen und Betriebsmitteln für Gründungs-, Nachfolge-, Festigungs- und Wachstumsvorhaben für Existenzgründer, KMU sowie Freiberufler. 
    • Sachsenkredit Energie und Speicher: bei Photovoltaikanlagen, Stromspeicher, elektrisch betriebenen Geothermie-Wärmepumpen sowie Wärme-/Kältespeicher für Unternehmen, Privatpersonen sowie Kommunen.
  • Technologieförderung: Eine Reihe von Förderprogrammen unterstützt die Forschung und Entwicklung neuer Produkte, Verfahren und Dienstleistungen.

Diese und weitere Programme unterstützen den sächsischen Mittelstand bei den Herausforderungen der nachhaltigen und digitalen Transformation und sichern seine Wettbewerbsfähigkeit. Weitere Informationen: www.sab.sachsen.de

Über den KfW-Mittelstandsatlas
Der KfW-Mittelstandsatlas basiert auf einer Regionalauswertung des KfW-Mittelstandspanels, mit dem die KfW Bankengruppe seit 2003 jährlich zur aktuellen Lage im Mittelstand informiert. Das KfW-Mittelstandspanel stellt den ersten und bisher einzigen repräsentativen Längsschnittdatensatz für alle mittelständischen Unternehmen in Deutschland dar. Für den KfW-45 Mittelstandsatlas wurden die fünf jüngsten jährlichen Erhebungswellen des KfW-Mittelstandspanels genutzt. Die Ergebnisse sind auf Landesebene repräsentativ. Der KfW-Mittelstandsatlas ist zum Download verfügbar unter: KfW-Mittelstandsatlas Deutschland | KfW /// Steckbrief Sachsen

Über die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB)
Die SAB wurde 1991 gegründet und ist die Förderbank des Freistaates Sachsen. Sie unterstützt den Freistaat Sachsen bei der Erfüllung seiner öffentlichen Aufgaben. Im Rahmen ihres Förderauftrags ist die SAB vorrangig in den Bereichen Wohnungsbau, Wirtschaft, Infrastruktur und Kommunales, Bildung und Soziales sowie Umwelt- und Landwirtschaft tätig. Zur Durchführung ihrer Aufgaben vergibt die SAB Zuschüsse und Darlehen, übernimmt Bürgschaften und geht Beteiligungen ein. www.sab.sachsen.de
 

Pressesprecher

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